Shinjuku Gyoen (Video)

24. June 2020

Shinjuku Gyoen (新宿御苑) an einem Frühsommermittag im Jahr 2020
Shinjuku Gyoen (新宿御苑) on an early summer noon in 2020

Da man den Shinjuku Gyoen seit Jahren nicht mehr so leer angetroffen hat, sind die “Früchte” einer andererseits ja weniger erfreulichen Pandemie hier in bewegten Bildern festgehalten. Mitten in einer überwiegend feuchten Regenzeit – an einem Tag vergleichsweise freundlichen Wetters (bitte erwarten Sie keine MGM-Videoqualität!).

Since the Shinjuku Gyoen has not been found so empty for years, the “fruits” of a pandemic that is less pleasant otherweise, are captured here in moving pictures. In the middle of a rather wet rainy season – on one day of comparatively friendly weather (please don’t expect MGM video quality!).

Zusatzinformation:
Dies ist ein Artikel der “Ohne Worte / Non-Verbal”-Serie – für Näheres zu dieser Serie siehe in der Navigationsleiste unter “Ohne Worte / Non-Verbal“.

Additional Information:
This is a posting of the “Ohne Worte / Non-Verbal” series – for more details on this series, please have a look at “Ohne Worte / Non-Verbal“ on the navigation bar.

Sehen Sie auch/Also have a look at:

Chrysanthemen / Chrysanthemum Festival (Engl./dt.)
– Wenn sich der Shinjuku Gyoen besonders herausputzt
– When Shinjuku Gyoen is dressing up for the occasion

Shinjuku Gyoen: Chrysanthemen (新宿御苑観菊) (Bilder/Pictures)
– Wie immer im November: Die kaiserlichste aller Blüten
– As always in November: The most imperial of all flowers

Shinjuku Gyoen: Autumn- and Winter Cherries (秋桜・冬桜) (Bilder/Pictures)
– Not a sign of global warming but of the diversity of nature

Shinjuku Gyoen Gewächshaus (新宿御苑温室) (Bilder/Pictures)
– Gestern neu eröffnet – heute auf “Ways to Japan”

Shinjuku Gyoen Green House (新宿御苑温室) (Bilder/Pictures)
– Re-opened just yesterday – and on “Ways to Japan” today already

Shinjuku Gyoen: Hanagoza (花茣蓙) (Bilder/Pictures)
– Ein besonderes Spektakel gegen Ende der Kirschblütenzeit
– A particular spectacle towards the end of the cherry blossom season

Shinjuku Gyoen Hanami (Engl./dt.)
– Kirschblütenbetrachten
– Cherry Blossoms Viewing

Shinjuku Gyoen im Herbst/in Autumn (Bilder/Pictures)
– Zugegeben, die Kirschblüte ist was Tolles – aber ist der Herbst nicht viel schöner?
– Granted, cherry blossoms are amazing – but isn’t the autumn much more magnificent?

Shinjuku Gyoen: Herbst- und Winterkirschen (秋桜・冬桜) (Bilder/Pictures)
– Kein Ergebnis der globalen Erwärmung, sondern Vielfalt der Natur

Shinjuku Gyoen: Hortensien/Hydrangea/紫陽花 (Bilder/Pictures)
– Bevor die Regenzeit beginnt: Hortensien im Shinjuku Gyoen
– Before the start of the rainy season: Hydrangea at the Shinjuku Gyoen

Shinjuku Gyoen – Illumination (新宿御苑ライトアップ) (Bilder/Pictures)
– Eine der schönsten Chrysanthemen-Ausstellungen Tōkyōs in nächtlicher Illumination
– One of Tōkyō’s most beautiful chrysanthemum exhibitions in nocturnal illumination

Shinjuku Gyoen: Orchideen-Schau/Orchid Exhibition (洋らん展) (Bilder/Pictures)
– Blütenpracht im Spätherbst
– Flowerage in late autumn

Shinjuku Gyoen: Rosen – 新宿御苑のバラ (Bilder/Pictures)
– Rosenwochen im französischen Garten der kaiserlichen Gärten in Shinjuku
– Week of the rose at the French style garden at the Imperial Gardens in Shinjuku

