U-Bahn-Etikette / Subway Etiquette – updated

10. January 2021

Kampagne/Campaign 2020/2021

Hatte im April vergangenen Jahres noch die Befürchtung im Raum gestanden, die diesjährige Benimm-Kampagne könnte die besonderen Anforderungen einer Corona-geplagten Großstadt ignorieren, wurden wir im Mai (allerdings mit reichlicher Verspätung) eines Besseren belehrt. Das Mai-Benimm-Poster hätte im Januar und Februar keinen Menschen verwundert (in dieser Zeit des Jahres wird ja ganz gern schon mal an das Tragen von Atemschutzmasken erinnert) – im Mai, wenn eigentlich routinemäßig an den formschönen Umgang mit Regenschirmen erinnert wird, zeigten uns diese Hinweise, dass wir in anderen Zeiten leben.

Schon in den ersten Juni-Tagen war das zur im Kalender stehenden “Regensaison” passende Poster nachgeschoben… Auch wenn es im Juli mit einem eigentlich ganz “üblichen” Hinweis zum guten Verhalten beim U-Bahnfahren weitergeht, entdeckt der aufmerksame Beobachter: Die Fahrgäste trage alle hübsch ordentlich ihre Atemschutzmasken – das hat es noch nie auf einem Juli-Plakat gegeben.

Im August, wurde die Kampagne durch ein Poster fortgeführt, das besonders diejenigen verwundern wird, die schon einmal in Tōkyō mit der U-Bahn gefahren sind und sich besonders während der Hauptverkehrszeiten über die Friedhofsstille in den Bahnen gewundert haben. Uns westlichen Kommunikationssüchtigen mag es kaum möglich erscheinen, aber es gäbe nichts, was man in Japan zur Abwendung einer Pandemie nicht noch weiter verbessern könnte.

In den Folgemonaten geht es mit den üblichen, saisonalen Themen weiter – aber immer hübsch mit Atemschutzmaske. So auch wieder im Januar mit dem ersten Poster des Jahres 2021

In April last year there were still fears that this year’s manner campaign would ignore the special requirements of a corona-plagued city. But in May (even though with considerable delay) throrough tribute was paid to the current situation. May’s manner poster wouldn’t have surprised anyone in January and February (during this time of the year people are often reminded to wear respiratory masks) – in May, however, when usually the correct use of umbrellas is is being trained, these reminders show us that we are living in different times.

But the was no reason for any worries, already a few days later (in early June) the poster matching the so-called “rainy season” had been added. Even though the July-poster features an element of good behaviour in Tōkyō’s subways, those with an attentive eye will discover: The passengers are all wearing their respiratory masks in a neat manner – this has never been seen on a July poster.

In August, the campaign was continued with a poster that will particularly surprise those who have already used the subway at Tōkyō and who have wondered about the quietness in the trains, especially during rush hours. To us Western communication addicts it may seem hardly possible, but there is nothing that Japanese could not improve to avert a pandemic.

And in the following months the regular saisonal topics were covered – of course, always integrating necessary respiratory masks. And that also continues with the first poster of 2021.

Interessieren Sie sich auch für die Kampagnen der vorangegangenen Jahre?
Are you also interested in the campaigns of previous years?

Hier ist der Link dazu!
Here is the link for it!

U-Bahn-Etikette / Subway Etiquette


Bierland Japan – Country of the Beer 2020 (Bilder/Pictures)

2. January 2021

Ein Jahr voller Biere – ein Rückblick auf das Bierangebot des Jahres 2020
A year full of beers – a review of the beer range offered in 2020

Die in 2020 verkosteten Biere (und “bierähnlichen Getränke”) nach Hersteller sortiert und in alphabetischer Reihenfolge. Von einigen Dosen sind sowohl die Vorder- als auch die Rückseite zu sehen. Klicken Sie sich durch die unten stehenden Miniaturen, um mehr Details zu erhalten.

The beers (and beer-like beverages) tasted in 2020 sorted by producer and in alphabetical order. For some of the beers you can see the front as well as the back of the can. Click through the miniatures below to gain access to more details.

