Tip: New Exhibition at the Teien Art Museum (庭園美術館)

9. October 2018

Exotic X Modern – French Art Deco and inspiration from afar

Teien Art Museum – Exotic X Modern

Eine deutsche Version dieses Artikels finden Sie hier.
A German version of this posting you can find here.

From October 6, 2018 to January 14, 2019 the Teien Art Museum (庭園美術館) is holding an exhibition of about 85 works of art, including dynamic paintings and sculptures that draw inspiration from Africa and Asia. Don’t miss this fascinating exhibition – but also keep in mind that the museum’s building alone is worth a visit!

Have al look at a few exhibits at the main building of the museum:

Please click the miniatures below to learn more about the exhibits.

Also hava a look at some of the exhibits at the exhibition annex:

For further information (such as opening hours and how to get there) and lots of pictures of it, have a look at the following:

Teien Art Museum (庭園美術館)
– Art Deco at its best
– or: Where French savoir-vivre meets Japanese craftsmanship

And there is also further information related to one of the previous exhibitions:

Tip: New Exhibition at the Teien Art Museum (庭園美術館)
– Decoration never dies, anyway

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Hinweis: Neue Ausstellung im Teien Kunstmuseum (庭園美術館)

8. October 2018

Exotic X Modern – Französisches Art Déco und Inspiration aus der Ferne

Teien Art Museum – Exotic X Modern

Eine englische Version dieses Artikels finden Sie hier.
An English version of this posting you can find here.

Das Teien Kunstmuseum (庭園美術館) bietet vom 6. Oktober 2018 bis zum 14. Januar 2019 eine Ausstellung von ungefähr 85 Werken, bestehend aus dynamischen Gemälden und Skulpturen, die ganz deutlich von Afrika und Asien inspiriert wurden. Lassen Sie sich diese faszinierende Ausstellung nicht entgehen – aber auch einfach nur des Museumsgebäudes wegen lohnt sich der Besuch!

Hier ein paar Beispiele der Exponate im Hauptgebäude des Museums:

Bitte klicken Sie die untenstehenden Bilder an, um weitere Informationen zu den Ausstellungsstücken zu erhalten.

Hier ein paar Beispiele der Exponate im Ausstellungsgebäude des Museums:

Für weitere, reich bebilderte Informationen zum Museumsgebäude selbst, aber auch zu den Öffnungszeiten und den Anfahrtswegen, schauen Sie doch einmal hier vorbei:

Teien Kunstmuseum (庭園美術館)
– Art Déco vom Feinsten
Oder: Wo französische Lebensart auf japanische Handwerkskunst trifft

Zu einer der vorangegangen Ausstellungen finden Sie hier Informationen:

Hinweis: Neue Ausstellung im Teien Kunstmuseum (庭園美術館)
– Decoration never dies, anyway


Asakusa Samba Carnival – 浅草サンバカーニバル – reloaded

24. August 2018

Rio de Janeiro in Tōkyō

Asakusa Samba Carnival / 浅草サンバカーニバル

Asakusa Samba Carnival / 浅草サンバカーニバル

Wie jedes Jahr im August, wird auch in diesem Jahr Tōkyōs Asakusa-Viertel (浅草 / あさくさ) in ein temperamentvolles Meer der Farben gehüllt – eines der fetzigsten Feste der Stadt, der “Asakusa Samba Carnival” (浅草サンバカーニバル) findet am 25. August 2018 statt (Parade von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr).

Und sollten Sie glauben, brasilianischer Karneval und japanische Sachlichkeiten würden nicht zusammenpassen: Schauen Sie hier und hier, wie ausgelassen es dort zugeht!

Und hier auch noch der Videoclip vom diesjährigen Samba Carnival:

Like every year in August, also this year Tōkyō’s Asakusa district (浅草 / あさくさ) will be swamped in a sea of hot temper and colours – one of the most exiting festivals, the “Asakusa Samba Carnival” (浅草サンバカーニバル) takes place on August 35th, 2018 (parade from 1. pm to 6 pm).

And should you think Brazilian Carnival and Japanese dispassion couldn’t possible match: Have a look here, and here how hilarious this festival is!

