Minami Ashigara (南足柄) (dt.)

Und wieder ein Tag voller Abenteuer und Erfahrungen in Kanagawa

Daiyūzan Saijōji (大雄山最乗寺)

Daiyūzan Saijōji (大雄山最乗寺)

Eine englische Version dieses Artikels finden Sie hier.
An English version of this posting you can find here.

Wenn Sie zu den aufmerksamen Lesern dieser Webseite gehören, werden Wörter wie “Kanagawa”, “Ashigara” und nicht zuletzt “Alice Gordenker” einiges an Glockengeläut bei Ihnen hervorrufen. Exkursionen jenseits der Trampelpfade der Massentouristen in Tōkyōs südlicher Nachbarpräfektur Kanagawa (神奈川 / かながわ) werden unweigerlich zu Highlights, wenn sie von den umsichtigen Mitarbeitern des Tourismusbüros von Kanagawa und Alice Gordenker zusammengestellt werden. Und hier haben wir auch gleich ein weiteres Beispiel dafür!

Eine Rundfahrt im Frühjahr dieses Jahres hatte uns bereits mit dem Reiz der mehr östlichen und nördlichen Teile von Ashigara (足柄 / あしがら) bekannt gemacht. Vielleicht möchten Sie Ihr Erinnerungsvermögen ein bisschen aufmöbeln – mit einem Klick wird es Ihnen wie Schuppen von den Augen (und das ist besser als aus den Haaren) fallen:

Ashigara (足柄)
– Kanagawa macht’s schon wieder: Ein Tag voller Kultur & Natur am Fuße des Fuji-san

Dieses Mal geht es mehr um den südlichen Teil von Ashigara (weswegen der Titel des Artikels ja auch “Minami Ashigara”, sprich: Süd-Ashigara, lautet), der direkt an den Nordrand von Hakone (箱根 / はこね) und seinen gigantischen Vulkankrater im Fuji-Hakone-Izu Nationalpark (富士箱根伊豆国立公園 / ふじはこねいずこくりつこうえん) stößt.

Die auf der Landkarte eingezeichnete Route entspricht nicht ganz der Tour, über die wir heute sprechen wollen, aber sie gibt zumindest ansatzweise den Reiseverlauf wieder.

Ausgangspunkt der Exkursion war der Bahnhof von Odawara (小田原駅 / おだわらえき)…

Odawara Station (小田原駅)

Odawara Station (小田原駅)

und von dort aus ging es per Bus zu folgenden drei Orten:

  1. Yagurasawa (矢倉沢 / やぐらさわ) im nördlichen Teil des Hakone Geo-Parks.
  2. Daiyūzan Saijōji (大雄山最乗寺 / だいゆうざんさいじょうじ), der mystische Tempel, im Herzen von Minami Ashigara.
  3. Only Yuu (おんりーゆー) die Badeanlage mit heißen Mineralwasserquellen inmitten eines besonders urwüchsigen Waldes (wobei dieses ominöse „Yuu“ für eine Verballhornung des japanischen Wortes für warmes Wasser, „yu“ (湯 / ゆ) steht).

Jedes der Ausflugsziele wäre einen dezidierten Einzelbesuch wert – aber diesmal bestand eben die Möglichkeit, gleich alle drei in einem bequemen Paket an einem einzigen Tag zu erleben.

Das Thema oder Motto der Exkursion war – und nun halten Sie sich fest: “Me Byo“. Ja, ich weiß, Sie haben keine Ahnung, was das sein soll. Es handelt sich um die etwas ungewöhnliche Transkription des Wortes “未病 / みびょう”, das einige vielleicht schon aus dem Bereich der Kanpō-Medizin (auf chinesischer Medizin beruhende japanische Kräutermedizin) kennen. Wörtlich bedeutet “未病” so etwas wie “nicht/noch nicht krank” und beschreibt den Zustand zwischen körperlicher/geistiger Gesundheit und Krankheit. “Me Byo” will – vereinfacht gesprochen – dafür sorgen, dass der Mensch erst gar nicht krank wird, indem er sein Leben “gesund” gestaltet: frische Luft, Bewegung, gesundes Essen, Entspannung. Genau das, was während der Exkursion auf dem Programm stand.