Asahi

Kirin

Sapporo

Yebisu

(by Sapporo)

Suntory

Andere/others

Zusatzinformation:
Dies ist ein Artikel der “Ohne Worte / Non-Verbal”-Serie – für Näheres zu dieser Serie siehe in der Navigationsleiste unter “Ohne Worte / Non-Verbal“.

Additional Information:
This is a posting of the “Ohne Worte / Non-Verbal” series – for more details on this series, please have a look at “Ohne Worte / Non-Verbal“ on the navigation bar.

Sehen Sie auch/Also have a look at:

– Ein bunter Überblick / A colourful review
– Ein bunter Überblick / A colourful review
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Echigo Bier ( エチゴビール ) aus Niigata (新潟)
 Echigo Beer ( エチゴビール ) from Niigata (新潟)
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Kirin Bier ( キリンビール ) – eine meiner beiden Lieblingsbrauereien
 Kirin Beer ( キリンビール ) – one of my two favourite Breweries
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Kirins kaiserliche Kollektion
 Kirin’s Imperial Collection
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Sapporos wohlschmeckende Tochter – Yebisu
 Sapporo’s savoury Daughter – Yebisu
– Bierland Japan – Country of the Beer 2012
– Bierland Japan – Country of the Beer 2013
– Bierland Japan – Country of the Beer 2014
– Bierland Japan – Country of the Beer 2015
– Bierland Japan – Country of the Beer 2016
– 
Bierland Japan  Country of the Beer 2017
– Bierland Japan  Country of the Beer 2018
– Bierland Japan – Country of the Beer 2019
– Bierland Japan – Country of the Beer 2020


A Happy Year Of The Ox/Cow!

1. January 2021

Ein frohes Jahr des Ochsen/der Kuh!

In diesem Jahr darf man sich darüber streiten, ob es das Jahr des Rindes, des Ochsen oder der Kuh ist – da gehen die Meinungen auseinander. Wichtig bleibt dabei nur: Es soll ein Jahr werden, in dem alles besser wird.
This year, we can argue about whether it is the Year of the Ox or the Cow – opinions differ. The only important thing that really matters is: It is going to be a year in which everything will be better.

TOP Museum: “Geschichte der frühen japanischen Fotografie: Kantō-Region – Eindrücke aus Japan, 1853-1912”

24. December 2020

Tauchen Sie ein in die Welt der ersten Fotografien der Kantō-Region

Wrestle mania: One of the earliest photographs of sumo wrestlers, taken around 1868-71 by Shimooka Renjō (Tokyo Photographic Art Museum)

Wrestle Mania: Eine der frühesten Fotografien von Sumo-Ringern, aufgenommen um 1868-71 von Shimooka Renjō (Tokyo Photographic Art Museum)

Eine englische Version dieses Artikels finden Sie hier.
An English version of this posting you can find here

Die gegenwärtige Pandemie ist für fast alle von uns eine Belastung. Auch die Museen in Tōkyō litten unter den unvermeidlichen Schließungen des Frühjahrs 2020. Doch man kann der Pandemie gelegentlich auch positive Seiten abgewinnen – bzw. zunächst Unerfreuliches kann doch noch eine gute Wendung nehmen: Eine wunderbare Ausstellung im Tōkyō Photographic Art Museum (TOP), die im vergangenen Frühjahr im Dunkeln ihr Dasein fristen musste, hat eine zweite Chance bekommen und ist bis zum 24. Januar 2021 zu sehen.

Wie der Titel der Ausstellung andeutet, widmet sie sich der Kantō-Region – vor allem Tōkyō und Yokohama, wo in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die ersten Kontakte zur “Außenwelt” geknüpft wurden. Und wo die Fotografie einen ihrer ersten Wege nach Japan fand.

Portrait of Kurokawa Kahee by Eliphalet Brown Jr. (1854) (Nihon University, College of Arts)

Porträt von Kurokawa Kahee von Eliphalet Brown Jr. (1854) (Nihon University, College of Arts) Hinweis: nur noch bis 27. Dezember zu sehen.

