Shinjuku Gyoen (Video)

24. June 2020

Shinjuku Gyoen (新宿御苑) an einem Frühsommermittag im Jahr 2020
Shinjuku Gyoen (新宿御苑) on an early summer noon in 2020

Da man den Shinjuku Gyoen seit Jahren nicht mehr so leer angetroffen hat, sind die “Früchte” einer andererseits ja weniger erfreulichen Pandemie hier in bewegten Bildern festgehalten. Mitten in einer überwiegend feuchten Regenzeit – an einem Tag vergleichsweise freundlichen Wetters (bitte erwarten Sie keine MGM-Videoqualität!).

Since the Shinjuku Gyoen has not been found so empty for years, the “fruits” of a pandemic that is less pleasant otherweise, are captured here in moving pictures. In the middle of a rather wet rainy season – on one day of comparatively friendly weather (please don’t expect MGM video quality!).

Zusatzinformation:
Dies ist ein Artikel der “Ohne Worte / Non-Verbal”-Serie – für Näheres zu dieser Serie siehe in der Navigationsleiste unter “Ohne Worte / Non-Verbal“.

Additional Information:
This is a posting of the “Ohne Worte / Non-Verbal” series – for more details on this series, please have a look at “Ohne Worte / Non-Verbal“ on the navigation bar.

Sehen Sie auch/Also have a look at:

Chrysanthemen / Chrysanthemum Festival (Engl./dt.)
– Wenn sich der Shinjuku Gyoen besonders herausputzt
– When Shinjuku Gyoen is dressing up for the occasion

Shinjuku Gyoen: Chrysanthemen (新宿御苑観菊) (Bilder/Pictures)
– Wie immer im November: Die kaiserlichste aller Blüten
– As always in November: The most imperial of all flowers

Shinjuku Gyoen: Autumn- and Winter Cherries (秋桜・冬桜) (Bilder/Pictures)
– Not a sign of global warming but of the diversity of nature

Shinjuku Gyoen Gewächshaus (新宿御苑温室) (Bilder/Pictures)
– Gestern neu eröffnet – heute auf “Ways to Japan”

Shinjuku Gyoen Green House (新宿御苑温室) (Bilder/Pictures)
– Re-opened just yesterday – and on “Ways to Japan” today already

Shinjuku Gyoen: Hanagoza (花茣蓙) (Bilder/Pictures)
– Ein besonderes Spektakel gegen Ende der Kirschblütenzeit
– A particular spectacle towards the end of the cherry blossom season

Shinjuku Gyoen Hanami (Engl./dt.)
– Kirschblütenbetrachten
– Cherry Blossoms Viewing

Shinjuku Gyoen im Herbst/in Autumn (Bilder/Pictures)
– Zugegeben, die Kirschblüte ist was Tolles – aber ist der Herbst nicht viel schöner?
– Granted, cherry blossoms are amazing – but isn’t the autumn much more magnificent?

Shinjuku Gyoen: Herbst- und Winterkirschen (秋桜・冬桜) (Bilder/Pictures)
– Kein Ergebnis der globalen Erwärmung, sondern Vielfalt der Natur

Shinjuku Gyoen: Hortensien/Hydrangea/紫陽花 (Bilder/Pictures)
– Bevor die Regenzeit beginnt: Hortensien im Shinjuku Gyoen
– Before the start of the rainy season: Hydrangea at the Shinjuku Gyoen

Shinjuku Gyoen – Illumination (新宿御苑ライトアップ) (Bilder/Pictures)
– Eine der schönsten Chrysanthemen-Ausstellungen Tōkyōs in nächtlicher Illumination
– One of Tōkyō’s most beautiful chrysanthemum exhibitions in nocturnal illumination

Shinjuku Gyoen: Orchideen-Schau/Orchid Exhibition (洋らん展) (Bilder/Pictures)
– Blütenpracht im Spätherbst
– Flowerage in late autumn