Shinjuku Gyoen Sakura (Engl./dt.)
– Kirschblüte
– Cherry Blossoms

Das große Kirschblütenfinale / Cherry Blossom’s Grand Finale (Engl./dt.)
– Wenn die Kirschblütensaison im Shinjuku Gyoen zu Ende geht
– When the cherry blossoms season comes to an end at Shinjuku Gyoen

Winter in Japan: Shinjuku Gyoen (新宿御苑) (Bilder/Pictures)
– Chaos für die einen – ein funkelndes Vergnügen für andere
– Chaos for the ones – a sparkling delight for the others


Rezension: Labyrinth Tokio – 30 neue Touren in Japans Hauptstadt

6. May 2020

Eine englische Version ist für diesen Artikel nicht vorgesehen.
An English version of this posting is not planned.

Autor: Axel Schwab
Erschienen im: Conbook-Verlag, 2020, 192 Seiten

Zum ersten, aber voraussichtlich nicht zum letzten Mal soll es auf “Ways to Japan” eine Rezension zu lesen geben. Da das hier zu besprechende Buch (“Labyrinth Tokio – 30 neue Touren in Japans Hauptstadt”) zu dieser Webseite passt, wie die Faust auf’s Auge, liegt es nahe, es auch auf diesem Wege der interessierten Leserschaft zugänglich zu machen.

Nach dem 2012 erschienenen und 2019 überarbeiteten „etwas anderen Reiseführer“, der dem interessierten Leser (aber vor allem dem interessierten Reisenden) 38 Touren durch Tōkyō näherbrachte, hat Axel Schwab mit dem just erschienenen zweiten Band noch einmal 30 neue Touren nachgelegt.

Allgemeines:

Der Autor stellt von Anfang an klar, dass es sich bei seinem Buch nicht um die üblichen, oftmals langatmigen Beschreibungen im einschlägigen Reiseführerstil handelt, sondern er versuchen möchte, den Interessierten von den Trampelpfaden des Massentourismus wegzuführen und ihn in seinem eigenen Erleben nicht durch zu viel Hintergrundinformation zu beeinträchtigen. Und um das gleich vorweg zu sagen: Das gelingt dem Autor auf durchaus kurzweilige und überaus sachkundige Art und Weise – und zwar so, dass auch diejenigen, die glauben, Tōkyō bereits wie ihre Westentasche zu kennen, auf ihre Kosten kommen.

Der Wert von Restaurant- und Geschäftsempfehlungen ist sicher immer vom persönlichen Geschmack abhängig, aber der Autor deckt hierbei eine so große Spannbreite an Angeboten ab, dass zumindest bei der einen oder anderen Tour jeder Leser eine dem eigenen Dafürhalten entsprechende Auswahl treffen kann. Einige der hier aufgeführten und mit Hinweisen zu Dauer und Distanzen versehenen Touren sind so interessant, dass sie sicher auch in meiner eigenen Erkundungsliste ihren Niederschlag finden werden.

Damit macht das Buch aber auch klar, dass es sich weder zum Schmökern noch zur schöngeistigen Lektüre eignet und auch eher für Reisende gedacht ist, die bereits über ausreichendes Hintergrundwissen über Japan, seine Geschichte und seine Kultur verfügen. Japan-Neulingen ist weiter vertiefende Lektüre zu empfehlen, wie sie z.B. die OAG-Bibliothek in Hülle und Fülle bietet.

Die Kürze der jeweiligen Tourbeschreibungen täuscht ein bisschen über die Vielfalt der gegebenen Informationen hinweg. So sind alle Touren reich bebildert und alle Bebilderungen leicht zuordenbar. Außerdem fehlen leicht verständliche Erklärungen zu öffentlichen Transportmitteln nicht.

