Hajime Hoshi (星一) und seine Welt

23. October 2013

Ein Japaner, ohne den die deutsche Wissenschaft schwerlich überlebt hätte

Hajime Hoshi (星一)

Hajime Hoshi (星一)

Eigentlich wollte ich „nur“ einen kleinen Artikel über eines der bemerkenswertesten Gebäude Tōkyōs schreiben – das übrigens um so bemerkenswerter ist, als es kaum jemand kennt – aber dann ist mir klar geworden, dass das Gebäude nicht ohne den Mann verstanden werden kann, der es hat erbauen lassen.

Dass Hajime Hoshi (星一 / ほしはじめ) in Deutschland fast so unbekannt ist wie „seine“ Universität in Tōkyō mit ihrem atemberaubenden Hauptgebäude (und auch jüngere Japaner mit seinem Namen kaum etwas anfangen können, wenn sie nicht gerade „vom Fach“ sind), muss zumindest verwundern, wenn nicht gar verärgern, denn ein bisschen mehr allgemeine Anerkennung hätte der Mann durchaus verdient.

Die Person

Hajime Hoshi wurde 1873 in Iwaki in der nordostjapanischen Präfektur Fukushima geboren und studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaften an einer Handelsschule in Tōkyō (aus der später die Hitotsubashi Universität (一橋大学 / ひとつばしだいがく) hervor gegangen ist). Obwohl praktisch mittellos, ging er 1894 in die USA und finanzierte sich dort durch die haarsträubendsten Nebenjobs ein Wirtschaftsstudium an der renommierten Columbia Universität in New York (1896 bis 1901). Ein Besuch beim berühmten Erfinder Thomas Alfa Edison hat ihn damals in seinem Glauben an den Fortschritt, sowohl durch Wissenschaft und Technik, als auch durch Ethik und Vernunft, bestärkt.

Er kehrte 1906 nach Japan zurück und gründete 1911 die „Hoshi Pharmaceutical Company“. Mit dieser Firma hat er damals den Handel mit pharmazeutischen Produkten in Japan komplett umgekrempelt, indem er in den USA kennengelernte Vertriebswege nun in seiner Heimat umsetzte: Über ein weit verzweigtes Filialnetz von Apotheken machte er seine Produkte „mit dem Stern“ (sein Familiename, Hoshi (星 / ほし), bedeutet Stern) dem Verbraucher zugänglich – und das mit so großem Erfolg, dass sein Unternehmen schon innerhalb weniger Jahre zu einem der führenden Pharmazieunternehmen Japans wurde. Seinem unermüdlichen Forscherdrang war es auch zu verdanken, dass sein Unternehmen das erste war, das z.B. Chinin, Morphin oder Atropin in Japan herstellte.

Aus der 1922 gegründeten Hoshi pharmazeutischen Handelsschule (星商業学校 / ほししょうぎょうがっこう) ging 1950 die Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学 / ほしやっかだいがく) hervor. Seit seiner Rückkehr nach Japan (ab 1908) war er „nebenher“ auch noch überaus erfolgreicher Abgeordneter im japanischen Unterhaus und verstarb 78-jährig 1951 während einer USA-Reise in Los Angeles.

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Allein aufgrund dieses Lebenslaufs wäre die sich durch umfassende Bescheidenheit auszeichnende Person des Hajime Hoshi bemerkenswert. Besonders zeichnen sich Leben und Werk dieses Mannes aber auch dadurch aus, dass er sich besonders um die deutsche Wissenschaft verdient gemacht. Als Deutschland nach dem 1. Weltkrieg völlig isoliert und in wirtschaftlich desolatem Zustand darnieder lag und es an allen Ecken und Enden an den nötigen Mitteln zur Unterstützung der Wissenschaft fehlte, war er es, der die seinerzeit vom Chemie-Nobelpreisträger Fritz Haber (1868 bis 1934) mitgegründete „Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft“ mit gewaltigen Summen unterstützte.