In dieser Ausstellung werden Sie viele “Premieren” sehen, darunter die ersten Fotografien, auf denen Japaner zu sehen sind und die ersten Fotografien, die in Japan aufgenommen wurden. Allesamt beeindruckende Zeugnisse einer ganz besonderen Zeit in der japanischen Geschichte. Sie werden überrascht sein zu erfahren, dass die ersten Bilder von Japanern außerhalb Japans aufgenommen wurden, lange bevor das Land seine Grenzen wieder öffnete – alle Geschichten dahinter werden in der Ausstellung sorgfältig erzählt, und das macht es noch spannender, diese Fotos im Detail zu betrachten.

One of a set of daguerreotype portraits which are the first photographs of Japanese people, Simpay (Seitaro) (1851 or 1852) (Kawasaki City Museum)

Eines aus einer Reihe von Daguerreotypie-Porträts, die die ersten Fotografien von Japanern darstellen, Simpay (Seitaro) (1851 oder 1852) (Kawasaki City Museum)

Schon aus der Zeit bescheidener Anfänge der Fotografie sehen Sie Bilder, die Sie durch ihre Klarheit und Detailtreue verblüffen werden. Sehen Sie Tōkyō (oder “Edo”, wie es in den frühen Jahren der Fotografie in Japan genannt wurde), wie es damals aussah – Panoramablicke ebenso wie Details von Baustellen.

View from scaffold of the construction of the Nikolai Cathedral by Tanaka Takeshi or Esaki Reiji (1889) (private collection)

Blick vom Gerüst des Baus der Nikolaikathedrale von Tanaka Takeshi oder Esaki Reiji (1889) (Privatsammlung)

Nihonbashi by Michael Moser (1872) (Nihon University, College of Arts)

Nihonbashi von Michael Moser (1872) (Nihon Universität, College of Arts)

Work in progress: Tokyo Station under construction by Miyauchi Kotaro in 1911 (Yokosuka City Museum)

Work in progress: Bahnhof Tōkyō im Bau von Miyauchi Kōtarō im Jahr 1911 (Yokosuka City Museum)

Aber es gibt noch mehr in der Ausstellung als fotografische Abbildungen – einige der Fotografien werden wie Kunstwerke ausgestellt (was sie schließlich auch sind) – Sie können sie aus allen Blickwinkeln betrachten, und Sie werden feststellen, dass einige der Fotografien mehr als nur das enthalten, was auf ihnen abgebildet ist: Daten darüber, wer das Bild gemacht hat, wann es aufgenommen wurde – oder sogar kleine Notizen auf der Rückseite.

Mita Tsunasaka in Edo by Felice Beato (1863) (Tokyo Photographic Art Museum)

Mita Tsunasaka in Edo von Felice Beato (1863) (Tokyo Photographic Art Museum)

Foreign Office (Gaimushō) by Michael Moser (1873) (Nihon University, College of Arts)

Außenministerium (Gaimushō) von Michael Moser (1873) (Nihon Universität, College of Arts)

First-ever photograph of Emperor Meiji by Raimund von Stillfried in 1872 (Meiji University Library Collection)

Erste Fotografie des Kaisers Meiji von Raimund von Stillfried (1872) (Meiji University Library Collection)

Portait of Emperor Meiji by Uchida Kuichi (1872) (Tokyo Photographic Art Museum)

Portait des Kaisers Meiji von Uchida Kuichi (1872) (Tokyo Photographic Art Museum)

Auch über die frühen Methoden der Fotografie und deren Auswirkungen auf die damalige Welt gibt es viel zu lernen – wie z.B. über Daguerreotypien (in Frankreich erfunden und von dort aus in der Welt verbreitet) und wie sie vervielfältigt wurden, obwohl es von diesen frühen Fotografien nur ein einziges, nicht reproduzierbares Original gab. Oder das vielseitigere Ambrotypie-Verfahren? Wollen Sie etwas über das Albumen-Druckverfahren erfahren? Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie man aus monochromen Fotografien bunte Schmuckstücke machte? In dieser Ausstellung werden Sie fündig!

Machen Sie sich darauf gefasst (wenn Sie sich für solche Details interessieren), dass Sie in der Ausstellung viel zu lesen bekommen – zum Glück sind die vielen Tafeln und Bildunterschriften nicht nur auf Japanisch, sondern auch auf Englisch.