Shinjuku Gyoen: Rosen – 新宿御苑のバラ (Bilder/Pictures)
– Rosenwochen im französischen Garten der kaiserlichen Gärten in Shinjuku
– Week of the rose at the French style garden at the Imperial Gardens in Shinjuku

Shinjuku Gyoen Sakura (Engl./dt.)
– Kirschblüte
– Cherry Blossoms

Das große Kirschblütenfinale / Cherry Blossom’s Grand Finale (Engl./dt.)
– Wenn die Kirschblütensaison im Shinjuku Gyoen zu Ende geht
– When the cherry blossoms season comes to an end at Shinjuku Gyoen

Winter in Japan: Shinjuku Gyoen (新宿御苑) (Bilder/Pictures)
– Chaos für die einen – ein funkelndes Vergnügen für andere
– Chaos for the ones – a sparkling delight for the others


U-Bahn-Etikette / Subway Etiquette – updated

28. May 2020

Kampagne/Campaign 2020/2021

Hatte im April noch die Befürchtung im Raum gestanden, die diesjährige Benimm-Kampagne könnte die besonderen Anforderungen einer Corona-geplagten Großstadt ignorieren, wurden wir im Mai (allerdings mit reichlicher Verspätung) eines Besseren belehrt. Das Mai-Benimm-Poster hätte im Januar und Februar keinen Menschen verwundert (in dieser Zeit des Jahres wird ja ganz gern schon mal an das Tragen von Atemschutzmasken erinnert) – im Mai, wenn eigentlich routinemäßig an den formschöne Umgang mit Regenschirmen erinnert wird, zeigen uns diese Hinweise, dass wir in anderen Zeiten leben.

Aber keine Angst, schon in den ersten Juni-Tagen war das zur im Kalender stehenden “Regensaison” passende Poster nachgeschoben… Auch wenn es im Juli mit einem eigentlich ganz “üblichen” Hinweis zum guten Verhalten beim U-Bahnfahren weitergeht, entdeckt der aufmerksame Beobachter: Die Fahrgäste trage alle hübsch ordentlich ihre Atemschutzmasken – das hat es noch nie auf einem Juli-Plakat gegeben.

In April there were still fears that this year’s manner campaign would ignore the special requirements of a corona-plagued city. But in May (even though with considerable delay) throrough tribute was paid to the current situation. May’s manner poster wouldn’t have surprised anyone in January and February (during this time of the year people are often reminded to wear respiratory masks) – in May, however, when usually the correct use of umbrellas is is being trained, these reminders show us that we are living in different times.

But not to worry, already a few days later (in early June) the poster matching the so-called “rainy season” had been added. Even though the July-poster features an element of good behaviour in Tōkyō’s subways, those with an attentive eye will discover: The passengers are all wearing their respiratory masks in a neat manner – this has never been seen on a July poster.

Interessieren Sie sich auch für die Kampagnen der vorangegangenen Jahre?
Are you also interested in the campaigns of previous years?

Hier ist der Link dazu!
Here is the link for it!

U-Bahn-Etikette / Subway Etiquette


Rezension: Labyrinth Tokio – 30 neue Touren in Japans Hauptstadt

6. May 2020

Eine englische Version ist für diesen Artikel nicht vorgesehen.
An English version of this posting is not planned.

Autor: Axel Schwab
Erschienen im: Conbook-Verlag, 2020, 192 Seiten

Zum ersten, aber voraussichtlich nicht zum letzten Mal soll es auf “Ways to Japan” eine Rezension zu lesen geben. Da das hier zu besprechende Buch (“Labyrinth Tokio – 30 neue Touren in Japans Hauptstadt”) zu dieser Webseite passt, wie die Faust auf’s Auge, liegt es nahe, es auch auf diesem Wege der interessierten Leserschaft zugänglich zu machen.