In der Satzung des „Japan-Ausschusses der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft“ aus dem Jahre 1922 heißt es wörtlich: „Durch die Vermittlung des Auswärtigen Amts sind der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft 2 Millionen Mark überwiesen worden, die von dem Präsidenten der Hoshi pharmazeutical compagny Hajimi Hoshi für die deutsche Wissenschaft gestiftet worden sind.“ Später heißt es in den Richtlinien für die Tätigkeit des Japanausschusses der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft (vom 25.11.1922): „Der Japanausschuss der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft verwendet vom Januar 1923 ab die von dem japanischen Großindustriellen HAJIME HOSHI zu seiner Verfügung gestellten Mittel zur Förderung von Experimentaluntersuchungen auf dem Gesamtgebiete der Chemie und auf dem physikalischen Gebiet der Atomforschung.“ (Inzwischen hatte man sich wohl mit der richtigen Schreibweise des Namens Hoshis vertraut gemacht.) Im Präsidium des Ausschusses saßen so bekannte Persönlichkeiten wie Fritz Haber, Max Planck und Rudolf Schenck, als Vertreter wurde ebenfalls Otto Hahn ernannt, der als Anlaufstelle für Anträge auf Unterstützung fungierte. Der ungarisch-deutsche Physiker und Nuklearbiologe Leó Szilárd (1898-1964), der 1938 in die USA ging und dort die ersten Atombomben baute („Manhattan-Projekt“), gehörte seinerzeit wahrscheinlich auch zu den Geförderten.

Im Nachhinein mag es wie Ironie des Schicksals wirken, dass Hajime Hoshi somit nicht nur die Arbeit Otto Hahns (des Entdeckers der Kernspaltung), sondern auch die des Erbauers der ersten Atombomben und damit – zumindest indirekt – die Zerstörung der Städte Hiroshima und Nagasaki sozusagen „mitgefördert“ hat.

Mehrere Großspenden und schließlich regelmäßige, monatliche Zuwendungen über drei Jahre hinweg (1923-1925) summierten sich, auf heutige Währungsverhältnisse umgerechnet, auf etwa 7 Millionen Euro.

Dabei war Hoshi während der Jahre der monatlichen Zahlungen an die „Notgemeinschaft“ eigentlich gar nicht mehr in der Lage, diese aufzubringen, da er nach dem Bankrott seines Chemieunternehmens selbst in größten finanziellen Nöten war (das große Kantō-Erdbeben vom 1. September 1923 hatte die Hauptstadt in Schutt und Asche gelegt). Da er die Unterstützung der „Notgemeinschaft“ aber zugesagt hatte, behielt er seine eigene Bedrängnis für sich und sparte sich die Gelder förmlich vom Mund ab.

Das Gebäude

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Nun aber zu der Universität, die Herr Hoshi im Jahre 1950 gegründet hat – oder vielmehr: zum Hauptgebäude seiner 1922 gegründeten „Hoshi pharmazeutischen Handelsschule“ (星商業学校 / ほししょうぎょうがっこう), mit dessen Bau im Jahre 1922 begonnen wurde. Noch während der Bauzeit ereignete sich das oben bereits erwähnte große Kantō-Erdbeben. Während große Teile der Stadt vom Erdbeben und seinen Folgen (verheerende Brände) in Mitleidenschaft gezogen worden waren, hatte sich dieses (angeblich) erste Stahlbeton-Gebäude Tōkyōs bewährt und konnte, wie geplant, fertig gestellt und 1924 feierlich eingeweiht werden. Es gibt in Tōkyō nur noch wenige Gebäude, die die Strömungen der Moderne während der Taishō-Zeit (1912-1926) so eindrucksvoll widerspiegeln.

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Die Form des Gebäudes mit der gewaltigen Kuppel erinnert an die „Low Memorial Library“ der Columbia Universität in New York, die Hoshi zu seinen Studentenzeiten so beeindruckt hatte – von ihr ließ sich der seinerzeit berühmte tschechische Architekt, Antonin Raymond (der dem Stil Frank Lloyd Wrights sehr nahe stand) offensichtlich leiten. Die Haupthalle des Gebäudes verfügt über eine Aula, die auf zwei Ebenen über 1.200 Zuschauern Platz bietet. Ebenso vorhanden ist eine vergleichsweise große Bühne mit Orchestergraben – alles überwölbt von einer weiten Kuppel, deren sternförmige Streben ja vielleicht eine Anspielung auf den Namen des Gründervaters der Universität sind.