Um einen besseren Eindruck davon zu bekommen, was diese wunderbare Ausstellung zu bieten hat, schauen Sie sich das folgende Video an, in dem Keishi Mitsui, der Kurator des Tōkyō Photographic Art Museum (TOP) und Alice Gordenker (die fleißige Leser dieser Website vielleicht schon kennen) eine interessante Online-Tour durch die aktuelle Ausstellung bieten. Ein Video ist zwar kein Ersatz für einen eigenen Besuch im Museum, macht aber sicher Lust, das so bald wie möglich zu tun.

Öffnungszeiten:

Dauer der Ausstellung: 1. Dezember 2020 bis 24. Januar 2021

Montags geschlossen (wenn der Montag ein nationaler Feiertag oder ein Ersatzfeiertag ist, bleibt das Museum stattdessen am darauffolgenden Tag geschlossen), sowie vom 29. Dezember bis 1. Januar.

Um Enttäuschungen zu vermeiden, informieren Sie sich bitte vor einem Besuch auf der Website des Museums; sollten die Infektionsraten der derzeitigen Pandemie weiter ansteigen, könnten die Museen gezwungen sein, erneut zu schließen.

http://topmuseum.jp/e/contents/index.html

Eintrittspreise:

Erwachsene ¥700(560)
Studenten ¥560(440)
Schüler und Studenten der Oberstufe, Erwachsene über 65 Jahre ¥350(280)

  • Die Preise in Klammern gelten für Gruppen von 20 oder mehr Personen. (Eine Reservierung ist erforderlich.)
  • Der Eintritt ist frei für Grundschulkinder oder jüngere Kinder, Junior High School-Schüler, die im Großraum Tokio wohnen oder dort eine Schule besuchen, Inhaber des japanischen Behindertenausweises (shogaisha techo) zusammen mit zwei Betreuern und Inhaber des Jahrespasses des Museums zusammen mit einer Begleitperson.
  • Am 2., 3. und 21. Januar ist der Eintritt für alle frei. (Wenn es die gesundheitlichen Bedingungen erlauben; bitte informieren Sie sich auf der Website des Museums).
  • Mehrfache Ermäßigungen gelten nicht.

Adresse des Museums:

TOKYO PHOTOGRAPHIC ART MUSEUM
〒153-0062 Yebisu Garden Place, 1-13-3 Mita Meguro-ku Tokyo
TEL 03-3280-0099

http://topmuseum.jp/e/contents/index.html


TOP Museum: “History of Early Japanese Photography: Kantō Region — Images of Japan, 1853-1912”

24. December 2020

Dive into a world of first photographic images of the Kantō region

Wrestle mania: One of the earliest photographs of sumo wrestlers, taken around 1868-71 by Shimooka Renjō (Tokyo Photographic Art Museum)

Wrestle mania: One of the earliest photographs of sumo wrestlers, taken around 1868-71 by Shimooka Renjō (Tokyo Photographic Art Museum)

A German version of this posting you can find here.
Eine deutsche Version dieses Artikels finden Sie hier.

The present pandemic has been a burden for almost all of us. Also museums in Tōkyō suffered from the mandatory closure in spring 2020. But it also may have some upsides to it: A marvelous exhibition at the Tōkyō Photographic Art Museum (TOP), which had to spent its time in the dark last spring, has been given a second chance and can be seen until 24th of January 2021.

As the title of the exhibition suggests, it is dedicated to the Kantō region – mainly Tōkyō and Yokohama, where first contacts to the “outside world” were made in the second half of the 19th century. And where photography found one of its first ways into Japan.

Portrait of Kurokawa Kahee by Eliphalet Brown Jr. (1854) (Nihon University, College of Arts)

Portrait of Kurokawa Kahee by Eliphalet Brown Jr. (1854) (Nihon University, College of Arts) Note: on view only until Dec. 27.

You will see lots of „firsts“ in this exhibition: including the first photographs taken of Japanese and the first photographs taken in Japan. All impressive witnesses of a very special time in Japanese history. You will be surprised to learn that the first pictures of Japanese where taken outside Japan long before the country re-opened its borders – all the stories behind are carefully told in the exhibition, and that’s what makes examining those photographs in detail even more compelling.

