Ochanomizu – 御茶ノ水

Wo der Shōgun einst seinen Tee trank
Where the Shōgun had his tea

(Der englische Text folgt dem deutschen)
(The English Text follows the German text)

Ochanomizu / 御茶ノ水

Aktualisiert am / updated on 19.2.2017

Mitten im Herzen von Tōkyō und dennoch ein wenig Abseits der meisten Touristenrouten liegen gleich mehrere Juwelen fernöstlicher Baukunst unweit der Bahnstation Ochanomizu (御茶ノ水 / おちゃのみず) – wörtlich übersetzt: „Teewasser“. Und zu drei dieser von hier in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichenden Sehenswürdigkeiten unternehmen wir heute einen kleinen Spaziergang. Und wir lassen uns auch nicht davon beeindrucken, dass Akihabara (秋葉原 / あきはばら), vormals als „Electric Town“ bekannt, heute international aber wohl eher als Hochburg des Manga berühmt, nur ein paar Gehminuten (ca. 600 Meter) entfernt liegt.
Erstaunlich übrigens, dass der unscheinbar aussehende Bahnhof von Ochanomizu (御茶ノ水駅 / おちゃのみずえき) entlang des Flusses Kanda (神田川 / かんだがわ) täglich durchschnittlich mehr als 250.000 Fahrgäste abzuwickeln hat (nur zum Vergleich: der Hauptbahnhof von Stuttgart sieht täglich auch nicht mehr Fahrgäste).

In the heart of Tōkyō yet a bit off the beaten track of tourists one finds quite a number of jewels of oriental architecture close to the Ochanomizu (御茶ノ水 / おちゃのみず) – which literally means „tea water“ – railway station. Three of these gems are just a few minutes walk away – reason enough to have a little stroll. And we are not going to be impressed by the fact that Akihabara (秋葉原 / あきはばら), previously mostly known as „electric town“, but nowadays more internationally renowned as a centre of „manga“, is also just a few minutes (about 600 meters) away.
Astonishing, by the way, the rather unimpressive station of Ochanomizu (御茶ノ水駅 / おちゃのみずえき) alongside the Kanda river (神田川 / かんだがわ) sees about 250,000 commuters every day (for comparison only: one would have to combine Waterloo Station and Charing Cross Station in London to make up for the same number of commuters).

Ochanomizu / 御茶ノ水

Ochanomizu / 御茶ノ水

Wir beginnen unseren spätwinterlichen Rundgang südlich des Kanda-Flusses (神田川 / かんだがわ), der hier eine besonders pittoreske Schneise in den Hochhausdschungel schlägt. Dort sieht man schon von Weitem die “Auferstehungskathedrale von Tōkyō” (東京復活大聖堂 / とうきょうふっかつたいせいどう), gemeinhin als „St. Nikolai-Kirche“ (ニコライ堂 / ニコライどう) bekannt. Sie ist die Zentralkirche der russisch-orthodoxen Gemeinde in Japan, die nach siebenjähriger Bauzeit am 8. März 1891 fertig gestellt wurde. Was die Pläne für die Kirche anbelangt, sind mir zwei verschiedene „Varianten“ bekannt. Die orthodoxe Kirchengemeinde selbst behauptet, die Kathedrale sei nach Plänen des russischen Architekten, Michael A. Shchurupov, errichtet worden. Gleichzeitig wird sie aber auch dem englischen Architekten, Joshiah Conder, zugeschrieben, der Ende des 19. Jahrhunderts, als Japan alles schick und erstrebenswert fand, was aus dem Westen kam, für so manche Abscheulichkeit in Holz und Stein verantwortlich zeichnete. Ich gebe es gern zu: ob man seine Bauwerke „abscheulich“ findet, ist natürlich Geschmackssache – mir kommen jedenfalls Zweifel daran, ob er sich auch einen solchen Name gemacht hätte, wenn er in seiner Heimat geblieben wäre. Und er hat, neben der St. Nikolai-Kirche, natürlich noch weitere, durchaus interessante Gebäude erschaffen, z.B. die ehemalige Iwasaki-Residenz (die Residenz der Mitsubishi-Gründerfamilie), das „Kyu-Iwasaki-tei“ (旧岩崎邸 / きゅいわさきてい) in der Nähe des Bahnhofs von Ueno (上野 / うえの).