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Erst in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden bleiverglaste Fenster unterhalb der Kuppel eingesetzt, die nicht nur das Emblem der Universität zeigen, sondern auch verschiedene Heilpflanzen. Das Emblem der Universität wurde übrigens einer alten Form des chinesischen Zeichens für Stern (Hoshi) nachempfunden, die drei Kringel stehen für das Wahre, Schöne und Gute.

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Damals sicher auch eine absolute Neuheit: Die Aufgänge zu den oberen Stockwerken des Aula-Gebäudes kommen gänzlich ohne Treppenstufen aus – hier kommen durchgängig Schrägen zum Einsatz.

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Dieses Schrägenhaus („Treppenhaus“ kann man ja nicht sagen) wird geziert von Wand-bedeckenden Gemälden, die Szenen der Gewinnung traditioneller Heilmittel (Kräuter, Hirschhorn) in der Asuka-Zeit (vom ausgehenden 6. nachchristlichen Jahrhundert bis zum frühen 8. Jahrhundert) darstellen.

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学)

Und obwohl das Gebäude von seiner Gesamtkonzeption her schon großartig ist, verdienen die vielen Design-Details, die an Arbeiten Frank Lloyd Wrights erinnern, besondere Aufmerksamkeit. Es scheint kein Zufall zu sein, dass immer wieder sternförmige Design-Elemente auftauchen (wie z.B. in den reich verzierten Wandlampen). Der Name Hoshi (Stern) schreit ja förmlich danach.

Das Museum (歴史資料館 / れきししりょうかん)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学), Museum (歴史資料館)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学), Museum (歴史資料館)

Auf dem Campus der Universität gibt es ein kleines Museum mit allerlei Memorabilien aus dem Leben und Werk von Hajime Hoshi (u.a. auch Urkunden und Orden, die die damalige Dankbarkeit der deutschen Wissenschaftler zum Ausdruck bringen), den Produkten seiner pharmazeutischen Firma und vielem zur Entstehungsgeschichte des Hauptgebäudes der Universität.

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学), Museum (歴史資料館)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学), Museum (歴史資料館)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学), Museum (歴史資料館)

Hoshi pharmazeutische Universität (星薬科大学), Museum (歴史資料館)

Der Heilpflanzen-Garten (薬用植物園 / やくようしょくぶつえん)

Heilpflanzengarten (薬用植物園)

Heilpflanzengarten (薬用植物園)

Noch eindrucksvoller fand ich allerdings den Heilpflanzen-Garten der Universität (薬用植物園 / やくようしょくぶつえん), der sich direkt östlich neben dem Hauptgebäude auf 3.000 qm erstreckt und etwa 1.000 verschiedene Pflanzenarten beherbergt. Wer sich ein bisschen mit Heilpflanzen und Kräutern auskennt, wird hier aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen und bemerken, dass die Wirkung vieler der hier gezüchteten Heilpflanzen durchaus auch in Europa bekannt ist und geschätzt wird.

Um nur einen winzig kleinen und völlig willkürlichen Ausschnitt zu zeigen:

Gingko (Gingko biloba):

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Gingko)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Gingko)

Eine der erstaunlichsten Heilpflanzen findet man schon in der Zufahrt zum Hauptgebäude der Universität. Die wird nämlich von wuchtigen Gingko-Bäumen gesäumt. Extrakte aus den Blättern des Baumes werden zur Behandlung von Demenz verwendet. Die wohlschmeckenden gekochten (gern auch gesalzenen) Samen (sprich: die Nüsse) des Baumes sind in Japan als Knabberei beliebt. Allerdings enthalten auch die Samen Wirkstoffe, die sie zur Anwendung bei Husten, Blaseninfektionen, ja sogar bei Tuberkulose und Gonorrhoe tauglich machen. Und selbst die Abkochungen der Wurzeln sind alles andere als wirkungslos: Sie helfen bei nächtlichen Samenergüssen und Menstruationsstörungen.