And here is also the video clip of this year’s Samba Carnival:

Asakusa Samba Carnival / 浅草サンバカーニバル


Tōkyō Midtown (東京ミッドタウン) (aktualisiert/updated)

20. July 2018

Ein Höhepunkt in Tōkyōs Hochhauslandschaft
A highlight in Tōkyō’s landscape of highrise buildings

Tōkyō Midtown (東京ミッドタウン)

(Der englische Text folgt dem deutschen)
(The English text follows the German text)

So schnell, wie Tōkyō sein Gesicht wandelt, so rasch werden auch “statistische” Angaben hinfällig. Grund genug, meinen Artikel über “Tōkyō Midtown (東京ミッドタウン)” mal wieder eines Blickes zu würdigen. Inzwischen könnte der Hochhauskomplex sogar verwechselt werden, weil man im Stadtteil Hibiya ein weiteres “Midtown” errichtet hat, über das zu gegebener Zeit noch zu berichten sein wird.

Tōkyō Midtown (東京ミッドタウン)
– Ein Höhepunkt in Tōkyōs Hochhauslandschaft

As fast as the face of Tōkyō is changing, also any kind of statistical data becomes obsolete. Reason enough to have a look at my posting regarding “Tōkyō Midtown (東京ミッドタウン)” again. One might even be led to confuse this “Midtown” with yet another one that has just recently be opened in Hibiya (Tōkyō). I’ll surely have to write about that one, too.

Tōkyō Midtown (東京ミッドタウン)
– A highlight in Tōkyō’s landscape of highrise buildings

 


Kasai Rinkai Kōen – Tōkyō Sea Life Park (葛西臨海公園 / 東京水族園) (überarbeitet/revised)

9. June 2018

Kasai Rinkai Kōen (葛西臨海公園)

Er gehört zu den Parks, die so weit draußen vor der Stadt liegen, dass man sie bisweilen aus den Augen verliert. Dabei ist der Küstenpark von Kasai (Kasai Rinkai Kōen / 葛西臨海公園) im Tōkyōter Stadtbezirk Edogawa (江戸川区 / えどがわく) ein dermaßen vielfältiges und (zumindest am Wochenende) auch beliebtes Naherholungsgebiet, dass es an der Zeit war, meinen Artikel von 2014 noch einmal zu überprüfen und zu ergänzen.

Lassen Sie sich einladen zu einem Spaziergang an den Gestaden der Bucht von Tōkyō!

Kasai Rinkai Kōen – Tōkyō Sea Life Park (葛西臨海公園 / 東京水族園)
– Maritimes Leben – hautnah erlebt

It is one of those parks that are located so far away from the centre of the city that one keeps on losing track of them. Which is a shame, because the coastal park of Kasai (Kasai Rinkai Kōen / 葛西臨海公園), located in Tōkyōs Edogawa ward (江戸川区 / えどがわく) has such a lot to offer and is (at least at weekends) such a popular recreational area that it was high time to revisit my posting of 2014 and complement it a bit further.

Feel invited for a stroll a the beaches of the Tōkyō Bay!

Kasai Rinkai Kōen – Tōkyō Sea Life Park (葛西臨海公園 / 東京水族園)
– Maritime life – an immediate experience

 


Ōme City (青梅市)

14. April 2018

Cineasten aufgepasst!

Ōme – Filmplakate (Breakfast at Tiffany’s)

Die Stadt Ōme (青梅 / おうめ), die ganz im Westen der Metropol-Präfektur Tōkyō liegt, gehört vielleicht nicht zu den bekanntesten Orten Japans – aber sie ist deswegen ja gerade für diese Webseite um so interessanter.

Grundsätzliches über Ōme

Spätestens wenn man weiß, dass Ōme die „Patenschaft“ für die deutschen Besucher der olympischen und paralympischen Sommerspiele 2020 in Tōkyō übernommen hat, wird man als Deutscher hellhörig. Vielleicht war man es auch schon vorher, denn schließlich verbindet die Stadt seit 1965 auch eine Städtepartnerschaft mit Boppard am Rhein. Deswegen ist es wahrscheinlich nicht ganz so verwunderlich, wenn man erfährt, dass es – neben einer hervorragenden Sakebrauerei – in Ōme auch Rebstöcke aus Boppard gibt, aus denen ein leichter Riesling mit dem Namen „Drop of Boppard“ gekeltert wird.

Ōme (青梅) – “A Drop of Boppard” (ポッパルドの雫)

Mit ihren mehr als 135.000 Einwohnern und einer Fläche von über 103 qkm gehört sie zu den zwar flächenmäßig mittelgroßen der 26 Städte und 23 Sonderbezirke in der Präfektur Tōkyō, aber zu den eher kleinen, was die Einwohnerzahl anbelangt. Dafür liegt sie aber auch in einer reizvollen Gebirgslandschaft (der Hausberg Ōmes ist der Mitake-san (御岳山 / みたけさん), der es immerhin auf 929 Höhenmeter bringt) im Tal des Tama-Flusses (多摩川 / たまがわ), der in den Bergen der Nachbarpräfektur Yamanashi (山梨県 / やまなしけん) entspringt und 138 km später zwischen Tōkyō und Kawasaki, direkt am Stadtflughafen Tōkyōs (Haneda / 羽田 / はねだ) in die Bucht von Tōkyō mündet.

