Die Meiji Maru (明治丸)

24. February 2017

Eisernes Sinnbild für die Modernisierung Japans

Meiji Maru (明治丸)

Meiji Maru (明治丸)

Aufgrund der großen Anzahl der verfügbaren englischsprachigen Quellen zu diesem Schiff, ist keine englischsprachige Version dieses Artikels vorgesehen.
Due to the numerous resources available in English about this ship, an English version of this posting is not planned (but let me know, should a translation make you happy…).

Die Meiji Maru (明治丸 / めいじまる) war ein in ihrer Zeit ungewöhnlich luxuriöses Schiff für die Versorgung von Leuchttürmen. Es war von der japanischen Regierung in Großbritannien in Auftrag gegeben worden, und im Jahr 1873 wurde ihr Kiel auf der Napier & Sons Werft in Govan (Glasgow) gelegt. Nach seiner Fertigstellung im November 1874 wurde es  1875 auf die Reise von Glasgow nach Yokohama geschickt, wo die Meiji Maru im Februar desselben Jahres ankam. Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung war sie ein Zweimast-Toppsegelschoner von mehr als 1.000 Tonnen (brutto), einer Länge von 86,6 Metern und einer Breite von 9,1 Metern. Außerdem war sie ausgerüstet mit Doppelschiffsschrauben und zwei Dampfmaschinen mit 1.100 PS (ich habe auch Quellen gefunden, die von 1.530 PS sprechen), die das Schiff auf eine Geschwindigkeit von 11,5 Knoten brachten. Es war damals „state of the art“ und sollte auch auf den Meeren zeigen, dass Japan sich anschickte, sich zu einer modernen Nation zu entwickeln.

Meiji Maru (明治丸)

Meiji Maru (明治丸)

Meiji Maru (明治丸)

Meiji Maru (明治丸)

Der Meiji Tennō (Mutsuhito, 1852-1912) war an Bord des Schiffes, als es zu seiner Einweihungsfahrt von Yokosuka (横須賀 / よこすか) nach Yokohama (横浜 / よこはま) in See stach (die beiden Städte liegen ungefähr 40 km Luftlinie von einander entfernt). Seinen Namen trägt das Schiff aus gutem Grund: Ebenso modern, wie das Schiff, wollte sich auch der Monarch geben, der die Regentschaft der Shōgune beendet und das Heft der Macht wieder in die eigenen Hände genommen hatte.

Der Kaiser, den bisher kaum ein Mensch zu sehen bekommen hatte, tat alles, um seine neu gewonnene Macht zu festigen. Besuchsfahrten in alle Winkel seines Reiches gehörten dazu und steigerten seine Popularität ungemein.
Auf seiner Tour durch den Nordosten der japanischen Hauptinsel und Hokkaidō ging Kaiser Meiji in Aomori (青森 / あおもり), Nordjapan, 1876 an Bord der Meiji Maru und segelte mit ihr nach Hakodate (函館 / はこだて) in Hokkaidō (北海道 / ほっかいどう) – beide Städte werden nur von der hier etwa 120 km breiten die Tsugaru-Straße (津軽海峡 /  つがるかいきょう) getrennt. Seine Reise endete am 20. Juli 1876 mit seiner Ankunft in Yokohama in der Präfektur Kanagawa (神奈川県 / かながわけん). Dieser Tag wird bis auf den heutigen Tag als „Tag des Meeres“ (海の日 / うみのひ) als Nationalfeiertag begangen.

Die Meiji Maru war für ungefähr 20 Jahre im Einsatz als Versorgungsschiff für Leuchttürme, bevor sie 1896 als Trainingsschiff für die Seefahrtsschule (東京商船学校 / とうきょうしょうせんがっこう) in Reiganjima ( 霊岸島 / れいがんじま), heute Shinkawa (新川 / しんかわ) im Tōkyōter Bezirk Chūō (中央区 / ちゅうおうく) vor Anker ging und schließlich bei der Verlegung der Schule nach Etchūjima (越中島 / えっちゅうじま) (1902) im Bezirk Kōtō (江東区 / こうとうく) dorthin umzog. Bereits 1897 war das Schiff ins Eigentum der Schule übergegangen und 1901 zu einem Dreimast-Vollschiff umgebaut worden, um von da an fest vor Anker zu verbleiben.
Die Seefahrtsschule wurde 1925 zur Seefahrts-Hochschule (東京高等商船学校 / とうきょうこうようしょうせんがっこう) und schließlich nach dem zweiten Weltkrieg (in Zwischenschritten) zum Etchūjima-Campus der heutigen Ozeanischen Hochschule Tōkyō (東京海洋大学 / とうきょうかいようだいがく).

Die Meiji Maru blieb „Klassenzimmer“ für die Ausbildung der jungen Seefahrer für ungefähr 50 Jahre bis 1945 und hat dabei über 5.000 junge Seeleute kommen und gehen sehen. Sie kenterte zweimal während verheerender Taifune (1911 und 1917), überstand aber das große Kantō-Erdbeben (1923) und die Luftangriffe der Alliierten im März 1945. Während beider Katastrophen diente das Schiff als Auffanglager für Opfer und hat sich dadurch einen besonderen Platz im Herzen der Einwohner des Kōtō-Bezirks (江東区 / こうとうく) gewonnen.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden sowohl das Schiff, als auch die Schulgebäude von den Besatzungsmächten konfisziert. Das führte dazu, dass sich niemand mehr um die Meiji Maru kümmern konnte (andere Quellen sprechen davon, das Schiff sei von den Besatzungskräften als Kantine verwendet worden) und schließlich dazu, dass sie 1951 volllief und im Campus-See sank. Die Meiji Maru konnte aber geborgen werden und aus Anlass ihres 85. Jubiläums im Jahre 1960 wurde damit begonnen, sie zu restaurieren. Bei der Gelegenheit wurde sie auch an ihren heutigen Standort verbracht. Zu ihrem 100. Geburtstag im Jahre 1975 wurde erneut an der Wiederherstellung des Schiffes gearbeitet – unterstützt durch Spenden von Alumni der Hochschule und der Schiffsindustrie.

Die Meiji Maru ist das einzige Schiff Japans, das heute noch erhalten ist, das komplett aus Eisen hergestellt worden war (nicht, wie heute, aus Stahl). Seine Einzigartigkeit und seine historische Bedeutung schlugen sich im Mai 1978 in einer Anerkennung als wichtiges Kulturgut nieder.

Auch wenn das Schiff nach den letzten Renovierungsarbeiten (2015) schon von außen einen wirklich überwältigenden Eindruck macht, so ist doch sein Inneres von besonderem Interesse, denn es ist nicht nur das einzige Schiff, das über eine nur dem Kaiser vorbehaltene Kabine (schmückend „Thron / 御座所 / ごやしょ” genannt) verfügt, sondern auch über einen recht prächtig ausgestatteten Salon, der sicher nicht typisch für ein Versorgungsschiff gewesen sein mag.