Und das geschah nicht von Ungefähr, denn die Präfektur Kanagawa hat sich “Me Byo” auf die Fahnen geschrieben und will damit mehr als einfach nur “prophylaktisch” wirken.

1. Yagurasawa (矢倉沢 )

Das verträumt in der Landschaft liegende Dorf Yagurasawa (矢倉沢 / やぐらさわ) mag heute auf den ersten Blick wie eine der von den modernen Zeiten vergessenen Siedlungen erscheinen („Landflucht“ ist in Japan schließlich ein Wort, das sich im unaufhaltsamen Wachsen Tōkyōs – bei gleichzeitig dramatisch sinkender Gesamtbevölkerungszahl des Landes – ein nicht mehr zu übersehendes Sinnbild erschaffen hat). Und die „großen Zeiten“ mögen in der Tat vorbei sein, als der kleine Ort Namensstifter für die Yagurasawa Ōkan (矢倉沢往還 / やぐらさわおうかん) (Landstraße von Yagurasawa) war – einem der wichtigen Verkehrswege zwischen dem Sitz der Regierung in Edo und der Residenz des Kaisers in Kyōto. Die Landstraße von Yagurasawa war wohl auch der Weg, der hauptsächlich von denjenigen benutzt wurde, denen das permanente zeremonielle Grüßen der sich auf dem Tōkaidō (東海道 / とうかいどう), der damaligen Hauptverkehrsstraße zwischen Edo und Kyōto, tummelnden Adeligen und sonstigen Würdenträger lästig war.

Yagurasawa (矢倉沢)

Yagurasawa (矢倉沢)

Heute ist die Bevölkerung auf weit weniger als 300 gesunken – aber dabei handelt es sich um Bürger, die sich mit frischen Ideen und großer Offenheit für das Landleben als mögliche Alternative zu den Verlockungen der Großstadt stark machen. Hier, wo die Mandarinen in üppigen Plantagen wachsen, eine ganz besonders aromatische Variante grünen Tee wächst und sich die unterschiedlichsten landwirtschaftlichen Produkte großer Beliebtheit erfreuen, geht man auch neue Wege. So werden schon seit 8 Jahren die Felder, die temporär oder für längere Zeit nicht mehr bestellt werden, mit ganzen Meeren von Chrysanthemen bepflanzt – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern hilft auch mit, die sich in den Wäldern üppig vermehrenden Wildschweine fern zu halten (die mögen offensichtlich den Geruch von Chrysanthemen nicht). Das Waidwerk scheint in Japan in den ländlichen Regionen mit der Alterung der Bevölkerung mehr und mehr auszusterben – zur Freude der wild lebenden Tiere, aber sehr zum Schaden der Vegetation und der Landwirtschaft.

Die Schönheit der Landschaft kommt aber auch nicht von ungefähr: Yagurasawa liegt in einem geologisch besonders interessanten Gebiet. Es ist Teil des Hakone Geo-Parks. Hier, wo gleich drei Kontinentalplatten der Erdkruste (die Eurasische Platte, die Nordamerikanische Platte und die Philippinische Platte) aufeinandertreffen, ist für ein – erdhistorisch betrachtet – „bewegtes Leben” gesorgt. Der Fuji-san, der als Sinnbild Japans seine Nachbarschaft überragt, und der riesige Krater des Nationalparks Hakone sind Zeugen grandioser vulkanischer Tätigkeit – und die zahlreichen Erdbeben, die diese Region Japans erlebt, beweisen, dass sich unsere Landkarten nach wie vor in einem Zustand permanenter Veränderung befinden.

Allerdings stellen die Berge von Ashigara eine geologische Besonderheit dar, die zu den überraschendsten Funden führt (überraschend natürlich nur für denjenigen, der sich vorher nicht mit den geologischen Besonderheiten vertraut gemacht hat).
Vor ein bis zwei Millionen Jahren befand sich hier noch Meeresboden. Dass man in den Bergen rings um Yagurasawa versteinerte Meeresmuscheln finden kann, sollte also gar nicht verwundern. Unter dem Druck der Philippinschen Platte näherte sich das, was wir heute die „Halbinsel Izu“ nennen, dem Festland immer mehr – das Meer verschwand vor etwa 700.000 bis 1 Million Jahren. Eine Magma-Einkapselung wurde im Zuge der weiteren Erdplattenverschiebung innerhalb der letzten 400.000 Jahre nach oben befördert und tritt nun, nach großen Vulkanausbrüchen vor 200.000, 80.000 und 60.000 Jahren als nicht ganz alltägliche Gesteinsschicht zutage.

