U-Bahn-Etikette / Subway Etiquette – updated

11. February 2018

U-Bahn-Etikette / Subway Etiquette (02/2018)

Kampagne/Campaign 2017/2018

Seit April vergangenen Jahres kann man in den Stationen der Tōkyō Metro virtuelle Stempel sammeln – jeden Monat einen neuen für gutes Benehmen in den Bahnhöfen und Zügen. Wer sich in Japan nicht ganz so gut auskennt, wird sich vielleicht über das “Stempel”-Design ein bisschen wundern, aber hierzulande ist es durchaus üblich, dass man sich z.B. an Orten touristischen Interesses oder Bahnhöfen Stempelabdrücke zur Erinnerung an den Besuch machen kann.

Nächsten Monat gibt es den letzten “Stempel” zu sammeln!

Since April last year you can collect virtual stamps at the stations of the Tōkyō Metro – every month a different one for good manners at stations and on trains. Should you be less familiar with Japan, this “stamp” design may puzzle you a bit, but in Japan it is absolutely common to collect stamp imprints at locations like tourist attractions or train stations – as a souvenir of the visit.

And there is one more stamp do go!

Bringen Sie sich mit den Benimm-Postern der vorangegangenen Monate und Jahre mal wieder auf den neuesten Stand!
U-Bahn-Etikette / Subway Etiquette“!

Why don’t you bring yourself up to speed again by having a look at the manner posters of recent months and years?
U-Bahn-Etikette / Subway Etiquette“.

Advertisements

Winter in Japan: Shinjuku Gyoen (新宿御苑) (Bilder/Pictures)

23. January 2018

Chaos für die einen – ein funkelndes Vergnügen für andere
Chaos for the ones – a sparkling delight for the others

Shinjuku Gyoen (新宿御苑)

Die Rundfunk- und Fernsehstationen waren gestern gar nicht müde darin geworden, Schneewarnungen für den Großraum Tōkyō auszugeben. Und in der Tat sind im Laufe des Nachmittags und in der Nacht selbst in der Innenstadt teilweise 20 und mehr Zentimeter der weißen Pracht gefallen. Und bevor die Sonne dem ganzen Zauber innerhalb weniger Stunden wieder ein Ende bereiten konnte, sind die folgenden Bilder gleich heute Vormittag entstanden.

The radio and TV stations were busy yesterday broadcasting snow warnings for the Greater Tōkyō. And in fact, during the afternoon and at night, even in the city center, some 20 or more centimeters of white splendor have fallen. And before the sun was able to put an end to all the magic within a few hours, the following pictures were taken this morning.

Bitte klicken Sie auf eine der Miniaturen im obenstehenden Mosaik, um eine Diashow zu starten.
Please click one of the miniatures in the mosaic above to start a slide show.

Zusatzinformation:
Dies ist ein Artikel der “Ohne Worte / Non-Verbal”-Serie – für Näheres zu dieser Serie siehe in der Navigationsleiste unter “Ohne Worte / Non-Verbal“.

Additional Information:
This is a posting of the “Ohne Worte / Non-Verbal” series – for more details on this series, please have a look at “Ohne Worte / Non-Verbal“ on the navigation bar.

Schauen Sie doch auch mal hier vorbei: / Why don’t you have a look at this one as well:

Winter in Tōkyō (東京の冬) (Bilder/Pictures)
– Weiße Pracht in Shinjukus Süden
– White splendour in Shinjuku’s south


Hinweis: Themen-Ausstellung im Yamatane Kunstmuseum (山種美術館)

8. January 2018

Zum 150. Jubiläum von Taikan Yokoyama ― Die Elite der Künstlerwelt Tōkyōs

Taikan Yokoyama: Yanshan-Rolle (Yamatane Kunstmuseum)

Nicht zum ersten Mal möchte ich auf eine neue Ausstellung des Yamatane Kunstmuseums hinweisen – vorangegangene Hinweise und Details über das Museum finden Sie hier:

Yamatane Kunstmuseum (山種美術館)
– Meisterwerke beweisen die Fortführung einer alten japanischen Tradition

Hinweis: Neue Ausstellung im Yamatane Kunstmuseum (山種美術館)
– Eine Welt voller Blumen – von der Rimpa-Schule zu zeitgenössischer Kunst

Schöne Frauen im Yamatane Kunstmuseum (山種美術館)
– Shōen Uemura und auserlesene “Bijinga” – Gemälde schöner Frauen

Dieses Mal gilt mein Hinweis einem Pionier moderner Nihonga-Malerei, Taikan Yokoyama* (横山大観 / よこやまたいかん) (1868-1958). In einer Sonderausstellung zum 150. Geburtstag und 60. Todestag des großen Künstlers, zeigt das Yamatane Kunstmuseum seine komplette Kollektion von Werken Yokoyamas.