Retro, wohin das Auge blickt

In den kommenden Artikeln werde ich ein bisschen auf die landschaftlichen und spirituellen Reize Ōmes eingehen. Heute sei der gewiefte Cineast auf Ōme aufmerksam gemacht, denn die Stadt bietet für Spielfilm-Freaks beiderlei Geschlechts ein Schmankerl, das man andernorts wahrscheinlich vergeblich sucht. Bis vor gar nicht mal allzu vielen Jahren, war es in Japan noch durchaus üblich, auf Kinofilme mit handgemalten Plakaten aufmerksam zu machen. Diese auch in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts schon etwas schrullig wirkende Art der Werbung, ist inzwischen fast komplett verschwunden – die Straßen der Innenstadt Ōmes lassen diese alten Zeit neu entstehen.
Zu den aufwändig gemalten Filmplakaten gesellen sich auch Persiflagen auf dieselben – wer sich bei Spielfilmen aus alten Tagen ein bisschen auskennt (und es sind durchaus auch internationale Produktionen dabei), wird hier garantiert fündig. Eine kleine Auswahl gefällig?

Erkennen Sie die Originale?

Shōwa Retro-Artikel-Museum (昭和レトロ商品博物館 / しょうわレトロしょうひんはくぶつかん)

Das 1999 eröffnete Museum rundet sozusagen das Stadtbild mit einer umfangreichen Sammlung an Gebrauchsgütern aus der Shōwa-Zeit (1926-1989) ab – einer Zeit, der viele Japaner noch heute nachtrauern und die gerade in Fernsehserien bis zum Erbrechen wieder heraufbeschworen wird, weil zumindest die letzten dreißig Jahre diese Zeit sozusagen die „goldenen Jahre“ Japans waren. Das Museum beinhaltet ebenfalls eine Sammlung der obengenannten, handgemalten Filmplakate.

Ōme – Shōwa Retro-Artikel-Museum (青梅市・昭和レトロ商品博物館)

Ohne weiteres Wissen um das Leben in Japan in den 50er, 60er und 70er Jahre, bleibt die Ausstellung ein bisschen Panoptikum – aber wer in das damalige Lebensgefühl eintauchen möchte, ist hier sicher am richtigen Ort.

Öffnungszeiten des Shōwa-Museums:

Täglich, außer montags: 10 Uhr bis 17 Uhr (fällt ein Feiertag auf Montag, bleibt es am darauffolgenden Werktag geschlossen)

Eintrittsgeld für das Shōwa-Museum:

Erwachsene: 350 Yen
Kinder: 200 Yen

Adresse des Shōwa-Museums

65 Sumie-chō, Ōme-shi, Tōkyō-to 198-0084
〒198−0053 東京都青梅市住江町65

Wie man nach Ōme kommt:

Aus dem inneren Stadtgebiet Tōkyōs kommt man mit Schnellzügen der Chūō-Linie/Ōme-Linie in weniger als einer Stunde von Shinjuku nach Ōme.

Mehr über Ōme:

Ōme City – Mitake-san (青梅市・御岳山)
– Wanderschaft, Pilgerschaft und Kulturgüter


The Flower Market of Ōta (大田市場の「花市場」)

2. March 2018

Japan’s central wholesale market for flower auctions

Ōta Flower Market (大田市場の「花市場」)

Eine deutsche Version dieses Artikels finden Sie hier.
A German version of this posting you can find here.

It is more or less known that Japan has a somewhat different relationship with nature (in the cities some may come to the conclusion that one should rather say “no relationship with nature” – but that wouldn’t be a fair statement). And it is probably also no secret that flowers play an entirely different part in the daily life of the people, compared with those, let’s say, in Germany. Some may even be aware of the fact that the flowers’ price tag is usually in a rather “exorbitant” range.

As with vegetables, fruits and other groceries, also the quality standards for flowers are extremly high in Japan. “Immaculacy” that the magic word here. Ask Japanese for their opinion about products offered in European supermarkets – the honest ones will admit that they find the quality of fresh fruits and vegetables discraceful. Of course, one could challenge this attitude, but this is not the place to discuss the value (or rather the lack of it) of optically spotless vegetables. It is just mentioned here to demonstrate that some things are simply different in Japan.