Schauen Sie sich aber auch die historischen Gebäude auf dem Etchūjima-Campus der Ozeanischen Hochschule an. Das Hauptgebäude stammt aus dem Jahre 1932, als es ein ursprünglich hölzernes Schulgebäude ersetzte, das während des großen Kantō-Erdbebens niedergebrannt war. An diesem Campus sind die Abteilungen “Maritime Systems Engineering”, “Elektronik und Maschinenlehre” und “Logistics und Informatik” der Fakultät für Marine Ingenieurwissenschaften untergebracht.

Ozeanische Hochschule, Tōkyō (東京海洋大学)

Ozeanische Hochschule, Tōkyō (東京海洋大学)

Außerdem befinden sich auf dem Gelände der Universität zwei Sternwarten, die hier im Juni 1903 errichtet wurden. Das erste von beiden soll das fortschrittlichste Teleskop des Orients seiner Zeit sein Eigen genannt haben. Beide wurden im Dezember 1997 als Kulturgüter anerkannt.

Ozeanographische Hochschule, Tōkyō (東京海洋大学)

Ozeanographische Hochschule, Tōkyō (東京海洋大学)

Ozeanographische Hochschule, Tōkyō (東京海洋大学)

Ozeanographische Hochschule, Tōkyō (東京海洋大学)

Gleich nebenan befindet sich eine Gedenkstätte für Kapitän Genzaburō Kan (菅源三郎 / かんげんざぶろう) (1883-1942), der sich als Abgänger von dieser Hochschule und Kapitän der “Nagasaki Maru” einen Namen gemacht hat, als das Schiff im Jahre 1942 vor der Einfahrt in den Hafen von Nagasaki von Minen versenkt wurde und er tatsächlich erst als letzter Mann von Bord ging. Auch wenn man ihm seinerzeit keinerlei Schuld am Untergang der “Nagasaki Maru” geben konnte, fühlte er sich für den Tod von 13 getöteten und 26 vermissten Kameraden verantwortlich und brachte sich drei Tage später selbst um.

Ozeanographische Hochschule, Tōkyō (東京海洋大学), Genzaburō Kan (菅源三郎)

Ozeanographische Hochschule, Tōkyō (東京海洋大学), Genzaburō Kan (菅源三郎)

Und wenn mir jetzt noch jemand erklären kann, warum japanische Schiffe immer “Maru” (丸 / まる) heißen, was ja eigentlich “Kreis” oder “Rund” bedeutet… Wikipedia bietet mehrere Erklärungen dafür, aber es wird ja hoffentlich auch eine richtige geben…

Adresse des Schiffes:

Meiji Maru
Etchūjima Campus of
Tōkyō University of Marine Science and Technology
2-1-6, Etchūjima, Koto-ku, Tōkyō

Telefon: 03-5245-7360

〒135-8533 東京都江東区越中島2-1-6
東京海洋大学 越中島キャンパス
明治丸

Öffnungszeiten:

Grundsätzlich dienstags und donnerstags, sowie an jedem ersten und dritten Samstag im Monat:
10 Uhr bis 16 Uhr (April bis September)
10 Uhr bis 15 Uhr (Oktober bis März)
Sonderöffnungen an zwei Sonntagen im November

Geschlossen vom 1. August bis 31. August.
Geschlossen vom 16. Dezember bis 15. Februar (gemäß Internetseite der Universität).

Für 2017 galten aber auch schon für die Monate Januar und Februar die oben genannte Regel grundsätzlich. Zusätzlich ist im März auch noch am Samstag, den 25.3, Sonntag, den 26.3 und Freitag, den 31.3. geöffnet.
Es wurde darauf hingewiesen, dass das Schiff von 10 Uhr bis 15 Uhr (letzter Einlass um 14.30 Uhr) besichtigt werden kann.

Während der Schließungszeiten im Winter kann das Schiff, solange der Campus geöffnet ist, von außen besichtigt werden. Für Gruppen von 10 und mehr Besuchern können aber auch in dieser Zeit Besichtigungen nach vorheriger Anmeldung durch geführt werden.

Eintritt frei

Ein weiteres historisches Schiff bei der Ozeanographischen Hochschule:

Wer noch mehr über historische Schiffe in Tōkyō erfahren möchte, für den ist der Shinagawa Campus der Ozeanografischen Universität Tōkyōs interessant, auf dessen Gelände sich z.B. auch die Unyō Maru (雲鷹丸 / うんようまる), ein in Japan gebautes Schulschiff aus dem Jahre 1909, befindet. Die Unyō Maru wurde über 20 Jahre auf 33 Fahrten in erster Linie für Seefangstudien eingesetz. Später diente es, wie die Meiji Maru, Trainingszwecken und wurde zuletzt von 2012 bis 2014 aufwändig restauriert.

Leider konnte ich keine Möglichkeit zur Besichtigung ausfindig machen. Hier ein paar optische Eindrück von dem Schiff, so wie es eben von außen gesehen werden kann:

Adresse:

Unyō Maru
Shinagawa-Campus of
Tōkyō University of Marine Science and Technology
4-5-7 Kōnan, Minato-ku
Tōkyō 108-0075

〒108-8477 東京都港区港南4-5-7
東京海洋大学品川キャンパス
雲鷹丸

Sie interessieren sich für Schiffe?

Dannn lohnt es sich natürlich immer, auch hier einmal vorbei zu schauen:

Yokohama: Hikawa Maru (氷川丸)
– Das bewegte Leben der „Königin des Pazifiks“


The Imperial Mausolea of Musashi (武蔵陵墓地)

7. September 2014

Impressive understatement of the imperial kind

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Imperial Mausolea of Musashi (武蔵陵墓地)

Eine deutsche Version dieses Artikels finden Sie hier.
A German version of this posting you can find here.

With the Imperial Mausolea of Musashi* (武蔵陵墓地 / むさしりょうぼち), in Hachiōji (八王子 / はちおうじ), in the western part of Tōkyō, we are again visiting a place that automatically brings up the question: How is it possible that this sight almost unknown?

At least those interested in the more recent part of Japanese history, all those who share an interest in the worlds oldest dynasty and at least everyone who got tired of the hustle and bustle of the megapolis should flock to this place of tranquility and peace. Well, I guess at least tranquility would be adversely affacted by the flocks… Hence, let’s be glad it is the way it is…

*In olden days “Musashi” was the name of a province, now covered by the prefectures of Saitama, Tōkyō and a tiny corner of Kanagawa.

While the first emperor of the new era, the Meiji Tennō (明治天皇 / めいじてんのう), was still buried in the south of Kyōto, the old imperial city, in 1912, for his “successors” similar mausolea were erected in Tōkyō. Which was a logical consequence of the fact that also the imperial residence had been moved from Kyōto (京都 / きょうと) to Edo (江戸 / えど) – subsequently blessed with the new name “Tōkyō” (東京 / とうきょう) – during the reign of the Meiji Emperor.