Seinerzeit sorgte die exponierte Lage der Kathedrale auf einem Hügel über dem Fluss dafür, dass sie schon von Weitem gesehen werden konnte und von hier sogar ein freier Blick auf den Kaiserpalast möglich war. Heute geht die Kathedrale in den Neubauten der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts aber fast unter.

We’ll start our late winter’s walk on the south side of the Kanda river (神田川 / かんだがわ) which adds quite a picturesque element to the jungle of tall city buildings. Even from far easy to spot: the „Holy Resurrection Cathedral of Tōkyō“ (東京復活大聖堂 / とうきょうふっかつたいせいどう), more commonly known as „St. Nicholai Church“ (ニコライ堂 / ニコライどう). „St. Nicholai“ is the main cathedral of Japanese orthodox church and was completed on 8th March 1891 after seven years of construction.
As far as the source for the plans for the building is concerned, I was told about two different versions: The orthodox community of Japan informs that the cathedral was erected according plans by the Russian architect, Michael A. Shchurupov. At the same time other sources claim that it was built by, Joshiah Conder, an English architect who built quite a number of hideousnesses in wood and stone in the late 19th century, when everything Western was profoundly popular in Japan. Of course I admit, it is a matter of taste, if one considers his buildings as hideous, but I have my doubts whether Conder would have reached his portion of fame, had he remained in his home county. And it goes without saying that he was also was in charge of some rather interesting buildings (besides the St. Nicholai Church), e.g. the former Iwasaki residence (the residence of the family of the Mitsubishi founders), the „Kyu-Iwasaki-tei“ (旧岩崎邸 / きゅいわさきてい) near Ueno station (上野駅 / うえのえき).

When the cathedral was built its prominent location on top of a hill upon the river made sure it could be seen from far away – but also the Imperial Palace could be seen from here. In our days the church is somehow „drowned“ in the high-rising buildings of the late 60ies of the last century.

St. Nicholai / ニコライ堂

St. Nicholai / ニコライ堂

St. Nicholai / ニコライ堂

St. Nicholai / ニコライ堂

Seit der ersten Veröffentlichung dieses Artikels (2010) ist die Zeit natürlich auch Tōkyō nicht stehengeblieben (oder besser: ist sie gerade in Tōkyō nicht stehengeblieben). Die Umgebung der St. Nikolai-Kirche hat sich nicht unwesentlich verändert.

Since the first publication of this posting (2010) time hasn’t stood still in Tōkyō (or, to be precise: especially in Tōkyō time hasn’t stood still). The surrounding area of the St. Nicholas Church changed quite considerably.

St. Nicholai / ニコライ堂

St. Nicholai / ニコライ堂

Nachdem wir die Kirche in Augenschein genommen haben, überqueren wir den Kanda-Fluss über die Hijiri-Brücke (聖橋 / ひじりばし) in nördlicher Richtung. Es lohnt sich, auf der Brücke zu verweilen und in östlicher Richtung blickend den Zugverkehr entlang des Kanda-Flusses und über denselben zu beobachten.

After having seen this cathedral, we are crossing the Kanda river via the Hijiri bridge (聖橋 / ひじりばし) in a northern direction. It’s worthwhile to take a little rest on this bridge and to watch the trains passing Ochanomizu station and the Kanda river.

Kanda-Gawa / 神田川

Kanda-Gawa / 神田川

Schon von hier kann man, von alten Mauern und hohen Bäumen umgeben, die schwarzen Gebäude des konfuzianischen Yushima-Seidō (湯島聖堂 / ゆしませいどう) erblicken – den einzigen seiner Art, den man heutzutage noch in Tōkyō finden kann. Diese Schreinanlage sticht aus den übrigen sakralen Gebäuden der Stadt deutlich heraus – schon allein ihres irgendwie „chinesischen“ Aussehens wegen. Kein Wunder, wurden doch Konfuzius’ Lehren vor über 1200 Jahren von China nach Japan gebracht und hatten hier einst größeren Einfluss auf Gesellschaft und Politik des Landes, als man heutzutage auf den ersten Blick wahrnimmt, auch wenn heute noch viele der auf uns so „japanisch“ anmutenden Sozialstandards auf die konfuzianische Lehre zurück gehen.