Yokoyama war in eine Samurai-Familie in der Mito Domäne in der damaligen Hitachi-Provinz (heute Präfektur Ibaraki) geboren worden. Im Jahre 1889, die Familie war inzwischen verarmt und schlug sich mehr schlecht als recht mit Sakehandel durchs Leben, schrieb er sich in die erste Ausbildungsklasse der „Kunstakademie Tōkyō“ (東京美術学校 / とうきょうびじゅつがっこう) ein, wo er bei solchen Größen wie Kanzan Shimomura (下村観山), Shunsō Hishida (菱田春草), Gahō Hashimoto (橋本雅邦) und unter der Leitung von Tenshin Okakura (岡倉天心) unterrichtet wurde.

Im Jahre 1898 folgte er Okakura, der die Kunstakademie verlassen hatte (sprich: die Akademie hatte Okakuras künstlerischen Auffassungen nicht geteilt und sich deswegen von ihm getrennt), und beteiligte sich an dessen Gründung einer privaten Kunstschule, der „Japan Art Academy“ (日本美術院 / にほんびじゅついん), die er auch nach dessen Tod im Jahre 1913 am Leben zu erhalten maßgeblich mithalf.
Später gab er sich ganz der Schaffung innovativer Nihonga hin. In seinem Werk überschneiden sich Zeiten und Kulturen (japanische, ostasiatische und westliche) miteinander. Für die Entwicklung von Nihonga in der Meiji-Zeit steht er sozusagen symbolisch.

Besondere Wichtigkeit hat das Werk Yokoyamas für das Yamatane Kunstmuseum, weil dessen Gründer, Taneji Yamazaki, sich dem Künstler eng verbunden fühlte. Deswegen kann diese Ausstellung alle vierzig Werke Yokoyamas, die sich im Besitz des Museums befinden, erstmals seit 1966 wieder komplett präsentieren.

Auch die anderen Künstler, die in der Ausstellung zu sehen sind, pflegten enge Verbindungen zum Museumsgründer. Dazu gehören Kokei Kobayashi (小林古径), Yukihiko Yasuda (安田靫彦) und Seison Maeda (前田青邨). Deswegen bietet die Ausstellung eine einmalige Gelegenheit, die Entwicklung des modernen Nihonga, die von Yokoyama maßgeblich geprägt wurde, zusammen mit den Werken anderer führender Künstler der Tōkyōter Künstlerwelt zu betrachten.

Hier ein paar ausgewählte Werke, die mir freundlicherweise vom Yamate Kunstmuseum zur Verfügung gestellt wurden.

* Bitte beachten Sie, dass ich die Namen in der im Deutschen üblichen Reihenfolge „Vorname, Nachname“ belassen habe und auch die Künstler im übrigen Text mit ihrem Familiennamen nenne – im Japanischen wird grundsätzlich eher der Vorname verwendet; Taikan Yokoyama hat seine Bilder deswegen auch mit “Taikan” signiert.

Abschnitt 1:
Yokoyama als Pionier des Nihonga

Yanshan-Rolle (1910)
Tinte auf Papier

Taikan Yokoyama: Yanshan-Rolle (Yamatane Kunstmuseum)

Tao Yuan-ming (1913)
Tinte und Farbe auf Papier mit Blattgold

Taikan Yokoyama: Tao Yuan-ming (Yamatane Kunstmuseum)

Tao Yuan-ming war ein chinesischer Poet, der während der Zeit der “Sechs Dynastien” (3. bis 6. Jahrhundert n.Chr.) lebte und sich von seinem Beruf als Hofbeamter in seinen Heimatort für ein abgeschiedenes Leben zurückzog. Yokoyama hat eine besondere Vorliebe für Tao Yuan-ming und porträtierte ihn wiederholt. Dieses Gemälde bezieht sich auf ein berühmtes Gedicht Tao Yuan-mings (“Die Rückkehr”) und zeigt den Poeten bei Sonnenuntergang vor dem Stamm einer Kiefer, die nahenden Wolken über den Bergen und die in ihre Nester zurückkehrenden Vögel betrachtend. Dass Yokoyama hier mit den einfachen Formen der Rimpa-Schule experimentierte, kann an der Darstellung des Poeten erkannt werden.