Japanische Pfefferminze (Ackerminze, Mentha arvensis):

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Mentha arvensis)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Mentha arvensis)

In den 1850er Jahren wurde Ackerminze in den Präfekturen Hiroshima und Okayama im großen Stil angebaut, später dann auch in Hokkaidō, dort vor allem in der Stadt Kitami. Lange war die japanische Pfefferminze die wichtigste Quelle für Menthol. Seit der Öffnung des Marktes 1971 für Menthol aus Indien und Brasilien ist der japanische Markt fast komplett zusammengebrochen. Als bekanntestes Produkt aus der japanischen Minze lässt sich das weltweit populäre japanische Heilöl nennen.

Schlangenhaargurke (Trichosanthes cucumerina):

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Trichosanthes cucumerina)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Trichosanthes cucumerina)

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Trichosanthes cucumerina)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Trichosanthes cucumerina)

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Trichosanthes cucumerina)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Trichosanthes cucumerina)

Von dieser auf den ersten Blick schon sehr exotisch wirkenden Pflanze, die zu den Kürbisgewächsen zählt, werden junge, unreife Früchte genutzt, bevor sie bitter werden. Sie werden gekocht oder in Currys verwendet. Sprossspitzen und Blätter werden als Gemüse verwendet, Wurzeln und Samen als Medizin. Die Anwendungsbereiche umfassen Wurmbekämpfung, Diarrhoe, Bronchitis und Fieber.

Ginseng (Panax ginseng):

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Ginseng)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Ginseng)

Die weltbekannte Wurzel enthält Wirkstoffe, die zur allgemeinen Steigerung der körperlichen Abwehrkräfte beitragen sollen. Auch soll die Gehirnleistung durch sie gesteigert und das Immunsystem gestärkt werden. Außerdem sind Ginseng-Präparate bekannt dafür, dass sie nur wenig Nebenwirkungen zeigen. Der Anbau von Ginsengwurzeln ist übrigens nicht nur sehr zeitaufwendig (geerntet kann erst nach einigen Jahren werden), sondern die Wurzel gilt auch als besonders heikel, wenn sie während der langen Wachstumsperiode zu viel Feuchtigkeit abbekommt.

Vanille:

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Vanille)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Vanille)

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Vanille)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Vanille)

Als Backzutat und Geschmackslieferant ist die Vanille weltbekannt. Weniger bekannt ist ihre medizinische Wirkung: Schon in uralten Zeiten sagte man der Vanille eine Steigerung der Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns nach. Außerdem ist ihre beruhigende Wirkung nachgewiesen. Und da ein hauptsächlicher Inhaltsstoff der Vanille, Vanillin, mit den menschlichen Pheromonen verwandt ist, wirkt sie obendrein aphrodisierend. Merke: Man kann sich sein Gegenüber nicht nur mit alkoholischen Getränke schöntrinken – eine ordentliche Portion Vanilleeis tut’s auch…

Sternfrucht (Averrhoa carambola):

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Averrhoa carambola)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Averrhoa carambola)

Die zur Familie der Gurkenbäume gehörende Pflanze ist in den letzten Jahrzehnten auch in Europa beliebt geworden. In der chinesischen Medizin gelten zerstoßene Früchte aber auch als fiebersenkend und ihr Saft als besonders durstlöschend. Aber Achtung: Menschen mit Nierenininsuffizienz sollten sich von diesen Früchten fern halten. Ihr Genuss kann für Patienten, die nicht sofort dialysiert werden, tödlich enden.

„Lebensbaum“ (Camptotheca):

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Camptotheca)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Camptotheca)

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Camptotheca)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Camptotheca)

Rinde, Holz und Samen dieser mit den Hartriegelgewächsen verwandten Bäume und Sträucher aus China liefern den Wirkstoff Camptothecin, dessen Verwendung für Krebstherapien derzeit noch erforscht wird.

Stinkesche (Tetradium ruticarpum):

Heilpflanzengarten (薬用植物園) (Tetradium ruticarpum)

Heilpflanzen-Garten (薬用植物園) (Tetradium ruticarpum)

Der Baum aus China trägt seinen Namen vielleicht nicht völlig zu Recht, denn seine Früchte haben schlimmstenfalls einen starken Geruch, den man aber nicht als „Gestank“ bezeichnen möchte. Die zu den Rautengewächsen gehörenden Bäume sind getrenntgeschlechtlich (in Japan soll es nur „männliche“ Bäume geben). In der japanisch/chinesischen Kampō-Medizin werden die Wirkstoffe der Pflanze überall dort eingesetzt, wo eine Verbesserung der Blutzirkulation erwünscht ist. Neuerdings auch in der Kosmetik, um den Teint strahlender erscheinen zu lassen.

