Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院) – das Nikkō von Saitama

Ein unerwartetes Prachtstück der besonderen Art im unscheinbaren Kumagaya

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Honden (本殿)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Honden (本殿)

Eine englische Version dieses Artikels finden Sie hier.
An English version of this posting you can find here.

Kumagaya (熊谷 / くまがや), in Tōkyōs nördlicher Nachbarpräfektur Saitama (埼玉県 / さいたまけん) ist wahrscheinlich weitestgehend unbekannt. Wer schon einmal darüber bei Wikipedia nachgelesen hat, weiß vielleicht, dass das die letzte Stadt war, die US-amerikanische Fliegergeschwader kurz vor Ende des 2. Weltkrieges (genau: am 14. August 1945 – also fünf Tage nach der zweiten Atombombe, mit der Nagasaki vernichtet wurde, von der die Geschichtsbücher die Mär zu verkünden wissen, dass diese den Zweiten Weltkrieg beendet habe) in Schutt und Asche gelegt haben. Wer auch noch gehört hat, dass Kumagaya im Sommer zu den heißesten Orten des Landes hört (u.a. weil ihr der Wind die aufgeheizte Luft der im Süden gelegenen Megametropole zuträgt), hat schon ein fast „umfassendes Bild“ von Kumagaya.

Es ist gemeinhin nicht meine Art, schlecht über Orte zu reden, die ich besucht habe, aber bei Kumagaya gebietet es die Aufrichtigkeit dann doch, zumindest zu erwähnen, dass die Stadt (mit immerhin 200.000 Einwohnern) ein recht gutes Beispiel dafür abgibt, wie trostlos japanische Kleinstädte eben auch sein oder werden können (und das nicht nur der trüben Witterung wegen) wenn sie mehr und mehr zu Wohnstädten für die Metropolregion verkommen und gleichzeitig von der Entvölkerung ländlicher Bezirke und dem Niedergang der Landwirtschaft betroffen sind.

Um so mehr kommt man im nördlichen Stadtteil Menuma (妻沼 / めぬま) nicht mehr aus dem Staunen heraus, wenn man plötzlich vor dem Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院 / しょうでんざんかんぎいん) steht.

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Honden (本殿)

Dieser Tempel hat seine Ursprünge im Jahr 1179, als der lokale Machthaber, Sanemori Saitō (斎藤実盛 / さいとうさねもり) dem Geist von Shōden (der in der Shingon- und der Tendai-Schule des japanischen Buddhismus auch „Kangi-ten“ (歓喜天 / かんぎてん) genannten Schutzgottheit Nandikeśvara) einen Schrein bauen ließ. Sanemori ist übrigens einer der mittelalterlichen Helden der Konflikte zwischen dem Taira-Klan und dem Minamoto-Klan – bekannt aus den Kriegsgeschichten Hōgen Monogatari (保元物語 / ほうげんものがたり) und Heike Monogatari (平家物語 / へいけものがたり). Lassen Sie sich von den Namen nicht verwirren: die „Heike“ sind die „Taira“, und die „Minamoto“ sind die „Genji“, einen Namen, den man vielleicht aus dem „Genji Monogatari“ (源氏物語 / げんじものがたり) kennt. Das Namenswirrwarr entsteht durch die unterschiedlichen Lesungen der alten Namen.
Die Darstellung der schützenden Gottheit des Tempels, die durch den Gründer des Shingon-Buddhismus im achten nachchristlichen Jahrhundert von China nach Japan gebracht wurde, „Kangi-ten“, gilt heute als wichtiges nationales Kulturgut. Die mehr praktischen Seiten der Gottheit sind aber auch nicht zu verachten: Sie gilt als besonders starke Kraft, wenn es darum geht, die/den richtige/n Lebenspartner/in zu finden und die ehelichen Bande zu stärken, geschäftlichen Erfolg zu sichern, sicher durch den Straßenverkehr zu kommen und schulische Prüfungen zu bestehen.