Sakuemons Haus (1916)
Farbe auf Seide mit rückseitigem Blattgold

Taikan Yokoyama: Sakuemons Haus (Yamatane Museum of Art)

Auf diesem Bild erkennen wir einen Bauern, der nach seines Tages Arbeit in den Feldern nach Hause zurück kommt. Im Stall sehen wir sein Pferd, das offensichtlich den nahenden Herrn wahrgenommen hat. Yokoyama hat wiederholt Techniken angewandt, bei denen Objekte ohne gezeichnete Konturen erscheinen. Auf diese Weise hat er einerseits die Modernisierung von Nihonga vorangetrieben, gleichzeitig aber auch Stile gepflegt, die als vage und unklar kritisiert wurden. In der Taishō-Zeit (1912-1925) kehrte er jedoch zu traditionellen Stilen und Techniken zurück. In diesem Bild erinnert die Art und Weise, wie er Blätter gemalt hat, an die heutigen Manga, gleichzeitig referenziert das kräftige Grün des Laubes aber auch in die Lebendigkeit von Yamato-e (大和絵 / やまとえ), den Stil der Heian-Zeit (9. – 12. Jahrhundert).

Mt. Kisen (1919)
Farbe auf Papier

Taikan Yokoyama: Mt. Kisen (Yamatane Kunstmuseum)

Dieses Bild, von dem man glaubt, dass es eine Studie für einen zweiteiligen Wandschirm darstellt, zeigt den Berg Kisen in Uji (宇治 / うじ) südlich von Kyōto (in Gedichten eines Heian-zeitlichen Mönchs bekannt geworden). Die Ockerfarbe, die durch das rötliche Blattgold auf der Papierrückseite entsteht, ist Resultat der verwendeten Papierart (mit rötlichem Blattgold auf der Rückseite). Man geht davon aus, dass Yokoyama diese Technik angewandt hat, um den roten Farbton der Böden Kyōtos zum Ausdruck zu bringen.

Das Papier hierzu hatte Yokoyama eigens herstellen lassen. Dabei wurde die oberste Schicht des geschöpften Papiers nach dem Auftragen des Blattgoldes entfernt, um die Strahlkraft des durchscheinenden Schimmers zu erhöhen.

Uhu (1926)
Tinte und helle Farben auf Seide

Taikan Yokoyama: Uhu (Yamatane Kunstmuseum)

Shunsō Hishida (菱田春草) (1874-1911)
Rückkehr von einem Angelausflug (1901)
Farbe auf Seide

Shunsō Hishida: Rückkehr von einem Angelausflug (Yamatane Kunstmuseum)

Indem sie mit neuen Techniken experimentierten, schufen die Nihonga-Meister Bilder, auf denen die Ansichten ganz ohne mit Tusche gezeichneten Konturen dargestellt wurden. Statt dessen wurde viel mit ausdrucksstarken Schatten gearbeitet, um Atmosphäre und Lichteffekte zu erzeugen – ein Stil, der wie oben schon erwähnt, als vage und unklar kritisiert wurde. Dieses Bild von Hishida stammt aus dieser Zeit.

 

Abschnitt 2:
Die Essenz der Kunst Yokoyamas

Hirtenstar (1927)
Farbe auf Papier

Taikan Yokoyama: Hirtenstar (Yamatane Kunstmuseum)

Der Hirtenstar wird in China als glücksbringender Vogel geachtet. Auch Yokoyama hat diese Vogelart wiederholt gemalt. In diesem Beispiel wurde der Vogel, in einem Feigenbaum sitzend, in Sumi-Tinte ausgeführt.