Kritische Würdigung:

Es gibt natürlich auch Punkte in dem Buch, denen man kritisch gegenüberstehen kann (die persönliche Meinung des Rezensenten soll hier nicht überbewertet werden). So ist der dezidierte Hinweis auf Möglichkeiten, sich an Tempeln und Schreinen Pilgerbucheinträge anfertigen zu lassen, sicherlich hilfreich, kann aber u.a. zu genau dem führen, was derjenige, der die Touren dieses Buches nachvollziehen möchte, nicht erleben möchte: langes Schlangestehen am Goshuin-Schalter.

In die gleiche Kategorie fallen die Hinweise auf Orte, die möglichst zeitnah zu besuchen sind, da ihnen keine allzu lange Zukunft mehr zugesprochen wird – so erfreulich diese Hinweise sind, weil es ja gerade in Tōkyō darum gehen mag, die letzten Überreste aus früheren Jahrzehnten noch zu sehen, bevor sie Bau- und Modernisierungswahn weichen müssen, so sehr könnten sie gerade diese Orte belasten. Leider ist davon auszugehen, dass zumindest einige der hier genannten Cafés und Restaurants die Krise dieses Jahres nicht überstehen werden – aber das war zur Drucklegung des Werkes ja nicht abzusehen gewesen.

Namensschreibungen sind im Buch nicht durchgängig einheitlich – hin und wieder wird zwischen „westlicher“ Schreibweise (Vorname, Familienname: Ieyasu Tokugawa, Yayoi Kusama, Shōyō Tsubouchi) und „japanischer“ Schreibweise (Familienname, Vorname: Natsume Sōseki) gewechselt, was den Nichtjapanologen bisweilen zu verwirren vermag. Auch ist die Schreibung der Namen religiöser Orte nicht unbedingt als „glücklich“ anzusehen („Jinja-Schrein“, „Tenjin-Schrein“ sind ebenso unnötige Doppelungen wie „Tempel-XYZ-ji“), selbst wenn diese z.B. auf vielen Straßen- und Hinweisschildern in Tōkyō zu sehen ist – ganz besonders, da diese nicht durchgängig Verwendung findet.

In den einleitenden Erläuterungen wird zwar darauf hingewiesen, dass die Kunrei-Umschrift nicht durchgängig angewendet wird. Hilfreicher wäre ggf. die auch im Deutschen gebräuchlichere Hepburn-Umschrift gewesen. Namenschreibweisen wie z.B. „Jyouhoji“ (Seite 157) folgen keiner dieser Transkriptionsregeln.

Hinweise:

Nur der Vollständigkeit halber – und nicht, weil es den Wert des Buches einschränken würde – seien einige, sehr wenige sachliche Fehler bemerkt:

Seite 26:
Das Tōkyō Metropolitan Gymnasium (Tōkyō Taiikukan) in seiner jetzigen Form ist nicht bereits zu den Olympischen Sommerspielen 1964 genutzt worden (auch wenn z.B. Wikipedia dies behauptet). Die heute hier befindlichen, hochmodernen Gebäude stammen von dem Architekten Maki Fumihiko und wurden erst im Jahre 1990 komplettiert.

Seite 49:
Hyakudan Kaidan ist nicht um 1920 erbaut worden, sondern erst 1935 – der Sehenswürdigkeit des Gebäudes tut dies aber selbstverständlich keinen Abbruch.

Seite 54:
Akagi-Schrein. Es bleibt unklar, um welche „Mönche“ es sich handeln sollte, die im „Wohnheim“ auf der rechten Seite des Geländes untergebracht sein sollen. Rechts des Schreins befindet sich die moderne (und auch im Bild wiedergegebene) Appartement-Anlage „Park Court Kagurazaka“ mit 78 hochpreisigen Wohnungen.

Seite 71:
Takashimaya Nihombashi. Anders als hier vermerkt (Eröffnungsjahr 1932), behauptet Takashimaya, das jetzt als wichtiges Kulturgut anerkannte Gebäude sei 1933 eröffnet worden.

Eher persönliche Vorschläge des Rezensenten:

Seite 89:
Tempel Shinshō-ji. Hier wäre ein etwas weiterführender Hinweis auf den Ursprung und die Lokation der anderen fünf Jizō-Statuen von Edo hilfreich, besonders vor dem Hintergrund, dass auf den Togenuki Jizō und Kwannon (?) Bosatsu am nahegelegenen Kōgan-ji eingehend hingewiesen wird. Die Erwähnung der „Reinigungs-Kannon“ am Kōgan-ji als „Kwannon Bosatsu“ ist u.U. verwirrend.