Schauen wir uns den Tempel einmal etwas näher an. Wir betreten den Tempelbezirk durch das außergewöhnliche…

Kisōmon (貴惣門 / きそうもん)

Das aus dem Jahr 1851 stammende Hauptzugangstor zum Tempelgelände imponiert schon durch seine schieren Ausmaße (u.a. seine beachtliche Höhe von 16 Metern). Allerdings ist seine dreigiebelige Dachkonstruktion der eigentliche „Hingucker“, da sie sich von fast allen Tempeltoren des Landes unterscheidet (diese Dachkonstruktion findet man überhaupt nur viermal in Japan – u.a. am Shitennō-ji in Ōsaka). Das Äußere des Tores ist mit besonders kunstvollen Schnitzarbeiten verziert, die auch zeigen, wie sich in den fast 100 Jahren seit der Fertigstellung des Inneren Heiligtums des Tempels diese Handwerkskunst weiterentwickelt hat. Die prächtigen Schnitzwerke stammen aus der Hand von Masamichi Hayashi, eines Meisters seines Fachs aus Menuma und seiner Schüler. Die aufwändige Dachkonstruktion des Tores wurde zuletzt 1987 restauriert. Heute gilt das Tor als ein wichtiges nationales Kulturgut.

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Kisōmon (貴惣門)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Kisōmon (貴惣門)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Kisōmon (貴惣門)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Kisōmon (貴惣門)

Vom Kisōmon führt ein kirschbaumbestandener, schnurgerader Weg…

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院)

vorbei an der…

Bronzestatue des Sanemori (実盛公銅像 / さねもりこうどうぞう)

Die 1996 errichtete Plastik erinnert an das 818. Jubiläum der Tempelgründung. Gleich nebenan kann man sich an einem Kästchen das Lied „Saitō Sanemori“ vorspielen lassen, das für den Musikunterricht in Grundschulen komponiert worden ist, um die Kinder an die Tugenden Sanemoris zu erinnern.

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Bronzestatue des Sanemori (実盛公銅像

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Bronzestatue des Sanemori (実盛公銅像)

Und nach einem kleinen Abstecher zu dieser Statue gelangen wir in den inneren Bezirk des Tempels durch das…

Niō-Tor (Deva-Tor) (仁王門 / におうもん)

Von diesem von zwei Deva-Statuen (Halbgöttern) bewachte Tor direkt am Zugang zum Allerheiligsten des Tempels wird berichtet, dass es bereits 1658 errichtet, allerdings von einem Taifun im Jahre 1891 zerstört wurde. Die beiden Schutzgötter rechts und links des Durchgangs konnten allerdings gerettet werden und versehen seit dem Wiederaufbau im Jahre 1894 wieder ihren Dienst. Das wuchtige Dach wurde 1982 erneuert.

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Niō-Tor (Deva-Tor) (仁王門)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Niō-Tor (Deva-Tor) (仁王門)

Linker Hand ist eine der Keimzellen des Tempels zu sehen, die

Daishi-Halle (大師堂 / だいしどう)

Diese Halle wurde zur Verehrung des Sektengründers Kōbō Daishi (Kūkai). (弘法大師・空海 / こうぼうだいし・くうかい) im Jahre 1197 errichtet – seinerzeit im Stile eines Lagerhauses mit irdenen Wänden. Im Zusammenhang mit einem großangelegten Wiederaufbauprojekt wurde das heutige Gebäude im November 1995 errichtet. Es gilt als der letzte der „88 Heiligen Orte der Kantō-Region“ und ist somit Abschlusspunkt eines bekannten Pilgerweges.

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Daishi-Halle (大師堂)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Daishi-Halle (大師堂)

Aber nun kommen wir zu dem Teil des Tempels, dessentwegen wir uns hierher auf den Weg gemacht haben, zunächst zur…

Gebetshalle (拝殿 / はいでん)

Dieser noch vergleichsweise „bescheiden“ wirkende größte Gebäudeteil (127 qm), bildet mit einer verbindenden Halle (27 qm) und dem dahinter liegenden Hauptheiligtum (本殿 / ほんでん) eine Einheit (man nennt den Baustil „byōgatashiki gongen zukuri“ (廟型式権現造り / びょうがたしきごんげんづくり) (frei übersetzt: Bauweise eines Tempeltyps für die Offenbarung Buddhas in einer japanischen Gottheit).

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Gebetshalle (Haiden / 拝殿)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Gebetshalle (Haiden / 拝殿)

Hätte den Erbauern des Shōden-zan Kangi-in ähnlich viel Geld zur Verfügung gestanden, wie den Bauherren in Nikkō, wäre zweifelsohne dieser Teil des Tempels ebenso prächtig gestaltet worden, wie der hintere Teil, das Allerheiligste. Dass Bescheidenheit aber auch eine Zier sein kann, beweisen die wenigen, dafür um so prächtigeren Verzierungen, die bei genauem Hinsehen ebenso viele „versteckte“ Details offenbaren, wie wir das später auch noch beim Honden sehen sollen.