The following mausolea are located on the compound (in historical order, if looked at from a geographical point of view: from West to East):

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Imperial Mausolea of Musashi (武蔵陵墓地)

Name of the mausoleum: Tama no misasagi (多摩陵 / たまのみささぎ) = Imperial Mausoleum of Tama (Tama used to be a district in the western part of the old province of Musashi)
Shape of the mausoleum: dome-shaped knoll on a square base (上円下方)
Posthumous name of the entombed: Taishō-Tennō (大正天皇 / たいしょうてんのう)
Name: Yoshihito (嘉仁 / よしひと)
Born on August 31st, 1879, deceased on December 25th, 1926
Reign: 1912-1926

Name of the mausoleum: Tama no higashi no misasagi (多摩東陵 / たまのひがしのみささぎ) = Eastern Imperial Mausoleum of Tama
Shape of the mausoleum: dome-shaped knoll on a square base (上円下方)
Posthumous name of the entombed: Empress Teimei (貞明皇后 / ていめいこうごう)
Name: Sadako (節子 / さだこ)
Wife of the Taishō-Tennō
Born on June 25th, 1884, deceased on May 17th, 1951

Name of the mausoleum: Musashino no misasagi (武蔵野陵 / むさしののみささぎ) = Imperial Mausoleum at the Musashi Plain
Shape of the mausoleum: dome-shaped knoll on a square base (上円下方)
Posthumous name of the entombed: Shōwa-Tennō (昭和天皇 / しょうわてんのう)
Name: Hirohito (裕仁 / ひろひと)
Born on April 29th, 1901, deceased on January 7th, 1989
Reign: 1926-1989

Name of the mausoleum: Musashino no higashi no misasagi (武蔵野東陵 / むさしののひがしのみささぎ) = Eastern Imperial Mausoleum at the Musashi-Plain
Shape of the mausoleum: dome-shaped knoll on a square base (上円下方)
Posthumous name of the entombed: Empress Kōjun (番淳皇后 / こうじゅんこうごう)
Name: Nagako (長子 / ながこ)
Wife of the Shōwa-Tennō
Born on March 6th, 1903, deceased on June 16th, 2000

The areal draws its very special, almost mystical charm from a thick forest of tall, old trees of various kinds that is surrounding it. And the peaceful quietness mentioned above may also contribute to the remoteness of the place.

Be aware of the fact that this a place that is not only of importance for the those devoted to the emperor, but that is also a spiritual one and sacred for quite a few. What you may have learned about such places on this website (if you are able to read and understand German) comes in handy now: You won’t have to worry about “protocol” – you know what’s to be done! Perform your ritual ablutions (there is a purification basin at the end of the entrance area – see picture below), before you enter the actual mausolea site. Pay your respect to the deceased by bowing in front of the great wooden gates, torii (鳥居 / とりい) at the tombs – it will all contribute to your peace of mind. Try it! But don’t worry, nobody will harass you, should you decide – for whatever reason – not to pay ritual respect.

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Imperial Mausolea of Musashi (武蔵陵墓地) – purification basin

Give yourself at least 30 minutes for the visit to the mausolea, as the compound is a rather extensive one. But you may just as well spend much more time there, if the surrounding atmosphere appeals to you.

During my visit some substantial earth moving took place in the western part of the area. Obviously, they were working on the “last resting-places” for the present emperor (born 1933) and his whife (born 1934). Other than their predecessors the imperial couple wishes to be buried close to each other. Also the emperor has expressed his wish to be cremated like ordinary Japanese citizens (his predecessors were not cremated).

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Imperial Mausolea of  Musashi (武蔵陵墓地)

How to get there:

Takao Todorimachi (高尾廿里町)

Takao Todorimachi (高尾廿里町)

Take the JR Chūō line (JR中央線 / JRちゅうおうせん) in western direction to Takao (高尾 / たかお).
Journey time from Shinjuku: 41 to 50 minutes (depending on which kind of train you take).
Fare from Shinjuku: 550 Yen

or

Take the Keiō line (京王線 / けいおうせん) from Shinjuku (新宿 / しんじゅく) to Takao (高尾 / たかお).
Journey time from Shinjuku: 45 to 53 minutes (depending on which kind of train you take).
Fare from Shinjuku: 360 Yen

At Takao station take the North Exit.
For those arriving by Keiō line, it takes a little of “navigation“ to get there, as the Japan Rail-part of the station needs to be crossed. However, that shouldn’t cause any trouble, as long as you take the “correct” gate (the “yellow” one) when you leave the Keiō-section of the station (have a look at the picture below).

Takao Bahnhof, Keiō-Linie (高尾駅、京王線)

Takao Bahnhof, Keiō-Linie (高尾駅、京王線)

On foot it’s about a 15 minute-walk from the station.

Walk the Takao Kaidō (高尾街道 / たかおかいどう) from the station in northern direction, cross the Kōshū Kaidō (甲州街道 / こうしゅうかいどう) with its gorgeous gingko trees…

Kōshū Kaidō (甲州街道)

Kōshū Kaidō (甲州街道)

… and the Minami Asa river (南浅川 / みなみあさかわ)…

… turn right at the next crossing and enter the residential area of Todorimachi (高尾廿里町).

Takao Todorimachi (高尾廿里町)

Takao Todorimachi (高尾廿里町)

Follow the street for about 300 metres until you reach an underpass to cross an elevated road (Machida Kaidō / 町田街道 / まちだかいどう). On the other side of this elevated road you’ll see the concrete fence that surrounds the mausolea site (south-east side of it). After another roughly 350 metres you’ll reach the entrance to the imperial mausolea on the east side of the compound.

Opening hours:

Daily from 9:00 am to 4:00 pm (last entry at 3:30 p.m).
Even though the imperial mausolea can be visited every day, it is possible that the site remains closed on special occasions.

Free admission.

Not far away:

Takao-san (高尾山)
– A (sometimes) crowded hideaway


Die kaiserlichen Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

4. September 2014

Eindrucksvolles understatement der imperialen Art

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Eine englische Version dieses Artikels finden Sie hier.
An English version of this posting you can find here.

Mit den kaiserlichen Mausoleen von Musashi* (武蔵陵墓地 / むさしりょうぼち), in Hachiōji (八王子 / はちおうじ), ganz im Westen Tōkyōs gelegen, besuchen wir heute wieder einmal einen Ort, bei dem man sich spätestens nach dem ersten Besuch fragt: Warum ist diese Stätte weitgehend unbekannt? Zumindest all diejenigen, die sich für die neuere japanische Geschichte interessieren, denen die Geschichte der ältesten Dynastie dieser Welt nicht gänzlich einerlei ist und all diejenigen, die sich im Gedränge der Megametropole nach friedlicher Beschaulichkeit sehnen, sollten eigentlich in Scharen hierher strömen. Was allerdings der Beschaulichkeit wahrscheinlich Abbruch täte… Freuen wir uns also, dass die Scharen nicht strömen…

*Musashi hieß früher die Provinz, die sich auf dem Gebiet erstreckte, das heute von den Präfekturen Saitama, Tōkyō und einem Zipfelchen von Kanagawa eingenommen wird.