Nach dem 2012 erschienenen und 2019 überarbeiteten „etwas anderen Reiseführer“, der dem interessierten Leser (aber vor allem dem interessierten Reisenden) 38 Touren durch Tōkyō näherbrachte, hat Axel Schwab mit dem just erschienenen zweiten Band noch einmal 30 neue Touren nachgelegt.

Allgemeines:

Der Autor stellt von Anfang an klar, dass es sich bei seinem Buch nicht um die üblichen, oftmals langatmigen Beschreibungen im einschlägigen Reiseführerstil handelt, sondern er versuchen möchte, den Interessierten von den Trampelpfaden des Massentourismus wegzuführen und ihn in seinem eigenen Erleben nicht durch zu viel Hintergrundinformation zu beeinträchtigen. Und um das gleich vorweg zu sagen: Das gelingt dem Autor auf durchaus kurzweilige und überaus sachkundige Art und Weise – und zwar so, dass auch diejenigen, die glauben, Tōkyō bereits wie ihre Westentasche zu kennen, auf ihre Kosten kommen.

Der Wert von Restaurant- und Geschäftsempfehlungen ist sicher immer vom persönlichen Geschmack abhängig, aber der Autor deckt hierbei eine so große Spannbreite an Angeboten ab, dass zumindest bei der einen oder anderen Tour jeder Leser eine dem eigenen Dafürhalten entsprechende Auswahl treffen kann. Einige der hier aufgeführten und mit Hinweisen zu Dauer und Distanzen versehenen Touren sind so interessant, dass sie sicher auch in meiner eigenen Erkundungsliste ihren Niederschlag finden werden.

Damit macht das Buch aber auch klar, dass es sich weder zum Schmökern noch zur schöngeistigen Lektüre eignet und auch eher für Reisende gedacht ist, die bereits über ausreichendes Hintergrundwissen über Japan, seine Geschichte und seine Kultur verfügen. Japan-Neulingen ist weiter vertiefende Lektüre zu empfehlen, wie sie z.B. die OAG-Bibliothek in Hülle und Fülle bietet.

Die Kürze der jeweiligen Tourbeschreibungen täuscht ein bisschen über die Vielfalt der gegebenen Informationen hinweg. So sind alle Touren reich bebildert und alle Bebilderungen leicht zuordenbar. Außerdem fehlen leicht verständliche Erklärungen zu öffentlichen Transportmitteln nicht.

Kritische Würdigung:

Es gibt natürlich auch Punkte in dem Buch, denen man kritisch gegenüberstehen kann (die persönliche Meinung des Rezensenten soll hier nicht überbewertet werden). So ist der dezidierte Hinweis auf Möglichkeiten, sich an Tempeln und Schreinen Pilgerbucheinträge anfertigen zu lassen, sicherlich hilfreich, kann aber u.a. zu genau dem führen, was derjenige, der die Touren dieses Buches nachvollziehen möchte, nicht erleben möchte: langes Schlangestehen am Goshuin-Schalter.

In die gleiche Kategorie fallen die Hinweise auf Orte, die möglichst zeitnah zu besuchen sind, da ihnen keine allzu lange Zukunft mehr zugesprochen wird – so erfreulich diese Hinweise sind, weil es ja gerade in Tōkyō darum gehen mag, die letzten Überreste aus früheren Jahrzehnten noch zu sehen, bevor sie Bau- und Modernisierungswahn weichen müssen, so sehr könnten sie gerade diese Orte belasten. Leider ist davon auszugehen, dass zumindest einige der hier genannten Cafés und Restaurants die Krise dieses Jahres nicht überstehen werden – aber das war zur Drucklegung des Werkes ja nicht abzusehen gewesen.