Dreh- und Angelpunkt der ganzen Anlage ist allerdings seit jeher das oberste Heiligtum des Tempels, der…

Honden (本殿 / ほんでん)

Seinen Baustil nennt man “yatsu mune zukuri” (八棟造り / やつむねづくり), was übersetzt darauf hinweist, dass es sich um einen achtgiebeligen (oder aber auf jeden Fall mehrgiebeligen) Bau handelt. Aber der eigentliche Blickfänger des Gebäudes sind die aufwändigen Verzierungen der Außenmauern.

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Honden (本殿)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Honden (本殿)

Das Hauptgebäude wurde von Hyogo Masakiyo Hayashi entworfen und unter seinem Nachfolger, Masanobu Hirauchi, der als Hauptschreiner für die Bauabteilung des Tokugawa Shōgunats zuständig war, weitergebaut. Nachdem 25 Jahre lang an dem Hauptgebäude gearbeitet worden war, wurden die Arbeiten an dessen Sohn übergeben, der sie schließlich im Jahre 1760 zu ihrem prächtigen Abschluss brachte.

Nachdem das prachtvolle Gebäude anschließend ungefähr 250 Jahre lang dem Verfall preisgegeben worden war, hat man im Jahre 2003 mit einer aufwändigen Restaurierung der filigranen Schnitzarbeiten und ihrer kräftigen Farben begonnen. Ein Prozess, der sich über sieben Jahre hinzog. Seit 2010 sind das Bauwerk und seine atemberaubenden Verzierungen wieder in ihrer ursprünglichen Pracht zu bewundern. Ein lokaler Fremdenführer meinte, ein zweites Mal werde man die Unsummen für eine neuerliche Restaurierung wohl kaum aufbringen können.

Ich gebe es zu: Die fast schon aufdringliche Überladenheit der Fassadenverzierungen überwältigt im ersten Moment, ja lässt vielleicht zurückschrecken. Aber machen Sie sich die Mühe, die einzelnen Elemente genauer zu betrachten! Sie werden erkennen, dass auch sich wiederholende Stilelemente (z.B. die prächtigen Drachen) einander nie duplizieren, sondern immer individuelle Werkstücke darstellen. Außerdem wird Ihnen sicher bald auffallen, dass die dreidimensionalen, bildhaften Darstellungen chinesischer Szenen fast ausschließlich nichtreligiösen Charakters sind oder buddhistische Gottheiten in Situationen zeigen, die man nicht gewohnt ist. Ich greife nur einige wenige heraus:

Da der Shōden-zan ein Ort allumfassenden Glücks und der Sorglosigkeit ist, haben die Götter hier nicht viel zu tun. Deswegen werden diese auch gern als „pausierende“ oder „untätige Gottheiten“ dargestellt, die sich dem dolce far niente hingeben (hier beim Go-Spiel – schauen Sie auf das linke Bild). Ja, sogar sonst als Übeltäter verschriene mythologische Figuren (die rote Figur auf dem linken Bild), sind so locker drauf, dass sie mit den Gottheiten im Ensemble rechts nebenan flirten….

Viele Details verraten die humoristische Attitüde der hier tätigen Künstler, wenn z.B. bei genauem Hinsehen eine Figur das untere Lid des rechten Auges mit dem Finger herunterzieht – „Holzauge sei wachsam“…


Und dass einer der Jungen auf der Winterseite des Gebäudes (die natürlich die Nordseite ist) einen offensichtlich dicken Schneeball auf den Kopf bekommen hat, würde man bei der Verzierung eines buddhistischen Tempels sicher ebenso wenig erwarten, wie…

… die etwas freizügige Darstellung von Fischern.

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Honden (本殿)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Honden (本殿)

Berühmt ist auch die reliefartige Schnitzerei auf der Südseite des Tempels, die „Adler und Affe“ (鷲と猿 / わしとさる) genannt wird. Man geht davon aus, dass dieses Kunstwerk von Jingorō Hidari (左甚五郎 / ひだりじんごろう) stammt, einem möglicherweise nur fiktiven japanischen Bildhauer und Schreiner, der in der frühen Edo Zeit (ungefähr 1596 bis 1644) gelebt haben könnte. Auf ihn geht auch die „schlafende Katze“ in Nikkō zurück. In der Darstellung errettet der Adler (als Sinnbild für den hier verehrten Shōden) einen Affen (der die nicht kontrollierbaren, üblen Leidenschaften des Menschen darstellt) vor dem Fall in einen Sturzbach oder Wasserfall.