War der erste Kaiser der Neuzeit, der Meiji-Tennō (明治天皇 / めいじてんのう), 1912 noch im Süden Kyōtos, der alten Kaiserstadt, beigesetzt worden, erhielten seine „Nachfolger“ durchaus vergleichbare Mausoleen in Tōkyō errichtet. Was nur logisch war, war doch die kaiserliche Residenz  während der Regierungszeit des Meiji-Tennō von Kyōto (京都 / きょうと) nach Edo (江戸 / えど) verlegt worden – das damit auch seinen neuen Namen, Tōkyō (東京 / とうきょう), erhielt.

Folgende Mausoleen befinden sich auf dem Areal (in historischer Abfolge; geografisch betrachtet von Westen nach Osten)

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Mausoleums-Name: Tama no misasagi (多摩陵 / たまのみささぎ) = kaiserliches Mausoleum von Tama (Tama war ein Kreis im westlichen Teil der damaligen Provinz Musashi)
Mausoleums-Form: kuppelförmiger Hügel auf viereckigem Fundament (上円下方)
Posthumer Name des Beigesetzten: Taishō-Tennō (大正天皇 / たいしょうてんのう)
Name: Yoshihito (嘉仁 / よしひと)
Geboren am 31. August 1879, gestorben am 25. Dezember 1926
Regierungszeit: 1912-1926

Mausoleums-Name: Tama no higashi no misasagi (多摩東陵 / たまのひがしのみささぎ) = östliches kaiserliches Mausoleum von Tama
Mausoelums-Form: kuppelförmiger Hügel auf viereckigem Fundament (上円下方)
Posthumer Name der Beigesetzten: Kaiserin Teimei (貞明皇后 / ていめいこうごう)
Name: Sadako (節子 / さだこ)
Gattin des Taishō-Tennō
Geboren am 25. Juni 1884, gestorben am 17. Mai 1951

Mausoleums-Name: Musashino no misasagi (武蔵野陵 / むさしののみささぎ) = kaiserliches Mausoleum in der Musashi-Ebene
Mausoleums-Form: kuppelförmiger Hügel auf viereckigem Fundament (上円下方)
Posthumer Name des Beigesetzten: Shōwa-Tennō (昭和天皇 / しょうわてんのう)
Name: Hirohito (裕仁 / ひろひと)
Geboren am 29. April 1901, gestorben am 7. Januar 1989
Regierungszeit: 1926-1989

Mausoleums-Name: Musashino no higashi no misasagi (武蔵野東陵 / むさしののひがしのみささぎ) = östliches kaiserliches Mausoleum in der Musashi-Ebene
Mausoleums-Form: kuppelförmiger Hügel auf viereckigem Fundament (上円下方)
Posthumer Name der Beigesetzten: Kaiserin Kōjun (番淳皇后 / こうじゅんこうごう)
Name: Nagako (長子 / ながこ)
Gattin des Shōwa-Tennō
Geboren am 6. März 1903, gestorben am 16. Juni 2000

Ihren ganz besonderen, fast mystischen Reiz zieht die Anlage aus dem dichten, hoch aufragenden Mischwald, der sie umgibt. Und natürlich aus der eingangs schon erwähnten Ruhe.

Sie befinden sich hier nicht nur an einem für die Kaisertreuen wichtigen, sondern auch an einem spirituellen, vielen gar heiligen Ort. Was Sie auf dieser Webseite vielleicht schon bei anderer Gelegenheit „gelernt“ haben, sollte auch hier angewendet werden. Vollziehen Sie eine rituelle Waschung (am Ende des Eingangsbereiches der Anlage finden Sie die unten abgebildete Reinungsstätte), bevor sie das eigentliche Grabstättengelände betreten, bezeugen Sie Ihren Respekt durch Vorbeugungen vor den Torii (鳥居 / とりい), die vor den Gräbern stehen, und tragen Sie damit auch zu Ihrer eigenen, inneren Ruhe bei (Sie dürfen die „innere Ruhe“ auch gern „nach außen tragen“ und auf lautes Geschrei verzichten…). Sie werden sehen: Das kann Wunder wirken! Es wird sie aber auch niemand verteufeln, wenn Sie – aus welchen Gründen auch immer – auf Respektsbezeugungen verzichten.

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Planen Sie für den Besuch der Mausoleen etwa 30 Minuten ein, da die Stätte sehr weitläufig ist – aber es bleibt natürlich dem persönlichen Geschmack überlassen, hier noch länger die Seele baumeln zu lassen, wenn einem danach ist.

Zur Zeit meines Besuches war man im Westteil des Areals gerade mit groß angelegten Erdhubarbeiten beschäftigt. Offensichtlich wird hier für eine Ruhestätte des derzeitigen Kaisers und seine Gattin gesorgt (anders als die beiden Vorgänger, hat der jetzige Kaiser bereits den Wunsch geäußert, dass er und die Kaiserin in einem gemeinsamen Mausoleum beigesetzt werden. Außerdem hat er darum gebeten, wie ein normalsterblicher Japaner eingeäschert zu werden (bei seinen Vorgängern wurde auf eine Einäscherung verzichtet).

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Kaiserliche Mausoleen von Musashi (武蔵陵墓地)

Wie man hinkommt:

Takao Todorimachi (高尾廿里町)

Takao Todorimachi (高尾廿里町)

Mit der JR Chūō-Linie (JR中央線 / JRちゅうおうせん) in Richtung Westen nach Takao (高尾 / たかお).
Fahrzeit von Shinjuku: 41 bis 50 Minuten (je nach Zugart).
Fahrpreis von Shinjuku: 550 Yen

oder

Mit der Keiō-Linie (京王線 / けいおうせん) von Shinjuku (新宿 / しんじゅく) nach Takao (高尾 / たかお).
Fahrzeit von Shinjuku: 45 bis 53 Minuten (je nach Zugart).
Fahrpreis von Shinjuku: 360 Yen

Nehmen Sie den Nordausgang des Bahnhofs Takao.
Die „Navigation“ dorthin ist für mit der Keiō-Linie Anreisende innerhalb des Doppelbahnhofkomplexes zugegebenermaßen nicht ganz einfach. Keiō-Fahrgäste müssen den JR-Bahnhof durchqueren – solange sie die „richtigen“ (sprich: die gelben!) Zugangsschranken beim Verlassen des Keiō-Bahnhofs verwenden (Bild siehe unten), ist das aber auch kein Problem.

Takao Bahnhof, Keiō-Linie (高尾駅、京王線)

Takao Bahnhof, Keiō-Linie (高尾駅、京王線)

Zu Fuß sind es vom Bahnhof ungefähr 15 Minuten gemütlichen Spaziergangs.