Mt. Fuji, der heilige Berg (1937)
Farbe auf Seide

Taikan Yokoyama: Mt. Fuji, der heilige Berg (Yamatane Kunstmuseum)

Da dieses Bild das Werk Taikan Yokoyamas am besten repräsentiert, wurde es auch als “Eröffnungs-Bild” für diese Ausstellung gewählt. Beim Betreten der Ausstelllungsräume läuft man direkt auf es zu und hat so die drei Elemente, die man von diesem großen Maler Japans wissen sollte, direkt vor sich: Den Namen “Taikan” (mit dem er seine Bilder signierte), den Fuji (sein bevorzugtes Sujet) und Nihonga (die Stilrichtung, die er ganz maßgeblich mitgeprägt hat).

Frühlings-Fluss und Herbstfarben (1938)
Farbe auf Seide

Taikan Yokoyama: Frühlingsfluss und Herbstfarben (Yamatane Kunstsmuseum)

Frühlingsmorgen (1939)
Farbe auf Seide

Taikan Yokoyama: Frühlingsmorgen (Yamatane Kunstmuseum)

Wie auch auf diesem Bild, hat Yokoyama vorzugsweise die Blüten der Wildkirsche (山桜 / やまざくら) gemalt (dieser Kirschbaum trägt schon zur Blütezeit Blätter).

Göttlicher Geist: Mt. Fuji (1952)
Tinte und helle Farben auf Seide

Taikan Yokoyama: Göttlicher Geist: Mt. Fuji (Yamatane Kunstmuseum)

Dieses Bild war im Grunde Auslöser für die Eröffnung des Yamatane Kunstmuseums, da es dem Museumsgründer unter der Bedingungen von Taikan Yokoyama verkauft wurde, dass er ein Museum für Nihonga eröffnet. Der Fuji fesselte zeitgenössische und moderne Maler, genau wie die Maler der Heian-Zeit – als er mehr und mehr Gegenstand künstlerischer Betrachtung wurde. Yokoyama allein hat in seinem Leben mehr als zweitausend Bilder des Fuji geschaffen.

Abschnitt 3:
Die Elite der Künstlerwelt Tōkyōs

12
Kokei Kobayashi (小林古径) (1883-1957)
Ochsen (1943)
Farbe auf Papier

Kokei Kobayashi Kokei: Ochsen (Yamatane Kunstmuseum)

Yukihiko Yasuda (安田靫彦) (1884-1978)
Minamoto no Yoshitsune in Hiraizumi (1965)
Farbe auf Papier

Yukihiko Yasuda: Minamoto no Yoshitsune in Hiraizumi (Yamatane Kunstmuseum)

Kaii Higashiyama (東山魁夷) (1908-1999)
Jahresende (1968)
Farbe auf Papier

Kaii Higashiyama: Jahresende (Yamatane Kunstmuseum)

Higashiyama hat sich die Worte des Literaturnobelpreisträgers Yasunari Kawabata (川端康成 / かわばたやすなり) (1899-1972) zu Herzen genommen, als er dieses Gemälde – als Teil einer Serie von Gemälden über Kyōto –  schuf: “Male Kyōto jetzt, oder es wird verschwinden!”. Wir alle wissen, wie wahr diese Worte waren.

Der Blick fällt vom Dach des “Kyōto  Hotels” (heute “Hotel Ōkura”) auf die von Schnee bedeckten, traditionellen “machiya”-Häuser Kyōtos in der Neujahrsnacht. Der azurblaue Farbton dieses Bildes ist als “Higashiyama-Blau” bekannt. Man glaubt förmlich, das Geräusch des schweren Schneefalls hören zu können, ja vielleicht sogar den Klang der Tempelglocken in der Neujahrsnacht. Das “Markenzeichen” des Yamatane Kunstmuseums wurde übrigens von diesem Blauton inspiriert, der mit Mineralfarben erzeugt wurde, die Higashiyama besonders geliebt hat.

Dauer der Ausstellung:

3. Januar 2018 bis 25. Februar 2018

Öffnungszeiten:

10 Uhr bis 17 Uhr (letzter Einlass: 16:30 Uhr)

(geschlossen am 9. Januar, 13. Februar und an Montagen, außer 8. Januar und 12. Februar)

Eintrittsgelder:

Erwachsene: 1.000 Yen
Schüler der Oberstufe und Studenten: 800 Yen
Kinder und Schüler bis zur Mittelstufe: Eintritt frei
Behinderte mit Ausweis und eine Begleitperson: Eintritt frei

Für Gruppen von 20 und mehr Personen, für im Vorverkauf erworbene Tickets, für wiederkehrende Besucher dieser Ausstellung und Besucher im Kimono werden Nachlässe gewährt.