Öffnungszeiten des Museums

(Erdgeschoss des Forschungsinstituts)
Montags bis freitags: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Samstags: 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Eintritt: frei

Öffnungszeiten des Heilpflanzen-Gartens

Wochentags: 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Samstags: 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
bzw. nach Terminvereinbarung
Eintritt: frei

Das Hauptgebäude der Universität mit der grandiosen Aula kann nur nach Terminvereinbarung besichtigt werden.

Anschrift der Hoshi pharmazeutischen Universität

2-4-41 Ebara
Shinagawa-ku
Tōkyō 142-8501

Tel. +81 3 3786 1011
http://www.hoshi.ac.jp


Hikawa Maru – 氷川丸

14. February 2011

Das bewegte Leben der „Königin des Pazifiks“
The Eventful Life of the „Queen of the Pacific“
(Die englische Text folgt der deutschen)
(The English text follows the German text)

Hikawa Maru / 氷川丸

Hikawa Maru / 氷川丸

Dass Yokohama als eine der großen Hafenstädte der Welt u.a. auch ein Schiff als Wahrzeichen hat, ist sicher nicht ungewöhnlich. Dass es sich dabei um ein vergleichsweise „junges“ Schiff handelt, schon eher. Aber wenn man bedenkt, dass der Hafen von Yokohama gerade mal auf eine 150-jährige Geschichte zurückblicken kann, relativiert sich das Alter von Schiffen natürlich auch.
Jedem Besucher der Hafenpromenade Yokohamas, des „Yamashita Parks“ (山下公園 / やましたこうえん), sticht das dort „angekettete“ Schiff sofort ins Auge: Die Hikawa Maru (氷川丸 / ひかわまる) wurde nach einem bewegten Leben und über 250 Fahrten auf hoher See 1960 außer Dienst gestellt, um ihre wechselvolle Geschichte ab 1961 als Jugendherberge und schließlich als Museum fortzusetzen.
Allerdings konnte auch sein Wahrzeichen-Charakter das Schiff nicht vor einem allmählichen Niedergang bewahren. Auch wenn das Schiff den Besuchern zur Besichtigung offen stand und seine Decks gerade in den warmen Jahreszeiten sehr beliebt waren, so war doch schon in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts das, was man im Innern besichtigen konnte, eher wenig spektakulär. Dass das Schiff zu seiner „guten Zeit“ als Beispiel luxuriöser Schiffsfahrten bei exquisiter Verköstigung galt, war ihm nicht mehr anzusehen (oder doch nur noch mit sehr viel Phantasie).

Hikawa Maru / 氷川丸

Hikawa Maru / 氷川丸

Hikawa Maru / 氷川丸

Hikawa Maru / 氷川丸

Hikawa Maru / 氷川丸

Hikawa Maru / 氷川丸

It is not too surprising that one of Yokohama’s landmarks is a ship – after all, Yokohama is still one of the big ports of this world. Nevertheless, it may be a bit unusual that this ship is a rather „young“ one – by European standards. Considering the only 150 years of history of the port of Yokohama, may change this point of view a bit.
The Hikawa Maru (氷川丸 / ひかわまる), the ship „chained“ to Yokohama’s harbour promenade, the „Yamashita Kōen“ (山下公園 / やましたこうえん), practically jumps into the visitor’s eyes. It was retired here after an eventful life and more than 250 trips in 1960 and in 1961 became a floating youth hostel and eventually a museum. But even its function as one of the landmarks of Yokohama couldn’t prevent a more or less steady decline of the ships popularity. Still visitors liked to spend time on the decks of the ship, but already in the 1980s the ship’s historical attraction wasn’t up to the time’s demands any longer. It didn’t represent the „good old times“ of luxurious ocean liners and exquisite cuisine en-route any longer (well, maybe it did, but it took a lot of fantasy to get into the mood of the 30s).