Laufen Sie die Takao Kaidō (高尾街道 / たかおかいどう) vom Bahnhof in nördlicher Richtung, überqueren Sie die Ginkgo-Baum-bestandene Kōshū Kaidō (甲州街道 / こうしゅうかいどう)…

Kōshū Kaidō (甲州街道)

Kōshū Kaidō (甲州街道)

… und den Minami Asa-Fluss (南浅川 / みなみあさかわ)…

… und biegen Sie an der nächsten Kreuzung rechts in  das Wohngebiet von Todorimachi (高尾廿里町) ab.

Takao Todorimachi (高尾廿里町)

Takao Todorimachi (高尾廿里町)

Folgen Sie dem Straßenverlauf für ungefähr 300 Meter, bis diese eine Hochstraße (Machida Kaidō / 町田街道 / まちだかいどう) unterquert. Auf der anderen Seite der Hochstraße befinden Sie sich bereits am Beton-Außenzaun des Mausoleumsareals (Südostseite). Nach noch einmal gut 350 Metern erreichen Sie den Zugang zu den kaiserlichen Mausoleen auf der Ostseite der Anlage.

Öffnungszeiten:

Täglich von 9 Uhr bis 16.00 Uhr (letzter Einlass um 15.30 Uhr).
Keine Ruhetage; allerdings kann es zu besonderen Anlässen vorkommen, dass kein Zugang zu den kaiserlichen Mausoleen gewährt werden kann.

Freier Eintritt.

Gar nicht weit entfernt:

Takao-san (高尾山)
– Ein (manchmal) überlaufenes Refugium


Meiji-Jingū (明治神宮) – Illumination 2012

31. July 2012

Der Meiji-Schrein erstrahlt aus Anlass des 100. Todestages des Kaisers
The Meiji Shrine is gleaming on the occasion of the Centennial Anniversary of the Demise of the Emperor

Meiji Tenno: Begräbnisfeier / Funeral (1912)

Meiji Tenno: Begräbnisfeier / Funeral (1912)

Wieder einmal ist es ein ganz besonderer Anlass, der mich dazu bringt, erneut eine der “Standardsehenswürdigkeiten” hier zu behandeln.
Am 30. Juli 2012 hat sich der Todestag des Meiji Tennō (明治天皇 / めいじてんのう) zum 100. Male gejährt. Die Seele dieses Kaisers, der die Geschicke des modernen Japan wie kein zweiter beeinflusst hat, ruht bekanntlich im Meiji-Schrein (sonst würde der Schrein ja auch nicht so heißen…). Wer sich etwas genauer über die historischen Zusammenhänge informieren möchte, dem empfehle ich meinen Artikel “Meiji-Jingū (明治神宮) – Wo die Seelen des Meiji-Tennō und seiner Gattin, Shōken-Kōtaigo, wohnen.“, den ich aus Anlass der nächtlichen Beleuchtung zum 50. Wiederaufbaujubiläum im Jahre 2008 verfasst habe.

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

And again it is a special occasion that triggers me to pay tribute to one of the “standard tourist features” of Tōkyō.
July 30th, 2012 was the day of the 100th anniversary of the Meiji tennō’s (明治天皇 / めいじてんのう) death. The soul of this emperor who had an impact on modern Japan’s faith like no other, is resting at the Meiji Shrine (well, it wouldn’t be called “Meiji Shrine”, if not for that…). Should you wish to know a little more about the historical events, please have a look at my posting “Meiji-Jingū (明治神宮) – Home of the souls of the Meiji-tennō and his consort, Shōken-kōtaigo.” which I wrote on the occasion of the 50th anniversary of the re-ection of the shrine in 2008.

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Es ist natürlich kein Zufall, dass es den berühmten Meiji-Schrein bei mir bisher nur nächtens zu sehen gab: Bei Tag kann den schließlich jeder besuchen. Die generellen Öffnungszeiten des Schreins und des Schreingeländes richten sich nach dem Lauf unseres Tagesgestirns. Grob gesprochen: Bei Sonnenaufgang wird geöffnet – bei Sonnenuntergang geschlossen. Sprich: Bei Dunkelheit haben normale Besucher auf dem Schreingelände nichts verloren. Es bedarf schon der wenigen, besonderen Anlässe im Jahr, um die mystische Atmosphäre des Schreins nächtlich verstärkt zu sehen.

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

It’s, of course, not an accident that I show this famous shrine only in nightly illumination: After all, everybody can visit the shrine during daytime. The opening hours of the shrine are – more or less – in sync with the sun’s daily route. Generally speaking, it’s opened at sunrise and closed upon sunset. With other words: During the dark hours average toursists are not allowed on the shrine’s premises. It takes the very few special occasions during the course of a year to be put in the position to witness the mystic atmosphere of the shrine, intensified by darkness.

Meiji-Jingū (明治神宮) - Meiji-Ausstellung/Exhibition

Meiji-Jingū (明治神宮) – Meiji-Ausstellung/Exhibition

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Stand die Illumination im Jahre 2008 noch ganz im Zeichen der “Natürlichkeit”, schien man in diesem Jahr sowohl ökologische Ambitionen berücksichtigen, als auch Herausforderungen des Zeitgeschmacks bedienen zu wollen. Heraus gekommen ist dabei eine durchaus ausgeklügelt zu nennende Beleuchtung, die zum größten Teil auf LED-Technik und Kerzen beruhte. Ob die Farbgebung als “geschmackvoll” bezeichnet werden kann, liegt im Auge des Betrachters. Jedenfalls handelt es sich bei den auf meinen Fotos wiedergegebenen Farben weder um Fehlfarben noch um Resultate eines völlig falschen Weißabgleichs.

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

After 2008’s illumination’s emphasis was on “naturalness”, this year it seemed to me that ecological ambitions had to be satisfied as well as the prevailing taste. The result was a quite sophisticated lighting concept, largely based on LED technology and candles. Whether the colour concept can be regarded as “tasteful” may rest in the eyes of the beholder. In any case, the colours in pictures are neither wrong colours nor are they the result of an utterly mistuned white balance.

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Aber genug der Worte – genießen Sie einfach die Bilder!

But enough of words – just enjoy the pictures!

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮) - Filmvorführung/Movie presentation *

Meiji-Jingū (明治神宮) – Filmvorführung/Movie presentation *

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

Meiji-Jingū (明治神宮)

* Wer sich ein bisschen in japanischer Geschichte auskennt, wird am Abend des 30. Juli auch nicht überrascht gewesen sein, dass im Haupthof des Schreins kriegsverherrlichende Spielfilme gezeigt wurden.

* Everybody who knows a little about Japanese history, will not have been surprised to see that on July 30th movies glorifying war where shown in the center court of the shrine.