Namensschreibungen sind im Buch nicht durchgängig einheitlich – hin und wieder wird zwischen „westlicher“ Schreibweise (Vorname, Familienname: Ieyasu Tokugawa, Yayoi Kusama, Shōyō Tsubouchi) und „japanischer“ Schreibweise (Familienname, Vorname: Natsume Sōseki) gewechselt, was den Nichtjapanologen bisweilen zu verwirren vermag. Auch ist die Schreibung der Namen religiöser Orte nicht unbedingt als „glücklich“ anzusehen („Jinja-Schrein“, „Tenjin-Schrein“ sind ebenso unnötige Doppelungen wie „Tempel-XYZ-ji“), selbst wenn diese z.B. auf vielen Straßen- und Hinweisschildern in Tōkyō zu sehen ist – ganz besonders, da diese nicht durchgängig Verwendung findet.

In den einleitenden Erläuterungen wird zwar darauf hingewiesen, dass die Kunrei-Umschrift nicht durchgängig angewendet wird. Hilfreicher wäre ggf. die auch im Deutschen gebräuchlichere Hepburn-Umschrift gewesen. Namenschreibweisen wie z.B. „Jyouhoji“ (Seite 157) folgen keiner dieser Transkriptionsregeln.

Hinweise:

Nur der Vollständigkeit halber – und nicht, weil es den Wert des Buches einschränken würde – seien einige, sehr wenige sachliche Fehler bemerkt:

Seite 26:
Das Tōkyō Metropolitan Gymnasium (Tōkyō Taiikukan) in seiner jetzigen Form ist nicht bereits zu den Olympischen Sommerspielen 1964 genutzt worden (auch wenn z.B. Wikipedia dies behauptet). Die heute hier befindlichen, hochmodernen Gebäude stammen von dem Architekten Maki Fumihiko und wurden erst im Jahre 1990 komplettiert.

Seite 49:
Hyakudan Kaidan ist nicht um 1920 erbaut worden, sondern erst 1935 – der Sehenswürdigkeit des Gebäudes tut dies aber selbstverständlich keinen Abbruch.

Seite 54:
Akagi-Schrein. Es bleibt unklar, um welche „Mönche“ es sich handeln sollte, die im „Wohnheim“ auf der rechten Seite des Geländes untergebracht sein sollen. Rechts des Schreins befindet sich die moderne (und auch im Bild wiedergegebene) Appartement-Anlage „Park Court Kagurazaka“ mit 78 hochpreisigen Wohnungen.

Seite 71:
Takashimaya Nihombashi. Anders als hier vermerkt (Eröffnungsjahr 1932), behauptet Takashimaya, das jetzt als wichtiges Kulturgut anerkannte Gebäude sei 1933 eröffnet worden.

Eher persönliche Vorschläge des Rezensenten:

Seite 89:
Tempel Shinshō-ji. Hier wäre ein etwas weiterführender Hinweis auf den Ursprung und die Lokation der anderen fünf Jizō-Statuen von Edo hilfreich, besonders vor dem Hintergrund, dass auf den Togenuki Jizō und Kwannon (?) Bosatsu am nahegelegenen Kōgan-ji eingehend hingewiesen wird. Die Erwähnung der „Reinigungs-Kannon“ am Kōgan-ji als „Kwannon Bosatsu“ ist u.U. verwirrend.

Seite 122:
Yushima-Tenjin-Schrein. Den Schrein auf „Hello Kitty“ zu reduzieren, greift auch in einem sehr kurz gefassten Hinweis deutlich zu kurz.

Seite 175:
Nicht verloren gehen. Zu den sehr hilfreichen Hinweisen sollte ein Hinweis zum Erkennen „freier“, „vorbestellter“ und „besetzter“ Taxis in Tōkyō aufgenommen werden, da der Unwissende von roten Schriftzeichen in der Taxifrontscheibe sicher nicht auf ein freies, bei grünen Schriftzeichen auch nicht auf ein besetztes Taxi schließen würde.