Seite 122:
Yushima-Tenjin-Schrein. Den Schrein auf „Hello Kitty“ zu reduzieren, greift auch in einem sehr kurz gefassten Hinweis deutlich zu kurz.

Seite 175:
Nicht verloren gehen. Zu den sehr hilfreichen Hinweisen sollte ein Hinweis zum Erkennen „freier“, „vorbestellter“ und „besetzter“ Taxis in Tōkyō aufgenommen werden, da der Unwissende von roten Schriftzeichen in der Taxifrontscheibe sicher nicht auf ein freies, bei grünen Schriftzeichen auch nicht auf ein besetztes Taxi schließen würde.

Fazit:

Am Ende des Buches kommt man ganz sicher zu der Überzeugung, dass man dem vom Autor eingangs postulierten Anspruch aus vollem Herzen zustimmen kann: Um „instagram-taugliche“ Motive zu finden (was heutzutage vielen Touristen wichtiger zu sein scheint als das tatsächliche Erleben einer Stadt), muss man sich nicht an den einschlägigen Listen und Nachschlagewerken abarbeiten – im Gegenteil: „Labyrinth Tokio“ veranschaulicht eindrucksvoll, dass die wahren Schätze der Stadt genau dort zu finden sind, wo man sich nicht mit Horden von Touristen um sie schlagen muss.

Diese Rezension ist bereits in den “OAG-Notizen”, dem monatlichen Magazin der “Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens” in Tōkyō erschienen (LINK).

Haben Sie Ihre Japan-Reisepläne begraben?…

1. May 2020

… dann sollten Sie sie ganz schnell wieder ausgraben. Auch wenn es für absehbare Zeit keine Möglichkeit geben wird, Japan wie gewohnt zu bereisen, schnuppern Sie doch schon mal in Ihr „Traumreiseziel“ hinein und gönnen Sie sich ein bisschen Vorfreude auf eine geplante Reise – oder frischen Sie Ihre Erinnerungen auf!

Sie waren noch nie in Japan? Ein Grund mehr, sich auf das faszinierende Land einzulassen!

Thomas Gittel

Thomas Gittel

Wie?

Ganz einfach: Gehen Sie mit mir virtuell auf ganz persönliche Erkundungstour durch Japan! Wir treffen uns „auf dem Bildschirm“ (auch wenn Sie bisher noch keine Videokonferenz-Software wie z.B. Skype benutzt haben und auf eine Installation verzichten möchten).

Was?

Suchen Sie sich ein Japan-Thema aus, zu dem Sie gern mehr wissen möchten, bzw. in das Sie im Gespräch und mit Bildern/Videos eingeführt werden möchten.

Für all diejenigen, die eine erste Reise nach Japan geplant haben, bieten sich z.B. folgende Basisthemen an:

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Tōkyō – das Herzstück der größten Metropolregion der Welt – wie 38 Millionen Menschen auf engstem Raum leben und arbeiten.

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Shintō – die uralte Religion Japans (am Beispiel des Meiji-Schreins in Tōkyō) – kombiniert mit einem Blick in die Welt des japanischen Kaiserhauses.

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Nikkō (Weltkulturerbe) – die Mausoleen des ersten und des dritten Tokugawa Shōguns – ein Blick auf 250 Jahre Frieden in Japan.

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Burgen – die Festungsanlagen aus dem 16. und 17. Jahrhundert (z.B. anhand noch im Original erhaltener Burgen wie in Himeji (Weltkulturerbe) oder Matsumoto / Nachkriegs-Nachbauten wie z.B. in Ōsaka und Nagoya).

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Lassen Sie mich wissen, welche japanischen Themen Sie interessieren und wann Sie Zeit hätten, sich mit mir darüber zu unterhalten.

Und was kostet der Spaß?