Meiji Tennō: Enshrinement Ceremony

Meiji Tennō: Enshrinement Ceremony

Sehen Sie bitte auch / Please also have a look at:

Meiji-Jingū (明治神宮) – Illumination 2008
– Wo die Seelen des Meiji-Tennō und seiner Gattin, Shōken-Kōtaigo wohnen
– Home to the souls of the Meiji tennō and his consort, Shōken kōtaigo

Meiji Jingū Gyoen (明治神宮御苑)
– Weil dem Meiji Tennō ein Strauß Blumen nicht genug war für seine Gattin
– Because a bunch of flowers simply wasn’t enough for his wife, the Meiji Tennō thought


Yasukuni-Jinja (靖國神社)

22. August 2009

Ein berühmter Stein des Anstoßes
Shrine of Scandalous Fame
(Der englische Text folgt dem deutschen)
(English text follows the German text)

Yasukuni-Jinja (靖国神社) - copper plated roof

Yasukuni-Jinja (靖国神社) – copper plated roof

Der Yasukuni-Schrein (靖国神社 / やすくにじんじゃ), dessen Name soviel bedeutet wie „Schrein des friedlichen Landes“ gehört sicher zu den berühmtesten Schreinen Japans, auch wenn er – besonders im Ausland – zu eher zweifelhafter Berühmtheit gelangt ist (dazu später mehr). In diesem Jahr feiert er sein 140-jähriges Jubiläum.

The name Yasukuni-Shrine (靖国神社 / やすくにじんじゃ) means “shrine of a peaceful country“. It is certainly one of the most famous shrines of Japan, even though – especially in foreign countries – it has gained rather doubtful fame (more about that later). This year Yasukuni-Shrine is celebrating its 140th anniversary.

Yasukuni-Jinja (靖国神社) 2nd & 1st Gate

Yasukuni-Jinja (靖国神社) 2nd & 1st Gate

Übrigens lautet die offizielle Schreibweise des Schreinnamens noch immer „靖國神社“. Vermutlich soll durch die Verwendung des in Japan nicht mehr gebräuchlichen Kanjis für „Land“ (國 / くに / kuni) die Erinnerung daran aufrecht erhalten werden, dass der Meiji-Tennō (明治天皇, 122. Kaiser Japans, * 3.11.1852 in Kyōto; † 30.7.1912 in Tōkyō) die Inspiration für den Namen einer alten, chinesischen Überlieferung (der Zuo-Chronik aus dem 4. vorchristlichen Jahrhundert) entnommen hat.

By the way: The official way to write the shine’s name is still “靖國神社“. Probably also because the use of the old kanji for “country” (國 / くに / kuni) is a reference to the Meiji-Tennō (明治天皇, 122nd Emperor of Japan, * 3rd Nov. 1852 in Kyōto; † 30th July 1912 in Tōkyō), who took the name for the shrine from an inspiration he gained from a classic Chinese text (Zuo Zhuan of the 4th century B.C.).

Yasukuni-Jinja (靖国神社) 3rd Gate

Yasukuni-Jinja (靖国神社) 3rd Gate

Hier, im Zentrum Tōkyōs (Chiyoda-ku) werden seit Restauration des Kaisertums (1868) die Seelen der Helden (英霊 / えいれい) der Bürgerkriege der frühen Jahre neu installierter kaiserlicher Macht ebenso verehrt, wie die gefallenen Soldaten der Kriege der Neuzeit und des 2. Weltkrieges. Er hat außerdem einen Sonderrang unter den shintōischen Schreinen inne.

Since the days of the restoration of the Empire (1868) the souls of Japan’s Heroes (英霊 / えいれい) of the civil war that broke out in conjunction with the restoration, as well as as the dead of the wars of the late 19th and early 20th century, including World War II, are enshrined in this sacred place in the centre of Tōkyō (Chiyoda-ku). The Yasukuni-Shrine also forms a rank of its own among the shintō shrines.

Yasukuni-Jinja (靖国神社)

Yasukuni-Jinja (靖国神社)

Zu den verlustreichsten Kriegen des jungen Kaiserreiches gehörten z.B. der Russisch-Japanische Krieg (1904–1905), der offiziell 88.429 Opfer forderte, die Besetzung der Mandschurei (1931), die mit 17.176 zu Buche schlug, der zweite Japanisch-Chinesischer Krieg (1937–1945) mit 191.243 Opfern und nicht zuletzt der Zweite Weltkrieg (von Japans Kriegseintritt 1941 bis zur Kapitulation im August 1945), der 2.133.885 Opfer forderte.

The young empire got itself involved in some military conflicts that cost many thousands of soldiers’ and civilians’ lives. The most lossy ones were: The Russian-Japanese war (1904–1905), during which 88,429 victims were counted, the occupation of Manchuria (1931), taking 17,176 lives, the Second Japanese-Chinese war (1937–1945) with 191,243 victims and last but not least World War II (1941 – 1945), with 2,133,885 victims.

Yasukuni-Jinja (靖国神社) Assembly Hall

Yasukuni-Jinja (靖国神社) Assembly Hall

Urspünglich im Jahre 1869 mit dem Namen „Tōkyōter Schrein der Vaterlandsmärtyrer“ (東京招魂社 / とうきょうしょうこんしゃ) gegründet, wurde er erst 1879 vom Meiji-Tennō zum „Yasukuni-Schrein“ umgewidmet. Allerdings liegen auf dem Schreingelände (wie auch an den übrigen Schreinen des Landes) keine Toten begraben – hier „wohnen“ lediglich die Seelen der Gefallenen, knapp 2,5 Millionen „Märtyrer des Vaterlands“, in einer untrennbaren „Gemeinschaft der Seelen“. Und durch die Verehrung im Yasukuni-Schrein ist ihnen automatisch alles verziehen, was sie sich vielleicht einmal zu Lebzeiten an Üblem haben vorwerfen lassen müssen. Ihr offizielles Register wird im Reijibo Hōanden (霊璽簿奉安殿 / れいじぼほうあんでん), geschrieben auf handgefertigtem Papier, aufbewahrt.

When founded in 1869, the shrine was named “Tōkyō’s Shrine of Martyrs“ 東京招魂社 / とうきょうしょうこんしゃ). But later, in 1879 it was renamed “Yasukuni-Shrine” by the Meiji-Tennō. However, just like in all the other shrines of the country, there are no buried bodies on the grounds of shrine. It’s the “souls” of the dead of war – almost 2,5 million – that are ensrined here in an inseparable unity of souls. The enshrinement in the Yasukuni-Shrine also purifies the souls of all their sins, which the living person may have made him/herself guilty of. There is an official register kept in the Reijibo Hōanden (霊璽簿奉安殿 / れいじぼほうあんでん), keeping track of each and every soul, written on handmade paper.