Fazit:

Am Ende des Buches kommt man ganz sicher zu der Überzeugung, dass man dem vom Autor eingangs postulierten Anspruch aus vollem Herzen zustimmen kann: Um „instagram-taugliche“ Motive zu finden (was heutzutage vielen Touristen wichtiger zu sein scheint als das tatsächliche Erleben einer Stadt), muss man sich nicht an den einschlägigen Listen und Nachschlagewerken abarbeiten – im Gegenteil: „Labyrinth Tokio“ veranschaulicht eindrucksvoll, dass die wahren Schätze der Stadt genau dort zu finden sind, wo man sich nicht mit Horden von Touristen um sie schlagen muss.

Diese Rezension ist bereits in den “OAG-Notizen”, dem monatlichen Magazin der “Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens” in Tōkyō erschienen (LINK).

Haben Sie Ihre Japan-Reisepläne begraben?…

1. May 2020

… dann sollten Sie sie ganz schnell wieder ausgraben. Auch wenn es für absehbare Zeit keine Möglichkeit geben wird, Japan wie gewohnt zu bereisen, schnuppern Sie doch schon mal in Ihr „Traumreiseziel“ hinein und gönnen Sie sich ein bisschen Vorfreude auf eine geplante Reise – oder frischen Sie Ihre Erinnerungen auf!

Sie waren noch nie in Japan? Ein Grund mehr, sich auf das faszinierende Land einzulassen!

Thomas Gittel

Thomas Gittel

Wie?

Ganz einfach: Gehen Sie mit mir virtuell auf ganz persönliche Erkundungstour durch Japan! Wir treffen uns „auf dem Bildschirm“ (auch wenn Sie bisher noch keine Videokonferenz-Software wie z.B. Skype benutzt haben und auf eine Installation verzichten möchten).

Was?

Suchen Sie sich ein Japan-Thema aus, zu dem Sie gern mehr wissen möchten, bzw. in das Sie im Gespräch und mit Bildern/Videos eingeführt werden möchten.

Für all diejenigen, die eine erste Reise nach Japan geplant haben, bieten sich z.B. folgende Basisthemen an:

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Tōkyō – das Herzstück der größten Metropolregion der Welt – wie 38 Millionen Menschen auf engstem Raum leben und arbeiten.

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Shintō – die uralte Religion Japans (am Beispiel des Meiji-Schreins in Tōkyō) – kombiniert mit einem Blick in die Welt des japanischen Kaiserhauses.

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Nikkō (Weltkulturerbe) – die Mausoleen des ersten und des dritten Tokugawa Shōguns – ein Blick auf 250 Jahre Frieden in Japan.

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Burgen – die Festungsanlagen aus dem 16. und 17. Jahrhundert (z.B. anhand noch im Original erhaltener Burgen wie in Himeji (Weltkulturerbe) oder Matsumoto / Nachkriegs-Nachbauten wie z.B. in Ōsaka und Nagoya).

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Lassen Sie mich wissen, welche japanischen Themen Sie interessieren und wann Sie Zeit hätten, sich mit mir darüber zu unterhalten.

Und was kostet der Spaß?

Zur Einführung in diese Art des Erkundens der Welt bekommen Sie „mich“ praktisch geschenkt. Buchen Sie mich z.B. für eine Stunde und zahlen Sie nur 2.000 Yen (ca. 16,00 EUR) dafür.
Dieses Einführungsangebot gilt bis auf Weiteres.

Wie kann ich reservieren?

Nutzen Sie einfach das unten stehende Kontaktformular. Nennen Sie darin Ihr Wunschthema und Ihre Wunschzeit für ein virtuelles Treffen. Ihre persönlichen Daten werden ausschließlich zum Arrangieren unseres Treffens benutzt.

Wie kann ich bezahlen?

Nachdem wir uns auf ein Thema/einen Themenkreis und die Dauer des Treffens geeinigt haben, schicke ich Ihnen eine PayPal-Zahlungsaufforderung (um dieser nachzukommen, müssen Sie ebenfalls kein eigenes PayPal-Konto besitzen). Leider steht als Alternative hierzu nur die direkte Verrechnung über ein japanisches Bankkonto zur Verfügung.