2. Daiyūzan Saijōji (大雄山最乗寺)

Der Daiyūzan Saijōji (大雄山最乗寺 / だいゆうざんさいじょうじ) nimmt unter den Tempeln Japans eine ganz besondere Stellung ein, denn er gehört zu den wichtigsten der Sōtō-Sekte (曹洞宗 / そうとうしゅう) des japanischen Zen-Buddhismus. Schon seine Gründungslegende ist so abenteuerlich, dass sie hier nicht verschwiegen werden soll:

Einer der wichtigsten Zen-Meister der Sōtō-Sekte, Emyō Ryōan (了庵慧明 / りょうあんえみょう) (1337 bis 1411), der ursprünglich aus Isehara (ganz in der Nähe gelegen) stammte und der seine Ausbildung in namhaften Tempeln und von ebensolchen Meistern in verschiedenen Regionen Japans erhalten hatte, war bereits in seinen Mittfünfzigern, als er in seine Heimat zurückkehrte. Eines Tages begab es sich, dass ein riesiger Greifvogel seine „kesa“ (die Stola des buddhistischen Priestergewandes), die er zum Trocknen aufgehängt hatte, schnappte und mit ihr in die nahen Berge von Ashigara flog. Emyō Ryōan folgte dem Vogel und fand seine Stola am Ast einer großen Kiefer hängen. Er ließ sich meditierend unter dem Baum nieder. Plötzlich wurde die „kesa“ von einem Windstoß erfasst und auf seine linke Schulter geweht (wohin sie ordnungsgemäß gehört). Emyō Ryōan nahm dieses Vorkommnis als Zeichen dafür, dass hier ein Kloster für Meditionsübungen zu entstehen habe.

Eng verbunden mit dem Tempel und Emyō Ryōan ist Dōryō Daisatta (道了大薩埵 / どうりょうだいさった), ein ehemaliger Schüler des Emyō Ryōan, der maßgeblich am Aufbau des Tempels beteiligt war und dem man fast übermenschliche Kräfte nachsagte. Am Tag nach dem Dahinscheiden Emyō Ryōans (28.3.1411) wurde aus dem Zen-Mönch Dōryō der Beschützer des Tempels – in einer Transformation, die geradezu phantastisch klingt (und es wohl auch ist): Sein Körper wurde von Flammen eingehüllt, aus denen er als geflügeltes Wesen, mit einem Seil in der einen Hand und einem gedrehten Stab in der anderen auf einem weißen Fuchs hervorging.

Er versprach all denjenigen, die ihn inbrünstig anbeteten, ein Leben frei von Krankheit, verschwand in Richtung Osten und ward nie mehr gesehen – jedenfalls nicht als Mönch. Man glaubt, dass Dōryō das ewige Leben erlangt hat und auch heute noch seine Funktion als Beschützer des Saijōji und seiner Pilger wahrnimmt. Außerdem soll er eine Reinkarnation der 11-gesichtigen Kannon (十一面観音 / じゅういちめんかんのん) sein und wird auch als „Tengu“ (天狗 / てんぐ) (ein schnabelgesichtiges, machtvolles Fabelwesen, dessen Name sich vom chinesischen „Himmelshund“ ableitet und angeblich aus Eiern schlüpft) anerkannt. Die Pilger an diesem mystischen Ort haben also die Gelegenheit ihm in mehreren Inkarnationen zu huldigen.

Besonderes Erkennungsmerkmal des Saijōji ist aber seine Umgebung, denn er steht mitten im größten Zedernwald Japans, der heute aus ca. 20.000 Exemplaren besteht und sich über einen Zeitraum von über 500 Jahren entwickelt hat. Die extrem feuchte Witterung der Gegend sorgt dafür, dass nicht nur die Bäumen, sondern auch die Gebäude über und über von Moosgeflechten überzogen sind, was dem ganzen Areal eine besonders mystische Stimmung verleiht.