Already from here the old walls and tall trees surrounding the black buildings of the Confucian Yushima-Seidō (湯島聖堂 / ゆしませいどう) can be seen – the only one of its kind to be found in today’s Tōkyō. This shrine very clearly differs from all the other sacral buildings of the city – due to its somehow „Chinese“ looks. But these should not come as a surprise, as the teachings of Confucius were brought from China to Japan about 1,200 years ago. Their influence on society and politics were much graver than one would immediately realise nowadays, even though many aspects of Japanese „behaviour“ and social standards go back to Confucius’ teachings.

Yushima-Seidō / 湯島聖堂

Yushima-Seidō / 湯島聖堂

Yushima-Seidō / 湯島聖堂

Yushima-Seidō / 湯島聖堂

Yushima-Seidō / 湯島聖堂

Yushima-Seidō / 湯島聖堂

Der Yushima-Schrein geht auf eine Gründung im Jahre 1632 zurück , als der Tokugawa Shōgun in Tōkyō eine Shōhei-Akademie errichten ließ. Als die Räumlichkeiten an der ursprünglichen Lokation zu eng wurden, ließ der fünfte Tokugawa-Shōgun, Tokugawa Tsunayoshi (徳川 綱吉 / とくがわつなよし), die Anlage Anfang der 90er Jahre des 17. Jahrhunders von Ueno an ihren heutigen Standort „verlegen“. Schließlich hat sich hieraus auch die prestigeträchtige Tōkyō Universität entwickelt, ebenso die Vorgänger der Tsukuba Universität und der Ochanomizu Universität

The Yushima shrine dates back to a foundation in the year 1632 when the Tokugawa Shōgun requested the establishment of a shōhei academy in Tōkyō. Very soon the academy became too packed with people at its old location. Hence, the fifth Tokugawa shōgun, Tokugawa Tsunayoshi (徳川 綱吉 / とくがわつなよし) had the facilities moved from Ueno to its present location in the early 90ies of the 17th century. Eventually, the prestigious Tōkyō University developed from these Confucian roots, als well as the forerunners of Tsukuba University and Ochanomizu University.

Während meiner Besichtigung wird das Schreingelände von einer Ausstellung und Installation „futuristischer“ Kunst dominiert, die die Grenze zum Kitsch bereits überschritten haben (klar, auch das ist Geschmackssache). Aber es hat den Anschein, als stünden den Veranstaltern finanzkräftige Sponsoren zur Verfügung – überall sind hochwertige audiovisuelle Gerätschaften installiert, die darauf schließen ließen, dass man hier auch noch Lichtpräsentationen in der Dunkelheit veranstaltet.

During my visit the shrine’s grounds were somehow dominated by an exhibition of „futuristic“ art, which may (depending on one’s taste) be regarded as kitsch. However, it looked like the organisers had some powerful sponsors – there was a lot of high-price audio-visual equipment installed everywhere which indicated that there was also some illuminated presentation to be expected after nightfall.

Der Schrein hatte im Laufe der vielen Jahrhunderte seiner Existenz den verschiedensten Zecken gedient, war mehrfach abgebrannt und wieder errichtet worden. Zuletzt hat man ihn nach dem großen Kantō-Erdbeben (間東大震災 / かんとうだいしんさい) (1923) in Stahlbeton wieder errichtet. Hier befindet sich übrigens die weltgrößte Statue des Konfuzius, die 1975 von Taiwanesen gestiftet wurde.

The shrine’s buildings served quite a number of purposes during the many centuries of its existence. It also burned down a couple of times and was re-erected afterwards. After the Great Kantō Earthquake (間東大震災 / かんとうだいしんさい) (1923) it was built with armoured concrete (as one of the first sacral buildings in Tōkyō). By the way, the Yushima Seidō houses the biggest Confucius statue of the world, which was donated by Taiwanese in the year 1975.

Noch ein Stückchen weiter nördlich kann man schließlich wieder von dieser chinesisch angehauchten, grandiosen und doch irgendwie düster anmutenden Anlage in eine Welt strahlenden, japanischen Shintōismus’ (神道 / しんとう) eintauchen. Direkt hinter dem Yushima-Schrein befindet sich auf der nördlichen Seite der Yushima-Zaka (湯島坂 / ゆしまざか) der Zugang zum Kanda Myōjin (神田明神 / かんだみょうじん) durch ein prächtiges, metallenes Torii (Tor). Der Kanda Myōjin gehört ganz sicher zu den prächtigsten Schreinen der ganzen Stadt.