Yasukuni-Jinja (靖国神社) / Shinchi Teien (神池庭園)

Yasukuni-Jinja (靖国神社) / Shinchi Teien (神池庭園)

Die Trennung von Staat und Religion nach dem 2. Weltkrieg führte dazu, dass der Yasukuki Schrein zu einer unabhängigen, religiösen Organisation (独立宗教法人 / どくりつしゅうきょうほうじん) umformiert wurde (damit war einerseits sichergestellt, dass sie nicht säkularisiert werden musste, andererseits aber auch nicht mehr staatlicher Kontrolle unterlag). Rechtsgerichtete und nationalistische Kräfte haben sich seither immer wieder dafür eingesetzt, den Schrein zu einer nationalen Gedenkstätte zu erheben, weil für sie dort die Herrlichkeit der für das Vaterland gefallenen Helden ihre Heimat hat. Viele der in den ehemals von Japan besetzten Gebieten Asiens Lebende sehen das ganz anders (weniger nationalistisch eingestellte Japaner übrigens ebenso), weil hier eben auch die Seelen derjenigen „verehrt“ werden, die es als Kriegsverbrecher zu verabscheuungswürdiger Berühmtheit gebracht haben. Auch der Showa Tennō – der dritte Kaiser der Neuzeit, 1926-1989 – und der jetzige Kaiser, Akihito, weiger(te)n sich, den Schrein zu besuchen, nachdem dort 1978 über 1.000 vor dem „Internationalen Militärgerichtshof für den Fernen Osten“ (極東国際軍事裁判 / きょくとうこくさいぐんじさいばん) zu Kriegsverbrechern Erklärte „beigesetzt“ worden waren.
Übrigens erfahren hier nicht nur z.B. die Kamikaze-Flieger besondere Ehrung durch Statuen, sondern auch die Armee-Hunde, Brieftauben und Pferde, die dem Militär hilfreich gedient haben.

Due to the strict segregation of state and church which was imposed on Japan after World War II, Yasukuni-Shrine was made a privately funded religious institution (独立宗教法人 / どくりつしゅうきょうほうじん), ensuring that it didn’t have to become a secular government entity. Right-wing an nationalists have repeatedly tried to have Yasukuni-Shrine made a national memorial, as they worship the glory of the victims of war enshrined here. Especially those who have suffered from the Japanese occupation (as well as Japanese of less nationalist conviction) have a rather different point of view, as among those victims of war are also more than 1,000 souls of convicted war criminals of the “International Military Tribunal for the Far East ” (極東国際軍事裁判 / きょくとうこくさいぐんじさいばん).
By the way: not only e.g. kamikaze pilots are honored here with statues, but also army dogs, carrier pigeons and horses that have served the military diligently.

Kein Wunder also, dass der Yasukuni-Schrein für viele Jahre beständiger „Stein des Anstoßes“ in den Beziehungen zwischen Japan und z.B. China war (Schreinbesuche der Premierminister – ob nun als private oder offizielle Besuche deklariert – gerieten regelmäßig zum Politikum).

Small wonder that the Yasukuni-Shrine has frequently caused diplomatic complications between Japan and e.g. China (each visit to the shrine paid by a prime minister of Japan – regardless if private or official ones – roused and uproar of protest).

Beim Schreinbesuch aber bitte nicht die Schönheit der Anlage über den politischen Verstrickungen vergessen! Ganz besonders sehenswert ist auch der 1999 erneuerte Garten aus der frühen Meiji-Zeit, der Shinchi Teien (神池庭園 – Bild siehe oben), der sich auf der Nordwestseite des Schreingeländes befindet und zu den schönsten der Stadt zählt.
Nicht nur in den Herbstmonaten erstrahlt dieser in den leuchtendsten Farben – und in der Kirschblütenzeit gilt das Gelände des Yasukuni-Schreins als beliebtes Ausflugsziel.

But please, don’t forget the beauty of the place over the political complications when visiting the Yasukuni-Shrine! Of particular beauty is Shinchi Teien (神池庭園 – see picture above), a garden of the early days of the Meiji-era which is located in the north-eastern corner of the shrine’s grounds. It was renewed in 1999 and is one of the most charming in the city.
Not only the months of autumn grace the shrine’s precinct with bright colours – during the cherry blossom season Yasukuni-Shrine’s grounds are a very popular place of excursion.

Yasukuni-Jinja (靖国神社) - Lucky Charm Corner

Yasukuni-Jinja (靖国神社) – Lucky Charm Corner

Yasukuni-Jinja (靖国神社)

Yasukuni-Jinja (靖国神社)

Auf dem Schreingelände befindet sich auch das 1882 gegründete Kriegsmuseum (遊就館 / ゆうしゅうかん), in dem übrigens auch daran erinnert wird, dass Japan 1941 durch die USA in den Krieg gezwungen wurde. Ein Hinweis dafür, dass hier mit der eigenen Geschichte anders umgegangen wird, als dies z.B. bei anderen Unterlegenen des 2. Weltkriegs der Fall war und ist. Auch bei der Dokumentation anderer militärischer Aktionen des Kaiserreiches ist es dem Museum in erster Linie ein Anliegen, die Leistungen der jungen Nation zu betonen – ein kritischer Umgang mit den Auswirkungen solcher militärischer Einsätze sollte hier nicht erwartet werden. Es ist nachvollziehbar, dass vielen Opfern der imperialen Bestrebungen Japans das Museum wie eine Verhöhnung der erduldeten Leiden erscheint. Dennoch vertritt der Schrein seine Ansichten mit großer Offenheit, ohne sich veranlasst zu sehen, sie durch Forderungen von außen einer „Weichspülung“ zu unterziehen.

On the grounds of Yasukuni-Shrine there is also the War Museum (遊就館 / ゆうしゅうかん) which was founded in 1882. The museum also reminds visitors that Japan was forced into war in 1941 by the United States of America, disclosing its way of looking at history and revealing that it handles its roots and consequences in a different way than other defeated of World War II. Also when documenting other military action of the Empire, it’s the museum’s utmost concern to praise the achievements of the young nation – a critical assessment of the historic background should not be expected here. One may appreciate that victims of Japan’s imperial ambitions regard the museum’s exhibitions as mockery of their sufferings. However, it is also characteristic for the shrine that it handles its opinion with astonishing openness and that it doesn’t see any reason to soften its announcements in order to suit outside demand.

Yasukuni-Jinja (靖国神社) / Yasukuni-Jinja (靖国神社) - War Museum

Yasukuni-Jinja (靖国神社) / Yūshūkan (遊就館) – War Museum

Yasukuni Kaikan / Archive

Yasukuni Kaikan / Archive

Öffnungszeiten:
Das Schreingelände ist frei zugänglich.

Kriegsmuseum:
Täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr
Während des Mitama Festivals (13.-16. Juli) von 9 Uhr- bis 21 Uhr

Hinweis: Ende Juni und Ende Dezember bleibt das Museum für einige Tage geschlossen.

Eintrittspreise (Kriegsmuseum):
Erwachsene: 800Yen
Studenten: 500 Yen
Schüler der Mittel- und Oberstufe: 300 Yen
Schüler der Grundschule: 100 Yen

Opening Hours:
Yasukuni-Shrine’s precinct is generally open to the public.

War Museum:
Daily 9 a.m. – 5 p.m.
During the Mitama festival (13th -16th July) 9 a.m. – 9 p.m.
Please observe: End of June and end of December the museum will be closed for a couple of days.