 

Wenn Sie sich eingehender mit Leben und Werk Taikan Yokoyamas befassen möchten, ist sicher des Künstlers Wohnhaus in Tōkyō für Sie von Interesse (aber auch dann, wenn traditionelle japanische Wohnarchitektur Ihr Steckenpferd sein sollte):

Yokoyama Taikan Memorial Hall (横山大観記念館 / よこやまたいかんきねんかん)

1-4-24 Ikenohata, Taitō-ku, Tōkyō 〒110-0008

Eintrittsgebühr:

Erwachsene: 800 Yen
Schüler der Mittel- und Oberstufe: 650 Yen
Kinder und Grundschüler: 300 Yen
Behinderte: 650 Yen
Jahreskarte: 2.200 Yen

Öffnungzeiten:

10 Uhr bis 16 Uhr (letzter Einlass: 15 Uhr)

Das Gebäude ist grundsätzlich nur Donnerstag bis Freitag und an Feiertagen zu besichtigen. Da von dieser Regel aber auch abgewichen wird, schauen Sie vor einem Besuch des Museums vorsichtshalber auf dessen Webseite (leider nur auf Japanisch) nach. Längere Betriebsferien sind 2018 im Sommer (17.7.2018 bis 31.8.2018) und im Winter (25.12.2018 bis 11.1.2019) vorgesehen.


Tōkyō Olympics 2020 – Baufortschritt/Construction Progress

6. January 2018

Tōkyō National Stadium (東京国立競技場) (6 January 2018)

Seit April 2017 habe ich folgenden Artikel fortlaufend aktualisiert, um den Fortschritt bei den Bauarbeiten für das Hauptstadion für die olympischen Sommerspiele 2020 in Tōkyō zu dokumentieren.

Schauen Sie selbst! Das Bauwerk entwickelt sich stetig – Veränderungen sind inzwischen sogar “mit bloßem Auge” sichtbar!

Tōkyō Olympics 2020 – es bewegt sich was!

Since April 2017 the following posting has been updated continuously to reflect the progress in the construction work for the main stadium for the Tōkyō Olympics and Paralympics 2020.

Have a look! Things are moving steadily – and, in the meantime, changes can be seen with the naked eye!

Tōkyō Olympics 2020 – something is moving!


Tōkyō Skyline / Rainbow Bridge (Bilder/Pictures)

14. December 2017

Ein atemberaubender Geheimtipp für den Abend
A breathtaking insider tip for the evening

Tōkyō Skyline

Manchmal scheut man sich davor, Höhepunkte der Stadt, die (noch) nicht vom Millionenpublikum überrannt werden, auf eine Webseite zu setzen – aber in diesem Fall führt daran kein Weg vorbei. Details zur Tōkyō Skyline und der Rainbow Bridge finden Sie hier:

Tōkyō Rainbow Bridge (東京レインボーブリッジ)
– Der beste Ort, um die Skyline Tōkyōs zu bewundern

Sometimes one hesitates to share a highlight of the city which is (not yet) overrun by millions of visitors on a website – but in this case there is simply no other way. Details of the skyline of Tōkyō and the Rainbow bridge can be found here:

Tōkyō Rainbow Bridge (東京レインボーブリッジ)
– The best place to admire Tōkyō’s skyline

Aber genießen Sie einfach die untenstehenden Bilder – klicken Sie in das Mosaik, um sich eine Diashow anzuschauen!

But now, just enjoy the pictures below – click into the mosaic and have them presented as a slide show!

Zusatzinformation:
Dies ist ein Artikel der “Ohne Worte / Non-Verbal”-Serie – für Näheres zu dieser Serie siehe in der Navigationsleiste unter “Ohne Worte / Non-Verbal“.

Additional Information:
This is a posting of the “Ohne Worte / Non-Verbal” series – for more details on this series, please have a look at “Ohne Worte / Non-Verbal“ on the navigation bar.