Lust bekommen? Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Über Ihre unverbindliche Anfrage würde ich mich sehr freuen!


Kitazawa River Green Way (北沢川緑道), Setagaya (世田谷)

30. April 2020

Rural idyll in the middle of the big city

Kitazawagawa Green Way (北沢川緑道)

Kitazawagawa Green Way (北沢川緑道)

A German version of this posting you can find here.
Eine deutsche Version dieses Artikels finden Sie hier.

Just consider the large number of rivers that should find their way into the sea by flowing through the megalopolis of Tōkyō! Isn’t it amazing that there are only such few watercourses one actually gets to see? There reasons for it are manyfold. It is not only due to the fact that in the 1960s the city had begun to built elevated streets and highways (which are still intact and part of its gigantic traffic system) – wherever space for such constructions could be found – preferably by covering the open waterways of rivers. But also and primarily due to the fact that, from very early years, the rivers and streams that ran through the whole city were regarded as something that needed to be tamed. During the first half of the 20th century (mostly) rippling rivers were forced into concrete channels – and soon after World War II some of those rivers had to give way for streets (i.e. streets were built on top of the river bed). The Kitazawa River (北沢川 / きたざわがわ) in the Setagaya district (世田谷区 / せたがやく) is a fine example of this.

Until the 1920s, the water of the Kitazawa River had been used for agricultural purposes. Also its fish population was known to be extremely abundant (crucian carp and loach frolicked here). However, the more the residential areas grew around it, the more its water became contaminated. Finally, in the 1940s, the river was completely canalised and it was begun to cover the river bed with a roadway.

In the meantime, however, people have remembered the charm of a natural watercourse and, from 1995, the first steps were taken to create the almost 2.5 km long “Kitazawa River Green Way”, by using part of the water that is flowing “underground” for the creation of a creek that is meandering through the concrete jungle – a green oasis in the middle of the city.

The water that flows peacefully here is not only a pretty sight, but also of particular purity. According to an agreement with Tōkyō’s government, the water quality must not deteriorate until it is discharged into the Megurogawa (目黒川 / めぐろがわ). In order to ensure this, the water has to undergo another cleaning process before it is allowed to flow into the green area. It finally reaches the Megurogawa near “Ikejiri Ōhashi” (池尻大橋 / いけじりおおはし).

No wonder, amazingly large carp, but also smaller fish and crabs, are romping around in these waterways and making them a welcome playground and adventure area for children (and adults just the same).

We start our walk at the Enjō-in (円乗院 / えんじょういん), about 500 meters south of Setagaya-Daita station (世田谷代田駅 / せたがやだいたえき) of the Odakyū Line (小田急 / おだきゅうせん).

The small, but all the more well-kept temple of the Shingon sect, which was founded in 1625, forms a photogenic introduction to our small hike. Enjoy the gardens, but also pay attention to the “tree ruin” in the courtyard of the temple – a reminder from the days of the air raids of World War II.

After approx. 700 meters we turn left behind the primary school of Daizawa 区立代沢小学校 / くりつだいざわしょうがっこう) („left“ means: heading north) for a short detour of about 230 meters and visit another gem: The rather splendid Buddhist temple Shingan-ji (森巖寺 / しんがんじ).

This temple belongs to the Jōdo sect of Japanese Buddhism and was founded in the early Edo period as a burial place for Hideyasu Yūki (結城秀康 / ゆうきひでやす) (1574-1607). This Mr. Yūki was not just anyone. He was born as the second son of the first Tokugawa-Shōgun, Ieyasu Tokugawa (徳川家康 / とくがわいえやす). And as a member of the family of Tokugawa who ruled as the country for more than 250 years, his wish was to be buried near the center of power, although he is said to have had a rather tense relationship with his biological father throughout his life.