Schauen wir uns einige der über 30 Hallen und Gebäude des Tempels etwas genauer an (in der ganz überwiegenden Zahl sind die heute vorhandenen Gebäuden erst nach wiederholten Großbränden – zuletzt vor 60 Jahren – entstanden):

Hondō (本堂 / ほんどう), die Haupthalle

Sōdō (僧堂 / そうどう), die Meditationshalle

Tahō-Pagode (多宝塔 / たほうとう), eine Pagode mit viereckigem Erdgeschoss und rundem ersten Stock, eines der ältesten Gebäude auf dem Tempelareal – erbaut im Jahre 1863.

Gokū-Brücke (御供橋 / ごくうばし), sie gehört zu den hundert bemerkenswertesten der Präfektur Kanagawa.

Daiyūzan Saijōji (大雄山最乗寺), Gokūbashi (御供橋), Kekkaimon (結界門)

Daiyūzan Saijōji (大雄山最乗寺), Gokūbashi (御供橋), Kekkaimon (結界門)

Kekkai-Tor (結界門 / けっかいもん), das den inneren Bereich des Tempelbezirks im Süden gegen die äußeren Bereiche abriegelt und von zwei besonders ausdrucksstarken Tengu (天狗 / てんぐ) bewacht wird.

Der nach dem Kekkai-Tor über 77 Stufen zu erreichende Goshinden (御真殿 / ごしんでん), den man salopp mit „Halle der Reinheit“ übersetzen könnte, aber auch Myōgakuhōden (妙覚宝殿 / みょうがくほうでん) genannt wird.

Große Geta ( 高下駄 / たかげた) direkt neben dem Goshinden/ Myōgakuhōden – Opfergaben, die einerseits offensichtlich in erster Linie von Unternehmen des Transportgewerbes dargebracht werden, aber auch von Paaren, die hierdurch ein stressfreies Eheleben sicherstellen wollen.

Und schließlich die Hokuunkaku (白雲閣 / はくうんかく), die „Halle der weißen Wolke“ ganz im Norden des Tempelgeländes, wo während der Exkursion ein typisches Tempelessen, sogenanntes „shōjin ryōri“ (精進料理 / しょうじんりょうり) eingenommen wurde – ein Festessen für jeden Vegetarier, denn es verzichtet – wie sich das für ordentliche Buddhisten gehört, gänzlich auf Fisch und Fleisch. Dass es deswegen aber keineswegs geschmacklos sein muss, konnte das Mittagsmahl ebenfalls unter Beweis stellen. Unter Anleitung eines Mönchs wurden wir in die Geheimnisse meditativer Nahrungsaufnahme und ritueller Reinigung der Reisschüsseln eingeführt.

Und im Anschluss wurde die ganze Gruppe unter Anleitung in den Genuss einer Zen-buddhistischer Meditationsübung (zazen / 座禅 / ざぜん) gebracht – sozusagen ein kleiner “Schnupperkurs” in angewandtem Zen-Buddhismus. Die gelenkigen Teilnehmer durften eine der drei möglichen Sitzpositionen auf Meditationskissen einnehmen, für die kniegeschädigten standen kleine Hocker bereit.

Außerdem konnten wir hier eine ganz besondere Form der “Meditation” beobachten: Eine größere Gruppe, die sich in der Anfertigung erstaunlich vollendeter Holzschnitzereien übte.

Wie man hinkommt:

Mit der Izu-Hakone Railway Daiyūzan-Linie von Odawara zur Endstation Daiyūzan (大雄山 / だいゆうざん), die fünfmal stündlich verkehrt, für die Strecke 21 Minuten braucht und Fahrtkosten von 270 Yen mit sich bringt.

Von dort mit den Bussen der Izu-Hakone-Linie (Nr. 31 oder 33) vom Bussteig 1 bis zur Endstation Dōryōson (道了尊 / どうりょうそん), ca.10 Minuten Fahrzeit, 270 Yen.