Zur Einführung in diese Art des Erkundens der Welt bekommen Sie „mich“ praktisch geschenkt. Buchen Sie mich z.B. für eine Stunde und zahlen Sie nur 2.000 Yen (ca. 16,00 EUR) dafür.
Dieses Einführungsangebot gilt bis auf Weiteres.

Wie kann ich reservieren?

Nutzen Sie einfach das unten stehende Kontaktformular. Nennen Sie darin Ihr Wunschthema und Ihre Wunschzeit für ein virtuelles Treffen. Ihre persönlichen Daten werden ausschließlich zum Arrangieren unseres Treffens benutzt.

Wie kann ich bezahlen?

Nachdem wir uns auf ein Thema/einen Themenkreis und die Dauer des Treffens geeinigt haben, schicke ich Ihnen eine PayPal-Zahlungsaufforderung (um dieser nachzukommen, müssen Sie ebenfalls kein eigenes PayPal-Konto besitzen). Leider steht als Alternative hierzu nur die direkte Verrechnung über ein japanisches Bankkonto zur Verfügung.

Lust bekommen? Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Über Ihre unverbindliche Anfrage würde ich mich sehr freuen!


Manpuku-ji (萬福寺) in Masuda (益田) (Engl.)

11. April 2020

Where art, culture and historical upheavals meet

Manpuku-ji (萬福寺)

Manpuku-ji (萬福寺)

Eine deutsche Version dieses Artikels finden Sie hier.
A German version of this posting you can find here.

Beyond its famous Izumo Taisha (出雲大社 / いずもたいしゃ), the Shimane Prefecture (島根県 / しまねけん) is not necessarily at the top of the list of people visiting Japan for the first time. That is as shame, because the prefecture in the west of Japan not only knows how to inspire with breathtaking landscapes, but also has plenty of historical places and great works of art to offer.

Today we are going to have a look at the Manpuku-ji (萬福寺 / まんぷくじ) in Masuda (益田 / ますだ), which is considered one of the oldest temples in this region (at least as far as its founding legend is concerned), but at the same time it is also calls some unique works of art its own and once played a rather important role in the days of the greatest historical upheavals in Japan. It is also an important cultural asset of Japan.

The Manpuku-ji is said to have been founded under the name Anfuku-ji (安福寺 / あんふくじ) at another location (Nakasuura / 中州浦 / なかすうら) during the Heian period (794-1184), but was relocated in 1374 to its present location – closer to where the lords of Masuda were based.

The temple gained historical importance in the final phase of the rule of the Tokugawa Shōgunes, when the Shōgunate forces had camped here. They had embarked on a punitive expedition against the rebellious Choshu domain (長州藩 / ちょうしゅうはん) (today: Yamaguchi Prefecture) in 1866. After the Shōgun’s troops had initially been successful (e.g. bombing Suō-Ōshima / 周防大島 / すおうおおしま – today also located in Yamaguchi Prefecture), it quickly became clear that their ancient weapons and equipment were no match for the modernised troops of the rebellion. The punitive expedition ended in a military disaster for the Shōgun’s forces. After the early death of the 14th Tokugawa Shōgun (Iemochi Tokugawa / 徳川家茂 / とくがわいえもち) in 1866, it came to the 15th and last Tokugawa Shōgun (Yoshinobu Tokugawa / 徳川慶喜 / とくがわよしのぶ,) to negotiate an armistice, but the defeat irreparably weakened the reputation of the Shōgunate. His military showoffs had turned out to be mere paper tigers, and it also became obvious that the Shōgunate could no longer force its will on the domains. Many historians see the defeat in this punitive expedition as one of the last nails on the coffin lid of the Tokugawa Shōgunate.

Unfortunately, the area surrounding the temple was also badly affected in June 1866. The Shōgun’s forces set fire to a gate of the temple – Masuda clan followers, who supported the Chōshū soldiers, put the fire out again.

The main hall of the temple has been recognised as an important cultural asset of Japan since 1904. It was built in 1374, in the early Muromachi period, and still exudes the atmosphere of the war period in the Middle Ages of Japan. It survived natural disasters and the turmoil of war without significant damage. The statue of Amitabha (Amida Buddha) worshiped here dates from before the construction of the “new” main hall.