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Honden (本殿)

Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院), Honden (本殿)

Und wenn die Affenskulpturen von Nikkō weltberühmt sind, muss sich der Shōden-zan Kangi-in auch nicht verstecken – seine Schnitzereien sind noch feiner und auf jeden Fall kesser. Affen mit Babys wird man in Nikkō ebenfalls vergeblich suchen.

Andere Gebäude auf dem Areal:

Friedens-Turm (平和の塔 / へいわのとう)

Diese mittelalterlich wirkende, besonders in der oberen Dachkonstruktion ein aufwändiges Kraggebälk zeigende, zweistöckige Pagode wurde erst im Jahre 1958 ausschließlich aus Ulmenholz errichtet. Hier werden die Namen der im Krieg Gefallenen aufbewahrt. Außerdem wird hier der Vorfahren, Fehlgeburten und abgetriebenen Föten gedacht (sozusagen als Gegengewicht zu den mehr selbstbezogenen Gebeten für das eigene Wohlergehen, die am Hauptgebäude des Tempels gesprochen werden).

Etwas außerhalb des Tempelgeländes, südlich gelegen:

Haupthalle des Hauptpriesters (本坊本堂 / ほんぼうほんどう)

Während das zentrale- und Hauptheiligtum des Shōden-zan Kangi-in unter Sanemori Saitō (斎藤実盛 / さいとうさねもり) errichtet wurde, wurde dieser Teil des Tempels von dessen Sohn, Rokusanenaga Saitō, der inzwischen zum hochrangigen Priester geworden war und sich fortan Ashobo Ryōō nannte, als Übungs- und Mediationshalle errichtet.

Wie man hinkommt:

Vom Bahnhof Shinjuku (新宿駅 / しんじゅくえき) mit der Shōnan Shinjuku-Linie (湘南新宿線 / しょうなんしんじゅくせん) in Richtung Takasaki (高崎 / たかさき) direkt nach Kumagaya (熊谷 / くまがや).
Fahrzeit: ca. 1 Stunde mit dem Sonderschnellzug (特別快速 / とくべつかいそく)
Fahrpreis: 1.140 Yen (Stand: Februar 2016)

Da Kumagaya auch Shinkansen-Station ist, besteht auch die Möglichkeit, von den Bahnhöfen Tōkyō (東京駅 / とうきょうえき) oder Ueno (上野駅 / うえのえき) mit Superexpresszügen zu fahren.
Fahrzeit von Tōkyō: 38 Minuten
Fahrzeit von Ueno: 32 Minuten
Fahrpreis von Tōkyō: 3.190 Yen (Stand Februar 2016)
Fahrpreis von Ueno: 2.980 Yen (Stand Februar 2016)

Vom Bahnhof Kumagaya fahren mehrere Busse in Richtung Norden. Nehmen Sie den Asahi-Bus von Bussteig 6 in Richtung Ōta (太田 / おおた), Nishi Koizumi (西小泉 / にしこいずみ) oder Menuma Shōden-mae (布沼聖天前 / めぬましょうでんまえ) und steigen Sie an der Bushaltestelle Shōden-mae (聖天前 / しょうでんまえ) aus – wie der Name der Bushaltestelle schon sagt, liegt sie in nächster Nähe zum Tempelgelände.

Öffnungszeiten:

Tempelgelände täglich geöffnet.
Honden: täglich von 10 Uhr bis 16 Uhr

Eintrittsgebühr:

Zutritt zum Tempelgelände: frei
Zutritt zum Honden: 700 Yen

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3 Responses to Shōden-zan Kangi-in (聖天山歓喜院) – das Nikkō von Saitama

  1. ronaconti says:

    What incredible photographs. I learned of your wonderful blog through your write-up about a trip with Alice Gordenker. Of course I wish this were in English as well, but I am happy just to gaze at the photographs. A picture is worth more than 1000 words. Kudos to you.

    • Thomas Gittel says:

      I’m very happy you liked my picture. And, as mentioned below the heading of the posting, an English version is coming up. It should be there in a couple of days.

  2. […] German version of this posting you can find here. Eine deutsche Version dieses Artikels finden Sie […]

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