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Dining

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Dining

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Dining

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Dining

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Dining

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Dining

Dabei kann die Hikawa Maru auf eine ebenso glänzende wie bewegte Vergangenheit zurück blicken:
Von 1929 bis 1930 in den Docks von Yokohama für die NYK-Linie (Nippon Yūsen) erbaut, ging sie vor ziemlich genau 80 Jahren, am 13. Mai 1930 auf Jungfernfahrt von Yokohama nach Seattle. Um der rauen See des nördlichen Pazifiks gewachsen zu sein, hatte man das Schiff aus besonders dicken Stahlplatten gebaut und mit der modernsten, damals verfügbaren Technik ausgestattet (wie auch die ungefähr zur gleichen Zeit gebauten Schwesterschiffe der Hikawa Maru, die Hie Maru und die Heian Maru, die aber die Wirren des 2. Weltkriegs nicht überstanden haben und US-amerikanischem Bombardement zum Opfer gefallen sind). Wie auch ihre Schwesterschiffe, hat die Hikawa Maru übrigens ihren Namen von berühmten Shintō-Schreinen bekommen.

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Library

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Library

It is a rather gorgeous past the Hikawa Maru can look back to – and an eventful one as well:
She was built from 1929 to 1930 for the NYK-line (Nippon Yūsen ) at the docks of Yokohama and went on her maiden trip from Yokohama to Seattle almost exactly 80 years ago, on May 13th, 1930. She was fortified by particularly strong iron plating in order to survive the rough seas of the northern Pacific and was furnished with state of the art equipment of its time (just like her sister ships, the Hie Maru and the Heian Maru – but these two ships didn’t survive the troubles of World War II and sunk during US-American bombardment). By the way: like her sister ships, the Hikawa Maru got her name from famous shintō shrines.

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Social Hall

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Social Hall

Mit einer Länge von 163,3 Metern und einer Breite von 20,1 Metern würde die Hikawa Maru heute zwar zu den eher kleinen Ocean Linern und mit 18,5 Knoten sicher auch nicht zu den schnellsten gehören, aber damals war das Schiff, das ungefähr 300 Passagiere aufnehmen konnte, ganz auf der Höhe der Zeit.
Neben Passagieren, wurden auch japanische Produkte – allen voran Seide – mit dem Schiff in alle Welt transportiert.
Besonders beliebt war das Schiff auch bei den Berühmtheiten seiner Zeit, da man sich recht bald darum bemüht hatte, eine exzellente Küche zu bieten. Dafür waren für die Passagiere der 1. Klasse eigens in europäischer Küche trainierte Köche angeheuert. Charlie Chaplin wird ein ganz besonders großes Faible für die Hikawa Maru nachgesagt. Aber auch Mitglieder der kaiserlichen Familie Japans gingen mit der Hikawa Maru auf Reisen. Wohl nicht umsonst wurde das Schiff auch mit dem Beinamen „Königin des Pazifiks“ geschmückt.

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Social Hall

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Social Hall

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Social Hall

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Social Hall

With a total length of 163.3 metres and a width of 20.1 metres nowadays the Hikawa Maru would be amongst the small ocean liners and with its speed of maximal 18.5 knots it would also not be amongst the fastest. However, at its days the ship that could transport about 300 passengers was really state of the art.
In addition to passengers also Japanese products – especially silk – were brought to locations all over the world by the Hikawa Maru.
The ship was particularly popular by the famous people of its times, as it was well-known for its splendid cuisine. The cooks for the 1st class passengers received special training by European chefs. Charlie Chaplin is said to be one of the great fans of the Hikawa Maru. But also members of the Japanese imperial family used the ship for their cruises. With good reason the Hikawa Maru was also called the „Queen of the Pacific“.