Just a few steps further north you can leave this Chinese, grand yet a touch gloomy atmosphere and immerse into the radiant world of Japanese Shintōism (神道 / しんとう). Directly behind the Yushima shrine, just on the north side of the Yushima-Zaka (湯島坂 / ゆしまざか), you can’t miss the magnificent metal torii (gate) of the Kanda Myōjin (神田明神 / かんだみょうじん) – for sure one of the most gorgeous shrines of the city.

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Ursprünglich war der Schrein im 8. Jahrhundert in Ōtemachi (大手町 / おおてまち) errichtet worden, musste 1616 aber nach Kanda verlegt werden, als das Tokugawa Shōgunat eine Ausweitung der Anlage von Burg von Edo (江戸城 / えどじょう) für nötig hielt und deswegen den Platz in Ōtemachi für diese Zwecke benötigte. Andere Quellen sprechen davon, dass der Tokugawa-Shōgun, Tokugawa Ieyasu (徳川 家康 / とくがわ いえやす), sich auch von der Nähe des dort „wohnenden“ Geistes eines Rebellen aus der Heian-Zeit, Taira no Masakado (平将門 / たいらのまさかど), bedroht fühlte. Taira noMasakado war im Jahre 930 hingerichtet worden und hatte später göttlichen Status erreicht. Nichts desto trotz stand dieser Schrein dem Hie-Schrein während der Shōgunjahre im Rang kaum nach. Und noch heute gehört das alle zwei Jahre veranstaltete Kanda Matsuri (神田祭り / かんだまつり) Mitte Mai zu den größten Festen der Stadt.

The original location of the shrine in the 8th century was in Ōtemachi (大手町 / おおてまち), however, it had to be removed to Kanda in 1616 to make space for the expansion of the Tokugawa Shōgune’s Edo Castle (江戸城 / えどじょう). Other sources speak of different reasons: The Tokugawa-Shōgun, Tokugawa Ieyasu (徳川 家康 / とくがわ いえやす) was said to be afraid of living too close to the spirit of a rebel that has been enshrined in the Kanda Myōjin – Taira no Masakado (平将門 / たいらのまさかど) was executed in the year 930 and had reached a status of divinity in later years (one of the main spirits to be worshipped here). Nevertheless, even during the Shōgunate period Kanda Myōjin retained a rank among the most important Shinō sanctuaries in Tōkyō, almost on par with the Hie shrine. Even nowadays the bi-annual Kanda Matsuri (神田祭り / かんだまつり) in mid-May is one of the greatest in the city of Tōkyō.

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Allerdings ist heute nur noch eine Nachbildung der Schreingebäude zu sehen, die während des großen Erdbebens von 1923 zerstört wurden und dann zu den ersten Gebäuden gehörten, die in Stahlbeton wieder aufgebaut wurden (wie auch der Yushima Seidō auf der anderen Straßenseite).
Der Schrein scheint nicht nur bei Geschäftsleuten, sondern auch bei Familien mit kleinen Kindern und Babys ganz besonders beliebt zu sein und eine besondere, wundertätige Wirkung zu haben. Ein Zeichen dafür, wie tief die Arme des Shintōismus noch immer in das tägliche Leben der Stadtbevölkerung hinein reichen. In westlichen Augen ist ein größerer Anachronismus kaum vorstellbar in einer Stadt, in der Modernität eine größere Rolle spielt als irgendwo sonst auf der Welt. Auch die Priester, die immer wieder Familien mit Kleinkindern nicht nur segnen, sondern auch fotografieren müssen, erscheinen in unseren Augen wie aus einer anderen Welt.

Unfortunately, the shrine’s buildings existing today are replica, as most of them were destroyed during the big earthquake of 1923 and re-built as armoured concrete buildings (just like the Yushima Seidō on the other side of the street).
The shrine is particularly popular with business people and families with small children and babies, as it seems to work miracles especially for them – a sign for how deep the roots of Shintōism still reach into the daily life of the urban population. In western eyes this may look like anachronism in a city that praises modernity more than any city in this world. It also takes a while to get used to the sight of priests not only blessing families and small children, but also taking pictures of the proud families.

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Zu den populärsten Heiligtümer des Kanda Myōjin gehören, neben dem Geist des oben genannten Taira no Masakado, auch Daikoku-sama (大黒様 / だいこくさま), den Glückgott, der hier für glückliche Eheschließungen zuständig ist, und Ebisu-sama (恵比寿様 / えびすさま), der für die Entwicklung des Landes und der Industrie um Hilfe gebeten werden kann.