Admission Fee (War Museum):
Adults: 800Yen
University students: 500 Yen
High/Junior High School students: 300 Yen
Elementary and middle-school students: 100 Yen

Wie man zum Schrein kommt:
Am besten mit den U-Bahnlininen der Toei Shinjuku-Linie, der Mamboku-Linie oder der Yūrakuchō-Linie zur Station Ichigaya (市ヶ谷) (Ausgang A4), bzw. mit der JR Chūō/Sōbu-Linie nach Ichigaya Bahnhof (市ヶ谷駅), Ausgang zur Südseite der Yasukuni Dōri.

How to get there:
The easiest way is by subway with the Toei Shinjuku line, the Mamboku line or the Yūrakuchō line to Ichigaya station (市ヶ谷) (exit A4), or take the JR Chūō/Sōbu line to Ichigaya station (市ヶ谷駅), take the exit to the south side of Yasukuni Dōri.

Yasukuni-Jinja (靖国神社)

Yasukuni-Jinja (靖国神社)


Meiji-jingū (明治神宮) – Illumination 2008

19. June 2009

Wo die Seelen des Meiji-tennō und seiner Gattin, Shōken-kōtaigo, wohnen.
Home of the souls of the Meiji-tennō and his consort, Shōken-kōtaigo.
(Englischer Text folgt dem deutschen)
(English text follows the German text)

Meiji-jingū (明治神宮) - Eingang/Entrance

Meiji-jingū (明治神宮) – Eingang/Entrance

Zum Gedenken an die Wiedererrichtung des Meiji-Schreins (Meiji-jingū / 明治神宮 / めいじじんぐう) vor 50 Jahren, wurde im Oktober/November 2008 das gesamte Gelände des Schreins besonders eindrucksvoll beleuchtet – ein paar Eindrücke von diesem Anlass gibt es unten zu sehen.

To commemorate the re-erection of the Meiji-shrine (Meiji-jingū / 明治神宮 / めいじじんぐう) 50 years ago, the whole area of the shrine was illuminated in a most impressive way in October/November 2008 – you’ll find some impressions of that occasion below.

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮) - Sake donations

Meiji-jingū (明治神宮) – Sake donations

Aber zunächst ein bisschen was Geschichtliches:
Der Meiji-Schrein ist von ganz besonderer Bedeutung für das Land und seine Menschen, da in ihm die Seelen des Meiji-Kaisers (明治天皇 / めいじてんのう / Meiji-tennō) und seiner Gattin, Shōken-kōtaigo (正賢皇太后 / しょうけんこうたいごう) verehrt werden. Beim Meiji-Kaiser handelt es sich allerdings nicht um „irgend einen“ Kaiser, sondern um den 122. Kaiser Japans, der einerseits die ca. 250 Jahre währende Regierung des Tokugawa-Shōgunats beendet und den Kaiser zurück an die politische Macht brachte, andererseits aber auch das Land gegenüber dem Rest der Welt öffnete und eine anfangs als „ungezügelt“ zu bezeichnende „Verwestlichung“ einläutete.

Der Kaiser starb im Jahre 1912, die Kaiserin 1914. Mit der Errichtung des Schreins (1915 bis 1920) wurde ein Ort geschaffen, an dem die Seelen der beiden Monarchen verehrt werden können.

Während eines Luftangriffs der US-Amerikaner wurde der Schrein am 1. April 1945 zerstört. Bis zum Jahr 1958 war der Schrein in der heutigen Form wieder hergestellt.

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮)

But first a little something about the shrine’s history:
The Meiji-shrine is of particular significance for the country and its people as it houses the souls of the Meiji-emperor (明治天皇 / めいじてんのう / Meiji-tennō) and his consort’s, empress Shoken (正賢皇太后 / しょうけんこうたいごう). The Meiji-emperor is not just “some” emperor, but the 122nd emperor of Japan – the one who ended the more than 250 years of Tokugawa shōgunate and brought the emperor back to political power. He also opened the country to the rest of the world and initiated a rampant modernisation (i.e. westernisation) of Japan.

The emperor died in 1912, the empress in 1914. With the erection of the shrine (1915 – 1920) a place to worship the souls of the monarchs was created.

During the US-American air raids of World War II. the Meiji-shrine was destroyed on April 1st, 1945. With the help of thousands of people that shrine was re-erected in its present shape in 1958.

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮)

Der Meiji-Schrein ist sicher eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt, allein während der ersten Januartage jedes Jahres strömen mehrere Millionen Pilger und Besucher an den Schrein.

Surely, the Meiji-shrine is one of the most popular sights in Tōkyō. During the first days of January alone millions of worshippers and tourist visit the shrine.

Meiji-jingū (明治神宮) - Main Hall

Meiji-jingū (明治神宮) – Main Hall

Meiji-jingū (明治神宮)

Meiji-jingū (明治神宮)

Das Schreingelände ist von einem immergrünen Wald aus mehr als hunderttausend Bäumen umgeben, die aus allen Teilen Japans stammen von den „dankbaren Bürgern“ gespendet und gepflanzt wurden. Auf Spaziergängen durch diesen absolut nicht „gepflanzt“ wirkenden Wald kann man wirklich vergessen, dass man sich mitten in einer Millionenstadt befindet.

The Meiji-shrine is surrounded by an evergreen forest of more than hundred thousand trees from all parts of Japan which were donated planted by the “grateful people”. It is suprising to see that this forest doesn’t make an “artificial” impression – it really looks and feels like a natural forest which one would not expect to find in the heart of a megacity.

 
Meiji-jingū (明治神宮) - garden

Meiji-jingū (明治神宮) – garden

Meiji-jingū (明治神宮) - garden

Meiji-jingū (明治神宮) – garden

Wie man hin kommt:
Mit der Yamanote-Linie zum Bahnhof “Harajuku” (原宿 / はらじゅく) oder mit den U-Bahnlinien “Chiyoda” (千代田線) oder “Fukutoshin” (副都心線) zur Station “Meiji-jinūmae (明治神宮前 / めいじじんぐうまえ).

Öffnungszeiten:
Täglich vom frühen Morgen bis in die späten Nachmittagsstunden.

How to get there:
Take the Yamanote-line to “Harajuku” (原宿 / はらじゅく) or the subway lines “Chiyoda” (千代田線) or “Fukutoshin” (副都心線) to station “Meiji-jinūmae (明治神宮前 / めいじじんぐうまえ).

Opening hours:
Daily from early morning to late afternoon.

Und hier noch mal die Bilder zum Anklicken – für all diejenigen, die sie größer sehen wollen.
Everyone who wants to magnify the pictures, please feel free to click on the icons below.

Sehen Sie auch / Please also see:

Meiji Jingū Gyoen – 明治神宮御苑
Weil dem Meiji Tennō ein Strauß Blumen nicht genug war für seine Gattin
Because a bunch of flowers simply wasn’t enough for his wife, the Meiji Tennō thought

Meiji-Jingū (明治神宮) – Illumination 2012
Der Meiji-Schrein erstrahlt aus Anlass des 100. Todestages des Kaisers
The Meiji Shrine is gleaming on the occasion of the 100th anniversary of the Emperor’s death