Ueno Kōen/Yanaka – Sakura

7. April 2009

Cherry Blossoms at Ueno Park and in Yanaka
Kirschblüte im Ueno Park und in Yanaka

(German text follows the English text)
(Der deutsche Text folgt dem englischen)

Today I’ll just share some pictures with you an don’t want to trouble you with a lengthy text. In continuation of my “sakura (cherry blossoms) season” outings, yesterday I visited another one of Tōkyō’s large parks, Ueno Kōen. It’s probably one of the more famous parks for “hanami” (cherry blossoms viewing), if not the most famous one. Even though it’s not as pretty as Shinjuku Gyoen and maybe not so much a “family park” as Yoyogi Kōen, it’s one of the “must”-parks in Tōkyō as far as sightseeing is concerned. Therefore, there will be a dedicated article on Ueno Kōen in the future. For today just enjoy the pictures and yesterday’s magnificent weather.
Some of the pictures I took in Yanaka, the part of town in the North of Ueno Kōen. One of the old “shitamachi” – also to be taken up in an article later.

Heute will ich nur ein paar Bilder mit Euch teilen und Euch nicht mit langen Texten belästigen. Um meine “Sakura (Kirschblüten)-Saison”-Ausflüge fortzusetzen, war ich gestern nämlich in einem anderen der großen Parks Tōkyōs, dem Ueno Kōen. Dieser Park ist wahrscheinlich einer der berühmten für “Hanami” (Kirschblütenbetrachten), wenn nicht gar der bermühmteste. Und auch wenn er nicht so hübsch wie der Shinjuku Gyoen und vielleicht auch nicht ein “Familienpark” wie der Yoyogi Kōen ist, so ist er doch eine der Sehenswürdigkeiten Tōkyōs, die man ganz einfach gesehen haben muss. Deswegen wird es irgendann auch noch einen gesonderten “Ueno”-Artikel auf dieser Seite geben. Heute genießt einfach nur die Bilder und das herrliche Wetter, dass wir gestern hatten.
Einige der Bilder habe ich in Yanaka aufgenommen, das im Norden an den Ueno Kōen grenzt. Eine der alten “shitamachi”, die auch irgendwann noch in einem eigenen Artikel gewürdigt werden soll.

Location / Ort:
Ueno Kōen is located in the south of Taitō-ku and can conveniently be reached from various lines that approach Ueno Station. Maybe the easiest are the JR Yamanote or Keihin Tōhoku-Lines; take the ”Park Exit” (Kōen Guchi) at Ueno Station.
Yanaka and its cemetary are located in the north of Ueno and can be reached either from the JR-Station Nippori (JR Yamanote-Line, Keihin Tōhoku-Line, etc.) or the stations Nezu or Sendagi of the Chiyoda Subway Line. But don’t worry, more detailed information will be given in conjunction with a Yanaka-special.

Der Ueno Kōen befindet ich im Süden von Taitō-ku und ganz bequem mit mehreren Linien, die den Bahnhof von Ueno anfahren, erreicht werden. Am einfachsten geht es wahrcheinlich mit der JR Yamanote-Linie oder der Keihin Tōhoku-Linie; der am nächsten gelegene Ausgang ist der “Kōen Guchi” (Park Ausgang) im Bahnhof von Ueno.
Yanaka und sein Friedhof befinden sich im Norden von Ueno und können entweder vom JR-Bahnhof “Nippori” (JR Yamanote-Linie, Keihin Tōhoku-Linie usw.) oder den U-Bahnstationen “Nezu” oder “Sendagi” der Chiyoda-Linie erreicht werden. Aber keine Angst! Genauere Informationen folgen noch mit einem Yanaka-Artikel.


Yoyogi Kōen – Hanami

6. April 2009

Cherry Blossom Viewing at Yoyogi Park
Kirschblütenbetrachten im Yoyogi Park

(German text follows the English text)
(Der deutsche Text folgt dem englischen)

Without getting myself “involved” in the pleasures of the “Cherry Blossom Viewing”, I paid the nearby Yoyogi Kōen (Yoyogi Park) a visit yesterday to rather watch the hustle and bustle. Even though there where hardly more people than in Shinjuku Gyoen on Saturday, the whole atmosphere was even more carnival-like, due to the fact that the park is open to the public without admission.
All those who still feel “lonely” at a place like this may wish to discuss some matters with their therapist….

Ohne mich selbst an den Lustbarkeiten des “Kirschblütenbetrachtens” zu beteiligen, habe ich gestern dem Treiben im ebenfalls nahe gelegenen Yoyogi Kōen (Yogogi Park) zugesehen. Insgesamt waren dort zwar wahrscheinlich auch nicht mehr Menschen versammelt, als am Samstag im Shinjuku Gyoen, aber da der Park frei zugänglich ist, war die Stimmung noch etwas volksfestmäßiger.
Wer sich hier noch allein und verlassen fühlt, sollte vielleicht mal seinen Therapeuten befragen….


 Location / Ort:
Yoyogi Kōen is located in the centre of Shibuya-ku, right next to the famous Meiji Jingū (Meiji Shrine). It can easily be reached via the JR Yamanote-Line, Harajuku Station (take the “minami guchi”/south exit) or the Chiyoda-Line’s (subway) Yoyogi-Kōen Station (take exit no. 4).