Teien Bijutsukan (庭園美術館) (ergänzt/supplemented)

4. December 2017

 

Tōkyō Metropolitan Teien Art Museum (東京都庭園美術館)

Für alle, denen Architektur und Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts am Herzen liegen – und hier ganz besonders das Art Déco – ist das Teien Kunstmuseum ein Muss. Und weil gerade unlängst wieder die Möglichkeit hatte, nicht nur die Räumlichkeiten der alten Prinzenresidenz, sondern auch die Ausstellungsräume und den herrlichen Garten mit seinem Teehaus (wichtiges Kulturgut Japans!) zu besuchen, haben meine beiden Artikel zu dem Thema ein paar Ergänzungen erfahren. Verwöhnen Sie sich mit einem kleinen Ausflug in die Welt des Art Déco – und falls Sie es nicht bis ins Teien Kunstmuseum schaffen sollten, klicken Sie doch wenigstens den untenstehenden Link an.

For all of you who care for the architecture and art of the first half of the 20th century – Art Deco in particular – the Teien Art Museum is a must. And because lately I had the chance not just to revisit the splendid rooms of the old princely residence, but also the exhibition halls and the gorgeous garden and its tea house (important cultural property of Japan), also my two postings regarding this museum needed to be supplemented. Spoil yourself with a little excursion into the world of Art Deco – and if you can’t make it to the Teien Art Museum itself, at least click on the link below.

Teien Kunstmuseum (庭園美術館) (German version)
– Art Déco vom Feinsten
Oder: Wo französische Lebensart auf japanische Handwerkskunst trifft

Hinweis: Neue Ausstellung im Teien Kunstmuseum (庭園美術館)(German version)
– Decoration never dies, anyway

Teien Art Museum (庭園美術館) (English version)
– Art Deco at its best
or: Where French savoir-vivre meets Japanese craftsmanship

Tip: New Exhibition at the Teien Art Museum (庭園美術館) (English version)
– Decoration never dies, anyway


Tip: New Exhibition at the Teien Art Museum (庭園美術館)

18. November 2017

Decoration never dies, anyway

Teien Art Museum – Decoration never dies, anyway

Eine deutsche Version dieses Artikels finden Sie hier.
A German version of this posting you can find here.

From November 18 this year to February 25, 2018 the Teien Art Museum (庭園美術館) is holding an exhibition of seven contemporary artists that have explored the topic of “decoration” and have integrated it into the Art Déco surrounding, the building of the Teien Art Museum is providing. Don’t miss this fascinating exhibition!

Teien Art Museum – Decoration never dies, anyway

Here are some of the exhibits (the rooms in the Teien Art Museum where you can find those works of art are stated in the photos’ inscription):

Akiko und Masako Takada

The Japanese twins create from inexpensive and everyday items and transform them into suggestions of very different and often precious objects.

Kour Pour

The Los Angeles-based artist was born in Britian, where his Iranian father restored Persian carpets. He paints large and colourful canvases that look like fine antique carpets but with unexpected juxtapositions from other cultures and times.

Makiko Yamamoto

The Japanese artist draws windows of strangers’ homes, using her imagination to create lives for the people who live within. She then pulls the residents to her work, inviting them to recreate the scenes she has imagined.

Nynke Koster

This Dutch artist takes molds of interior pieces of historical buildings and creates from them furniture and decorative elements.

Wim Delvoye

The Belgian Artist borrows decorative elements from Gothic cathedrals and reworks them in intricate laser-cut steel sculptures with modern contexts. In addition the exhibition will show works from his Tyre and Suitcase series.

Yoshikazu Yamagata

The Japanese fashion designer creates art that is worn on the body but transcends the boundries of fashion.

The seventh artist of this exhibition, Araya Rasdjarmrearnsook from Thailand is represented in the Annex of the Teien Art Museum. She has created a video-installation which – for good reason – I cannot show here.

But not just because of the current, breathtaking exhibition the Teien Art Museum is a “must” for everyone who is interested in art and architecture – the building alone is worth a visit. For further information (such as opening hours and how to get there) and lots of pictures of it, have a look at the following:

Teien Art Museum (庭園美術館)
– Art Deco at its best
or: Where French savoir-vivre meets Japanese craftsmanship