The Japanese flower market is home to about 40,000 different kinds of flowers – and every year some two- to threethousand are being added. Japan is said to know the best methods for the creation of new flower varitions. At the same time, the integration of flowers into daily life, observing seasonal particularities is more or less a must. For more than a thousand years Japan has cultivated its approach towards flowers – finding its point of culmination in the high art of flower arrangement, ikebana.

And apart from all that, Japan ist one of the biggest producers of flowers. The county counts a many as 60,000 families occupied with growing flowers. Most of those establishments are, however – as large parts of the Japanese agricultural efforts – rather tiny (if compared with other global players) and therefore hardly competetive. While the portion of imported flowers was more or less stable in the range of single-digit percentages up until a few decades ago, it has in the meantime soared to 25% or more. With that, Japan is the third-larges importer of flowers – after the USA and the European Union.

The flower market of Tōkyō, located in the very south of the metropolis on a man-made island in the Ōta ward’s (大田区 / おおたく) Tōkai nichōme area (東海二丁目 / とうかいにちょうめ) (opened in September 1990), is the biggest in the country and, after the two gigantic flower markets in the Netherlands, the third-largest in the world. As far as the logistics are concerned it may not be state of the art, but the flower auctions that are being held here in the early morning hours have such a flair that laymen may mistake the location for the control centre of Cape Canaveral – and not for a place for dealing in one of the most beautiful things mother nature has to offer.

There are two large auction halls:

One is run by “Flower Auction Japan” (株式会社フラワーオークションジャパン / かぶしきがいしゃフラワーオークションジャパン), “FAJ” in short.

Flower Auction Japan (株式会社フラワーオークションジャパン) – Auction Hall

And the other one by “Ōta Floriculture Auction Co., Ltd.” (株式会社大田花き / かぶしきがいしゃおおたかき).

Ota Floriculture Auction Co., Ltd. (株式会社大田花き) – Auction System

And this good thing about it is: Once you’ve found the flower market (and this posting is hopefully helping you with that), the balconies for visitors and also the auction halls, you seem to be quite welcome as a visitor. In the areas dedicated to  vistors you can watch the market’s activities without disturbing the busy surroundings of the flower auctions. The auction halls may not always be accessible to visitors. While I was there, one was kindly asked to refrain from visiting the “Ota Floriculture Auction”.

The core of the flower market are the auction halls and, of corse, the centres for logistics, ensuring that that flowers not only find their way to the market, but also do those dealers who have bought them during the auctions:

While visiting the flower market, it is highly likely that you will be slightly confused by the mixture of bustling activity and the almost silence of the auctions. And maybe you will also realise (what you may have seen in the flower shops of Tōkyō already) that the colour preferences of the Japanese are slightly different from those in Western countries. There is a certain tendency towards pastel-coloured flowers.

The outer areas of the flower market (but still close to the actual trading) feature some flower shops run by the wholesalers for “professional” demand:

In close neighbourship to the flower market you will also find Tōkyō’s second biggest fish market, the fruits market and the vegetables market.

Address of the flower market:

2-2-1, Tōkai, Ōta-Ku, Tōkyō 143-0001, Japan

Opening hours:

On weekdays from the very early morning hours.

Auctions for cut flowers:
Monday, Wednesday and Friday from 7 am to 11 am

Auctions for pottet plants:
Tuesday and Thursday from 7:30 am to 9 am

(These times are just approximated times – depending on the season, auctions may end much earlier – try to be there between 7:30 am and 8 am to be on the safe side.)

Basically the market is open from 5 am to 3 pm (even though trading activities start as early as 2 am), but closed on Sundays and certain other days.

Open hours of the visitors’ centre:
On weekdays from 9 am to 12 am and from 1 pm to 4 pm (closed on Saturdays, Sundays and Holidays)

How to get there:

It the easist to take the Tōkyō Monorail (東京モノレール / とうきょうモノレール) to “Ryūtsū Center” (流通センター / りゅうつうセンター) (“Distribution Centre”). After leaving the station turn right and cross the canal alongside the Kannana Dōri (環七通り / かんななどおり) in eastern direction. After the bridge turn right into southern direction. The building of the flower market is decorated with a huge flower symbol on its roof (walking time from the station: about 10 minutes).

There are usually also taxis at the station “Ryūtsū Center” – turn left at the station’s gate and tell the taxi driver:
「大田市場の”花市場”」 / 「おおたしじょうの”はないちば」/ Ōta shijō no hana ichiba