Hikawa Maru / 氷川丸

Hikawa Maru / 氷川丸

Aufgeteilt waren die Kabinen und Salons an Bord in drei Klassen: eine 1. Klasse (und innerhalb dieser gab es auch noch einmal Kabinen unterschiedlicher Ausstattung und Größe – während die normalen Kabinen der 1. Klasse nur aus einem vergleichsweise kleinen Raum bestanden, bot eine Luxuskabine separate Räume für das Schlafzimmer, das Bad und das Wohnzimmer), eine 2. Klasse und eine 3. Klasse. In letzterer wurde in 8-Bett-Kabinen gehaust und die Mahlzeiten aus der Mannschaftsküche bezogen. Aber auch Überfahrten in der 3. Klasse waren sehr beliebt, weil sie einerseits nicht gänzlich ohne Komfort waren und andererseits halbwegs erschwinglich (ein bis eineinhalb durchschnittliche Monatsgehälter pro Person für die einfache Strecke von Yokohama nach Seattle – in der 1. Klasse war ungefähr der siebenfache Preis zu entrichten)

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Smoking Salon

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Smoking Salon

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Smoking Salon

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Smoking Salon

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Smoking Salon

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Smoking Salon

The cabins and salons were divided into three classes: a 1st class (and within the 1st class there were also cabins of different size and interior – while the usual 1st class cabins had only one rather tiny room, the luxury cabin consisted of separate rooms for beds, bath and living), a 2nd class and a 3rd class. The latter was equipped with 8-bed-cabins and their passengers received their meals from the crew’s galley. Nevertheless, also 3rd class cruises were rather popular, maybe because they were not entirely without comfort and rather affordable (one to 1 1/2 average salaries had to be paid for a one-way-ticket from Yokohama to Seattle – 1st class tickets were about seven times as expensive).

Hikawa Maru / 氷川丸, 3rd Class Cabin

Hikawa Maru / 氷川丸, 3rd Class Cabin

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Cabin

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Cabin

Nach ihrer Indienststellung im Jahre 1930 kreuzte die Hikawa Maru bis 1941 als Linienschiff durch die Weltmeere – überwiegend durch den Pazifik. Vor dem Eintritt Japans in den 2. Weltkrieg nutzten jüdische Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland die Hikawa Maru zur Flucht nach Kanada. Und die Kriegszeiten selbst überstand das Schiff wohl nur deswegen, weil man es flugs als Hospitalschiff umfunktioniert hatte – außerdem hatten es seine besonders starken Stahlplatten mehrfach vor größeren Schäden bei Minenexplosionen bewahrt. Nach der Kapitulation Japans blieb das Schiff zunächst noch ungefähr ein Jahr in US-amerikanischen Diensten und wurde anschließend bis 1954 für Frachtdienste zwischen den USA und Japan eingesetzt.
Nach einer Renovierung erlebte die Hikawa Maru noch mal eine kurze Blütezeit bis 1960 als Passagierschiff. Aber die Welt hatte sich inzwischen doch nachhaltig verändert. Flugzeuge machten Überseereisen schneller und allmählich auch erschwinglicher, die Hikawa Maru hatte ausgedient und fand ihre gar nicht so ruhige „letzte Ruhestätte“ im Hafen von Yokohama.

Hikawa Maru / 氷川丸

Hikawa Maru / 氷川丸

Hikawa Maru / 氷川丸, 1st Class Play Room

Hikawa Maru / 氷川丸

After she was put into service in 1930 the Hikawa Maru crossed the seas until 1941 – mostly in the Pacific. Shortly before Japan entered World War II Jewish refugees from Nazi-Germany used the ship to escape to Canada. The Hikawa Maru survived the war as a hospital ship and also because its particularly strong plating protected it from mine explosions.
The ship remained in the services of the USA for about a year after Japan had surrendered in 1945. And after that it was used as a freighter crossing the Pacific between Japan and the USA until 1954. Eventually, the Hikawa Maru was refitted for passenger cruises again and saw its second „good time“ until 1960. By then the world had changed considerably. Ships were no longer competitive against the growing aircraft market – the Hikawa Maru was retired and brought to the Port of Yokohama.