The main attractions of Manpuku-ji include:

Sesshū’s Garden (萬福寺雪舟庭園 / まんぷくじせっしゅうていえん)

This garden, recognized as “Scenic Beauty of Japan”, is said to have been created around 500 years ago by Tōyō Sesshū (雪舟等楊 / せっしゅうとうよう) (who came from the samurai family Oda / 小田 / おだ, but later adopted the artist name “Sesshū” ), a painter monk who brought Japanese ink painting to perfection. He is considered one of the most famous Japanese masters in his field.
The garden could be taken as a symbol of the Zen Buddhist world. The large rocks of the rock garden are arranged so that the “Shumisen” stone forms the center and the highest point. Mount Shumisen (須弥山 / しゅみせん) is considered the Buddhist center of the world. The pond around it, graced with the rock garden, is in the shape of the Chinese-Japanese character for “heart” or “sense” (心 / こころ), if you look closely – unfortunately not regonisable in my photos.

If you announce your visit three days in advance, you can enjoy your green tea (Matcha / 抹茶 / まっちゃ) with a perfectly shaped and delicious candy here and let your eyes wander over the garden.

The Manpuku-ji’s Treasuries

The Manpuku-ji has two treasuries, in which statues, pictures, documents, a palanquin with which the main priests visited the imperial court in Kyoto, and skulls of earthquake victims are exhibited.

The most striking and probably also the most important exhibit is a replica of the picture “Niga Byakudō” (二河白道 / にがびゃくどう) (freely translated: “two rivers and a white path” or “white path between two rivers”) – the white path that leads to western paradise. The work dates from the Kamakura period (1185-1333) and is recognized as an important national cultural asset.
The original of the painting is also available, but can only be made accessible to the public on 30 days a year.

Manpuku-ji (萬福寺)

Manpuku-ji (萬福寺) – Niga Byakudō“ (二河白道)

Address:

25-33 Higashimachi
Masuda
Shimane 698-0004

Opening hours of the Manpuku-ji:

8.30 am to 5:00 pm (according to the temple’s leaflet it remains open for half an hour longer in summer)

Admission fees:

Adults: 500 Yen
16 to 18 year old: 300 Yen
15 year old and younger: free
(groups of 20 people or more receive a 100 Yen discount per person)

Parking is available for one bus and 15 cars.


Isshin-ji (一心寺) (Engl.)

29. March 2020

None of Ōsaka’s temples better combines tradition and modernity

Isshin-ji (一心寺) - Sanmon / 山門)

Isshin-ji (一心寺) – Sanmon (山門)

A German version of this posting you can find here.
Eine deutsche Version dieses Artikels finden sie hier.

One of the places I usually visit while in Ōsaka is the Isshin-ji (一心寺 / いっしんじ), a Buddhist temple that is said to have been founded by Hōnen (法然 / ほうねん) in 1185. Hōnen is considered the founder of the Jōdo sect (School of the Pure Land) of Japanese Buddhism, which belongs to Amidism (also called Amitabha Buddhism).

Isshin-ji (一心寺)

Isshin-ji (一心寺)

The Isshin-ji gained significant importance in 1614/15 when Ieyasu Tokugawa (徳川家 康 / とくがわいえやす), who had been the first Tokugawa-Shōgun to rule all over Japan since 1603, was fighting his last great adversaries, the Toyotomi- clan. Ieyasu besieged the castle of Ōsaka, the Toyotomi’s stronghold (and ultimately conquered it). During this time, he and his troops had camped on the Isshin-ji site. After his victory over the Toyotomi, he became the patron of the temple. The tea room, designed by Enshū Kobori (小堀遠州 / こぼりえんしゅう), who was one of the architects of the early Tokugawa period and also responsible for making the second and third Tokugawa shōgun familiar with the fine art of the tea ceremony.

The popular kabuki actor Ichikawa Danjūrō ​​VIII was buried on this site in 1854, which contributed to the additional popularization of the temple. In the mid-1880s there were over fifty thousand graves, which is why the high priest commissioned a sculptor in 1887 – partly for reasons of lack of space – to produce the first statue of Amida, which was to be made by combining the ashes of the deceased and resin. Bombing raids during the Second World War destroyed the temple and the six statues completed by then.