Among the most popular sanctuaries of the Kanda Myōjin, next to the spirit of Taira no Masakado, are Daikoku-sama (大黒様 / だいこくさま), the „happy god“ in charge of happy marriages and Ebisu-sama (恵比寿様 / えびすさま) in charge of the development of the country and its industries.

Daikoku-sama / 大黒様

Daikoku-sama / 大黒様

Ebisu-sama / 恵比寿様

Ebisu-sama / 恵比寿様

Es lohnt sich auf jeden Fall, auf dem weitläufigen Schreingelände auch die hinteren Abschnitte des Areals zu besuchen – prächtiger in Rot und Gold strahlende Gebäude findet man selten.

But it’s also worthwhile to also visit the rear area of the shrine’s grounds – more gorgeous red and gold is hard to find somewhere else.

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Kanda Myōjin / 神田明神

Wie man hinkommt:
Mit der Sōbu-Linie oder der Chūō-Line von Japan Rail (JR) zum Bahnhof Ochanomizu (御茶ノ水駅 / おちゃのみずえき) (Hijiri-bashi-Ausgang / 聖橋口 /ひじりばしぐち)
oder
Mit der Chiyoda-U-Bahnlinie (千代田線 / ちよだせん) zur Station Shin-Ochanomizu (新御茶の水駅 / しんおちゃのみずえき) (Ausgang B1)
oder
Mit der Marunouchi-U-Bahnlinie (丸ノ内線 / まるのうちせん) zur Station Ochanomizu (御茶ノ水駅 / おちゃのみずえき)

How to get there:
Take the Sōbu line or the Chūō line of Japan Rail (JR) to Ochanomizu station (御茶ノ水駅 / おちゃのみずえき) (Hijiri-bashi exit / 聖橋口 /ひじりばしぐち).
or
By Chiyoda subway line (千代田線 / ちよだせん) to Shin-Ochanomizu station (新御茶の水駅 / しんおちゃのみずえき) (exit B1)
or
By Marunouchi subway line (丸ノ内線 / まるのうちせん) to Ochanomizu station (御茶ノ水駅 / おちゃのみずえき)

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6 Responses to Ochanomizu – 御茶ノ水

  1. […] Ochanomizu (御茶ノ水) – Wo der Shōgun einst seinen Tee trank […]

  2. Fede says:

    By reading your article, I realized that I have been to Yushima Seidou, the Confucius temple but when I went, it was completely deserted. But I did not see that beautiful church and that shinto shrine…noo how could I miss them 😣 well at least I could have a look at them through your photo. Next time I visit, I have to go 😉

    • Thomas Gittel says:

      You should really try to have a look at the Kanda Myojin next time (it is also home to one of the biggest festivals in Tokyo). Isn’t it gorgeous! It is not exactly hidden, but, like so many of the best places in Tokyo, it also doesn’t force itself to you. It is right behind (i.e. in the north) of the Yushima Seido.
      Anyway, maybe we can have a chance to meet in Tokyo next time you’re around? I enjoy your travel reports very much.

      • Fede says:

        Oh how could I miss it!! I really have to go back ahah tokyo is huge, it is hard to find places without getting too much tired ahah yeah of course, why not but I do not know when I will be able to visit Tokyo because this summer I might go to Hong Kong with my boyfriend and then go to Japan for one week but most likely we go to south japan (fukuoka or hiroshima) 😦 anyway if I happen to be in Tokyo, I let you know 😊

      • Thomas Gittel says:

        Let me know anyway. You’ll never know, I might be around. If you have a choice between Fukuoka and Hiroshima… that is going to be a tough one! Both are among my favourite cities in Japan. Fukuoka because it has this southern charm, and Hiroshima, because the Peace Memorial Park there is the most impressive installation I’ve ever seen (it really moved me to tears). And, of course, Hiroshima’s okonomiyaki is the best (sorry folks in Osaka – I like your okonomiyaki, too, but the one in Hiroshima is more interesting).

      • Fede says:

        Wow it seems u are a real expert when it comes to Japan ahah Fukuoka and Kyushuu is very interesting from a cultural point of view for me since Kyushuu was separated from the main island of Japan in the past, I mean they were quite indipendent from Kyoto and Tokyo but Hiroshima is also a place I want to visit to pay respect to the victims of the bomb and then this memorial park thing u said interests me! I also want to visit Itsukushima :3 ohh really?? So I have to try one!! Japan is also perfect for tasting new food 😝

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