Hikawa Maru / 氷川丸, Deluxe Bedroom

Hikawa Maru / 氷川丸, Deluxe Bedroom

Hikawa Maru / 氷川丸, Deluxe Bathroom

Hikawa Maru / 氷川丸, Deluxe Bathroom

Hikawa Maru / 氷川丸, Deluxe Living-Room

Hikawa Maru / 氷川丸, Deluxe Living-Room

Nach immer weiter sinkenden Besucherzahlen begann man in den frühen 2000er Jahren über die weitere Zukunft des Schiffes nachzudenken. Es gab sogar Pläne, das Schiff zu verkaufen. Schließlich wurde das Schiff im Jahre 2006 komplett geschlossen. Nach Monaten der Ungewissheit über seine weitere Verwendung, entschied sich die NYK-Linie (einer der Hauptbesitzer des Schiffes), doch zu einer Renovierung, nachdem mehrere Campagnen gestartet worden waren, die sich für die Erhaltung des Schiffes stark gemacht hatten. Man begann die Arbeiten im August 2007 und konnte schließlich im April 2008 eine „ganz neue“ Hikawa Maru der Öffentlichkeit zugänglich machen. Man hatte die Salons wieder in ihrem ursprünglichen Glanz und dem edel-sachlichen Art-Deco der 30er Jahre erstehen lassen, die auch nach heutigen Standards als „schick“ bezeichnet werden können. Einige der 1.-Klasse-Kabinen sind heute wieder zu sehen und eine Kabine der 3. Klasse. Eindrucksvoll ist die Brücke, die in Teilen fast schon modern wirkt. Und davon, dass der Kapitän „standesgemäß“ untergebracht war, kann man sich auch überzeugen.
Beim Flanieren über die Decks fühlt man sich förmlich in eine längst vergangene Zeit zurück versetzt.

Besonders eindrucksvoll ist der wahrlich gigantische Maschinenraum, der sich über mehrere Stockwerke auftürmt und Heimstätte der beiden Burmeister & Wain-Dieselmotoren ist.

Hikawa Maru / 氷川丸, Captain's Quarters

Hikawa Maru / 氷川丸, Captain’s Quarters

Hikawa Maru / 氷川丸, Bridge

Hikawa Maru / 氷川丸, Bridge

Hikawa Maru / 氷川丸

Hikawa Maru / 氷川丸

Nevertheless, the numbers of visitors began to decline. In the early 2000s the owners of the ship began to think about its future. There were even plans to sell the ship. Eventually, the ship was closed for the public in 2006. After months of uncertainty the main owner of the Hikawa Maru (the NYK-Line) decided to put some money into the ship and to restore it to its original splendour. Some campains fighting for the preservation of the ship may have had also some impact on this decision. In August 2007 considerable restoration work began and already in April 2008 a „new“ Hikawa Maru could be presented to the public. The salons show the stylish art nouveau design of the 30s again – also by today’s standards these salons could be called „chic“. Some of the 1st class cabins can be seen as well as one of the 3rd class cabins. Also the rather impressive bridge can be visited – some of the equipment doesn’t look as outdated as the age of the ship may suggest. And it is clear to see that the captain of the Hikawa Maru’s cabins absolutely befitted his rank. Strolling on the decks of the ship puts you right back into a time gone by.

Also don’t miss the very impressive engine room of the Hikawa Maru. It towers up to several stories in the ship’s core and provides ample space for the two bulky Burmeister & Wain diesel engines.

Hikawa Maru / 氷川丸, Engine-Room

Hikawa Maru / 氷川丸, Engine-Room

Hikawa Maru / 氷川丸, Engine-Room

Hikawa Maru / 氷川丸, Engine-Room

Öffnungszeiten:
10:00 bis 17:00 Uhr (letzter Einlass: 16:30 Uhr)
Montags geschlossen (es sei denn, ein Feiertag fällt auf Montag – dann bleibt das Schiff dienstags geschlossen)

Eintrittsgebühr:
300 Yen (Erwachsene)
200 Yen (Senioren ab 65 Jahren)
100 Yen (Schüler)
Es gibt Kombinationsangebote für den Besuch der Hikawa Maru und des NYK Maritime Museums (3-9 Kaigan Dōri, Naka-ku, Yokohama).

Opening Hours:
10:00 a.m. – 5:00 p.m. (last admission: 4:30 p.m.)
Closed on Mondays (however, open if Monday falls on a national holiday; in these cases the Hikawa Maru will be closed the day after).

Admission Fee:
300 Yen (Adults)
200 Yen ( Seniors over 65 years of age)

100 Yen (Students)
(Admission fees can be combined with those to be paid for the NYK Maritime Museum at 3-9 Kaigan Dōri, Naka-ku, Yokohama.)

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