One of a set of daguerreotype portraits which are the first photographs of Japanese people, Simpay (Seitaro) (1851 or 1852) (Kawasaki City Museum)

One of a set of daguerreotype portraits which are the first photographs of Japanese people, Simpay (Seitaro) (1851 or 1852) (Kawasaki City Museum)

Already from the very humble beginning of photography you will see images that will astound you with their clarity and detail. See Tōkyō (or “Edo”, as it was called in the early days of photography in Japan) as it looked then – panoramic views as well as details of construction sites.

View from scaffold of the construction of the Nikolai Cathedral by Tanaka Takeshi or Esaki Reiji (1889) (private collection)

View from scaffold of the construction of the Nikolai Cathedral by Tanaka Takeshi or Esaki Reiji (1889) (private collection)

Nihonbashi by Michael Moser (1872) (Nihon University, College of Arts)

Nihonbashi by Michael Moser (1872) (Nihon University, College of Arts)

Work in progress: Tokyo Station under construction by Miyauchi Kotaro in 1911 (Yokosuka City Museum)

Work in progress: Tokyo Station under construction by Miyauchi Kōtarō in 1911 (Yokosuka City Museum)

But there is even more to the exhibition that photographic images – some of the photographs are exhibited like works of art (which they are) – you can see them from all angles, and you will find out, that some of the photographs contain more than just the image: data about who took the picture, when it was taken – or even with little notes written on the back.

Mita Tsunasaka in Edo by Felice Beato (1863) (Tokyo Photographic Art Museum)

Mita Tsunasaka in Edo by Felice Beato (1863) (Tokyo Photographic Art Museum)

Foreign Office (Gaimushō) by Michael Moser (1873) (Nihon University, College of Arts)

Foreign Office (Gaimushō) by Michael Moser (1873) (Nihon University, College of Arts)

First-ever photograph of Emperor Meiji by Raimund von Stillfried in 1872 (Meiji University Library Collection)

First-ever photograph of Emperor Meiji by Raimund von Stillfried in 1872 (Meiji University Library Collection)

Portait of Emperor Meiji by Uchida Kuichi (1872) (Tokyo Photographic Art Museum)

Portait of Emperor Meiji by Uchida Kuichi (1872) (Tokyo Photographic Art Museum)

Also there is a lot to be learned about the early methods of photography and the impact they had on the world at that time – like the Daguerreotype (invented in France and disseminated to the world from there) and how they were re-produced, even though these early photographs existed a single, non-reproducible original. Or the more versatile Ambrotype process? Do you want to learn about the Albumen print method? Have you ever wondered how they turned monochrome photographs into colorful gems? This exhibition is going to be your place!

Prepare yourself (if you you are interested in such details) to get a lot to read in the exhibition – fortunately the many panels and captions are not just in Japanese, but also in English.

To get a better impression of what this wonderful exhibition has to offer, have a look at the following video, introducing Keishi Mitsui, the curator of the Tōkyō Photographic Art Museum (TOP) and Alice Gordenker (whom diligent readers of this website may know already) giving an interesting online-tour of the present exhibition. It may not be a substitute for going to the museum yourself, but it surely will create some appetite to do that as soon as possible.

Opening hours:

Duration of the Exhibition: Dec. 1, 2020—Jan. 24, 2021
Closed Mondays (if Monday is a national holiday or a substitute holiday, it is the next day), as well as on Dec.29 – Jan.1

To avoid disappointment, please check the museum website before visiting; if rates of infection with the coronavirus continue to rise, museums could be forced to close again.

http://topmuseum.jp/e/contents/index.html

Admission fees:

Adults ¥700(560)
College Students ¥560(440)
High School and Junior High School Students, Over 65 ¥350(280

  • Prices in parenthesis apply to groups of 20 or more. (Reservation is required.)
  • Admission is free for grade school children or younger, junior high school students living or attending schools in the Tokyo metropolitan area, holders of Japan’s disability identification cards (shogaisha techo) together with two caregiver, and holders of the museum’s annual passport together with one accompanying person.
  • Admission is free for everyone on January 2, 3 and 21. (If public health conditions permit; please check the museum website.)
  • Multiple discounts do not apply.

Address of the museum:

TOKYO PHOTOGRAPHIC ART MUSEUM
〒153-0062 Yebisu Garden Place, 1-13-3 Mita Meguro-ku Tokyo
TEL 03-3280-0099

http://topmuseum.jp/e/contents/index.html