It is therefore not surprising that the Tokugawa family emblem (usually called a “tripple hollyhock”, which is in fact three leaves of a plant that is commonly known as „wild ginger“) can be found everywhere.
The gigantic gingko tree, which stands in the middle of the temple area, dates from the time of the temple’s foundation – some believe that this tree might be even 200 years older.

The oldest surviving building is the Awashimadō (淡島堂 / あわしまどう), built in 1836.

Right next to the Awashimadō (on its left side) you will find an octagonal glass shrine dedicated to the goddess Benzaiten.

Shingan-ji (森巖寺) - Benzaiten (弁財天)

Shingan-ji (森巖寺) – Benzaiten (弁財天)

And don’t miss to take a look inside the building left of the glass shrine, the Fudōdō (不動堂 / ふどうどう) / Enmadō (閻魔​​堂 / えんまどう).

Shingan-ji (森巖寺) - Fudōdō (不動堂) / Enmadō(閻魔堂)

Shingan-ji (森巖寺) – Fudōdō (不動堂) / Enmadō(閻魔堂)

As the double name of the building suggests, it is home to Fudō-myōō (不動明王 / ふどうみょうおう), the grim-looking fire god (unfortunately, the statue was veiled during my visit) and Enma (閻魔 ​​/ えんま), the just as fierce-looking judge of the dead and ruler of hell. Right next to this statue you’ll find a comparatively small, but no less scary statue of the “Sōzukaba” (葬頭河婆 / そうずかば), the old woman that “rips the clothes off those entering the Orcus” (in the picture above it’s the “charming old lady” on the left, wearing some blue attire).

And right next to it, the Kitazawa Hachiman Jinja (北澤八幡神社 / きたざわはちまんじんじゃ) is also worth a tiny detour.

The powerful deity Hachiman (八幡 / はちまん) worshiped here has the task of protecting the northern part of Setagaya. The origins of the shrine are not for certain, but it is believed that its founding by the lords of Setagaya dates back to the second half of the 15th century. After it had been destroyed, the shrine was rebuilt in 1852.

A few years ago, its elevated location on a small, wooded plateau ensured a spectacular view of Mt. Fuji (富士山 / ふじさん) – as can be learned from a sign-board. Unfortunately, urban growth has meanwhile “blocked” this view.

Kitazawa Hachiman Jinja (北澤八幡神社) - ehemaliger Fuji-Blick

Kitazawa Hachiman Jinja (北澤八幡神社) – ehemaliger Fuji-Blick

Kitazawa Hachiman Jinja (北澤八幡神社) - Fuji-Blick 2019

Kitazawa Hachiman Jinja (北澤八幡神社) – Fuji-Blick 2019

On the first weekend in September, one of the largest festivals in the Shimokitazawa district (下北沢 / しもきたざわ) takes place here.

From the Kitazawa Hajiman Jinja it takes abou 250 meters in southern direction to come back to the Kitazawagawa Green Way. From there it is still about 1.7 kilometers to its eastern end at the above-mentioned Ikejiri Ōhashi, where you will find another highlight of city planning:

Meguro Sky Garden (目黒天空庭園)
– A traffic junction of the different kind

Meguro Sky Garden (目黒天空庭園)

Meguro Sky Garden (目黒天空庭園)

How to get there:

If you want to take a stroll along the Kitazawagawa Green Way from the west (as described above), take the Odakyū line (小田急線 / おだきゅうせん) to Setagaya-Daita station (世田谷代田駅 / せたがやだいたえき); leave the station via its south exit and head south for about 500 meters.
For those who want to start the walk in western direction, the north exit of Ikejiri-Ŏhashi station (池尻大橋駅 / いけじりおおはしえき) of the Den’entoshi Line (田園都市線 / でんえんとしせん) is probably the best starting point.

The public facility is, of course, “open” around the clock.