These so-called Okotsu Butsu (お骨佛 / おこつぶつ) (literally “bone buddhas”) actually go back to a four-meter-tall, colorful jizō statue from created in the year 1700, which consisted of ground bones. The seven statues available today represent the following:

  • No. 7 from 1948 consists of fragments of the first six statues and the ashes of another 220,000 people,
  • No. 8 from 1957 from the ashes of 160,000 people,
  • No. 9 from 1967 from the ashes of 150,000 people,
  • No. 10 from 1977 from the ashes of 127,619 people,
  • No. 11 from 1987 from the ashes of 145,664 people,
  • No. 12 from 1997 from the ashes of 150,726 people and
  • No. 13 from 2007 from the ashes of 163,254 people.

The annual funeral ceremony on April 21st attracts tens of thousands of believers.

In addition to the extensive cemetery, which adjoins the temple grounds in the south…

… two buildings should be highlighted separately at this point:

The Kaizandō (開山堂 / かいざんどう)…

..

Isshin-ji (一心寺) - Kaizandō (開山堂)

Isshin-ji (一心寺) – Kaizandō (開山堂)

Isshin-ji (一心寺) - Kaizandō (開山堂)

Isshin-ji (一心寺) – Kaizandō (開山堂)

… and the Nenbutsudō (念佛堂 / ねんぶつどう)

Isshin-ji (一心寺) - Nenbutsudō (念佛堂)

Isshin-ji (一心寺) – Nenbutsudō (念佛堂)

In addition to some traditional buildings (the main hall from 1966 was only recently refurbished to the splendour of its early years – as can be seen in the pictures of the main hall above), there are also ultra-modern buildings on the grounds of the temple, of which the main gate (Sanmon / 山門 / さんもん or Niōmon / 仁王門 / におうもん) is probably the most striking.

Isshin-ji (一心寺)

Isshin-ji (一心寺)

This gate was completed in 1997 – and not only its actual steel and glass construction is unusual, but also the two guardian statues. These sculptures where created by the famous Japanese sculptor Mineo Kanbe (神戸峰男 / かんべみねお) (born on August 10, 1944) and represent protective deities (Niō / 仁王 / におう or Kongōrikishi / 金剛力士 / こんごうりきし). As shown here, these (almost) always consist of a deva of the “a-shape” (阿 形 / あぎょう), a deva with an open mouth that embodies the sound “a” and a deva of the “un -shape ”(吽 形 / うんぎょう), a deva with a closed mouth. They refer to the first and the last sound of the Sanskrit alphabet (but also the first and last sound of the Japanese syllable alphabet) – they represent the beginning and the end of all things. Similar to the “A” and the “O” (Alpha / Omega), which we also know from the ancient Greeks.

When looking at the two guard figures, not only die-hard German Social Democrats may feel reminded of the Willy Brandt statue in the Willy Brandt House in Berlin, which was created by Rainer Fetting.

Addresse of the Isshin-ji:

2-8-69 Ōsaka, Tennōji-ku
Ōsaka 543-0062

〒543-0062
大阪府大阪市
天王寺区逢阪2丁目8−69

How to get there:

From Tennōji Station (天王寺駅 / てんのうじえき) (exit no. 6 if you are arriving by subway, or north exit if you are arriving by Japan Rail), it is about a 15-minute walk to the temple.
It’s a walk of about 12 minutes from Shitennōji-mae Yūhigaoka station (四天王寺前夕陽ヶ丘/ してんのうじまえゆうひがおか) of the “Tanimachi” subway line (谷町線 / たにまちせん).

Opening hours:

The grounds of the Isshin-ji are usually accessible from 5 o’clock in the morning to 6 o’clock in the evening.

And very close to this place – just a five minutes walk – you can find:

Shitennō-ji (四天王寺)
– Japan’s oldest Buddhist temple

Shitennō-ji (四天王寺)

Shitennō-ji (四天王寺)