(Alle Angaben Stand November 2016, ohne Gewähr)

3. Only Yuu (おんりーゆー)

Only Yuu (おんりーゆー)

Only Yuu (おんりーゆー)

Unter dem Motto „moderne Badekur in den warmen Quellen von Ashigara“ bietet die Freizeit-Badeanlage „Only Yuu“ (おんりーゆー) dem gestressten Großstädter alles, was er für eine Auszeit benötigt. Sie liegt abgeschieden mitten im Wald – krasser könnte der Gegensatz zur Betonwüste der Metropolen nicht sein. Hier fand unsere Tagestour ihren wahrlichen entspannenden Abschluss. Wie (fast) überall in Japan wurde streng nach „Männlein“ und „Weiblein“ getrennt gebadet – alle anderen Aktivitäten konnten dann wieder gemeinsam angegangen werden.

„Only Yuu“ bietet seinen Gästen folgende Einrichtungen:

Tōji Furo (湯治風呂 / とうじふろ) Heilbad in 38°C warmem Quellwasser (mit einem pH-Wert von 9,5), das der Haut angeblich Zartheit und Schönheit verleiht und gleichzeitig der Blutzirkulation dient, aber u.a. auch bei Hauterkrankungen, chronischen Frauenkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck, Gicht und Verstopfung hilft. Hierfür stehen große Natursteinbecken im Freien, aber auch in geschlossenen Räumen zur Verfügung.

Zanmai Koza (三昧講座 / ざんまいこうざ)-Entspannungsunterricht mit „zazen“ (siehe oben), Kalligraphie, Entspannungs- und Dehnungsübungen.

Kakure-za (隠れ座 / かくれざ), mit Tatamimatten ausgelegter Ruheraum.

Esute & Massaaji (エステ&マッサージ) Schönheitssalon & Massage – die Erfahrung japanischer Schönheitspflege und Massage vor oder nach dem Bad.

Außerdem gibt es in der Anlage noch ein Restaurant und ein Café, da Baden ja bekanntlich auch hungrig macht.
Wer ganz besonders ausgiebig baden möchte, kann sich vielleicht für eine Übernachtung im “Only Yuu” begeistern (Details siehe unten).

Wie man hinkommt:

Mit der Izu-Hakone Railway Daiyūzan-Linie von Odawara zur Endstation Daiyūzan (大雄山 / だいゆうざん, die fünfmal stündlich verkehrt, für die Strecke 21 Minuten braucht und Fahrtkosten von 270 Yen mit sich bringt.

Von dort mit kostenlosen Shuttle-Bussen um 10.30 Uhr, 11.30 Uhr, 12.30 Uhr und 13.30 Uhr (spätere Shuttles stündlich zwischen 16.10 Uhr und 19.10 Uhr nach vorheriger Anmeldung). Für die Rückfahrten nach Daiyūzan stehen ebenfalls kostenlose Shuttles um 9.50 Uhr, 10.50 Uhr 11.50 Uhr, 15.30 Uhr, 16.30 Uhr, 17.30 Uhr und 18.30 Uhr zur Verfügung.
Ähnliche Arrangements gibt es auch ab dem Bahnhof Kaisei (開成 / かいせい) der Odakyū-Linie (小田急線 / おだきゅうせん).

(Alle Angaben Stand November 2016, ohne Gewähr)

Preise:

Allgemeine Eintrittspreise für die Badeanlage:

Erwachsene: 1.940 Yen
Kinder: 972 Yen
Ein „samue“ (作務衣 / さむえ)-Set (Freizeitbekleidung im Stile der Arbeitsbekleidung eines buddhistischen Priesters), Sandalen und zwei Handtücher sind zur Benutzung während des Aufenthalts in der Anlage inbegriffen.

Übernachtung:

12.960 Yen pro Person
Dieser Preis schließt die Benutzung der Badeanlagen, sowie zwei Mahlzeiten mit ein.

Als besonderes Highlight wird ein „35½-Stunden Entspannung“-Plan angeboten: Wer zur Öffnung der Anlage morgens um 10 Uhr kommt und seinen Aufenthalt mit einer Übernachtung kombiniert, kann die Anlagen bis 21.30 Uhr des darauffolgenden Tages nutzen (die Zimmer sind allerdings nur von 17 Uhr am Ankunftstag bis 12 Uhr am darauffolgenden Tag nutzbar).

Privat-Bad:

Private Bade-Suiten können zum Preis von 3.240 Yen pro Stunde gemietet werden.

(Alle Angaben Stand November 2016, ohne Gewähr)

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Manazuru (真鶴)
– Ein Tag am Meer – Natur, Kunst, Gaumengenüsse und mehr

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