Der Yoyogi Kōen befindet ich im Zentrum von of Shibuya-ku, gleich neben dem berühmten Meiji Jingū (Meiji Schrein). Man gelangt dorthin ganz bequem mit entweder der JR Yamanote-Linie, Harajuku Bahnhof (“minami guchi”/Südausgang) oder der U-Bahnlinie, Chiyoda-sen, Station Yoyogi-Kōen (Ausgang Nr. 4).


Shinjuku Gyoen – Hanami

5. April 2009

Cherry Blossom Viewing at Shinjuku Gyoen
Kirschblütenbetrachten im Shinjuku Gyoen

(German text follows the English text)
(Der deutsche Text folgt dem englischen)

Yesterday we did it! We plunged into the hurly-burly of „hanami“ (cherry blossoms viewing) – and, naturally, I have to share some pictures with you. Together with a group of people we visited the nearby Shinjuku Gyoen (Shinjuku National Garden) around noon – together with some 100,000 other people (impossible to estimate how large the crowd really was – an any case, it was most impressive). Should anyone have had any doubts about the Japanese ability to “handle crowds”, they would have been cleared away once and for all.

The park visitors had practically covered the whole park with their blue plastic covers (aoi biniiru shiito) – and everybody was having a good time celebrating by every trick in the book (despite the fact that alcoholic beverages are prohibited in Shinjuku Gyoen, there was hardly a group that didn’t do justice to beer, sake and wine).

It is almost impossible to describe with words the mass phenomenon “hanami”. Maybe the pictures below can give at least a glimpse of what it’s all about.

Nachdem wir uns gestern auch in das Getümmel des „Hanami“ (Kirschblütenbetrachten) gestürzt haben, muss ich natürlich auch ein paar Bilder hiervon bringen. Wir hatten uns einer Gruppe angeschlossen, die sich im nahe gelegenen Shinjuku Gyoen (Shinjuku Nationalgarten) mittags verabredet hatte – zusammen mit mindestens 100.000 anderen Parkbesuchern (keine Ahnung, wie viele Menschen es wirklich waren – die Menschenflut war jedenfalls beeindruckend). Sollte noch jemand Zweifel an der japanischen Fähigkeit gehabt haben, große Menschenmengen reibungslos „abzuwickeln“, dort wurden sie ein für allemal beseitigt.

Die Besucher hatten praktisch den ganzen Park war mit blauen Plastikplanen (aoi biniiru shiito) ausgelegt – und es wurde nach allen Regeln der Kunst gefeiert und getafelt (trotz des Verbots alkoholischer Getränke im Park gab es kaum eine Besuchergruppe, die nicht fröhlich Bier, Sake und Wein zugesprochen hätte).

Zu beschreiben ist das Massenphänomen „Hanami“ nicht. Lasst Euch von den Bilden zumindest einen Hauch des Erlebnisses vermitteln.

 

 Location / Ort:
Shinjuku Gyoen is located between the southern part of Shinjuku-ku and the northern part of Shibuya-ku – very much in the centre of Tōkyō. The 58.5 hectare park used to be one of the Imperial Gardens and was handed over to the public after World War II.

Der Shinjuku Gyoen befindet sich zwischen dem südlichen Teil von Shinjuku-ku und dem nördlichen Teil von Shibuya-ku – so ziemlich im Zentrum von Tōkyō. Der 58,5 Hektar große Park gehörte früher zu den kaiserlichen Gärten, wurde aber nach dem 2. Weltkrieg der Öffentlichkeit übergeben.

Admission / Eintrittsgebühr:
¥200 (adults/Erwachsene), ¥50 (children/Kinder)
Closed on Mondays (if national holidays fall on a Monday, the park is closed the following day).
Montags geschlossen (fällt ein Feiertag auf Montag, bleibt der Park am darauf folgenden Tag geschlossen).


Shinjuku Gyoen – Sakura

3. April 2009

Shinjuku National Garden – Cherry Blossoms
Shinjuku Nationalgarten – Kirschblüte
(German text follows the English text)
(Der deutsche Text folgt dem englischen)

Day by day the cherry blossoms are getting more and more gorgeous – reason enough to post some pictures I’ve taken yesterday in one of the large parks in Tōkyō, Shinjuku Gyoen (Shinjuku National Garden), even though the cherry blossoms still need a couple of days to develop their full bloom. But after all, one can never know how much prettier it’s going to get (a thunderstorm the night before had threatened the blossoms already).

Jeden Tag werden die Kirschblüten prächtiger und prächtiger – Grund genug, heute schon mal ein paar Bilder zu veröffentlichen, die ich gestern in einem der großen Parks Tōkyōs, dem Shinjuku Gyoen (Shinjuku Nationalgarten), geschossen habe, obwohl die Blüten noch ein paar Tage brauchen werden, bis sie ihre volle Blüte erreicht haben. Allerdings kann man nie wissen, wie viel hübscher das alles noch wird (in der vorletzten Nacht hätte ein kräftiges Gewitter dem Blütenzauber ein vorzeitiges Ende bereiten können).

Enjoy the pictures (click on the thumbnails so enlarge the images)!
Viel Spaß mit den Bilder (bitte zum Vergrößern anklicken)!

Location / Ort:
Shinjuku Gyoen is located between the southern part of Shinjuku-ku and the northern part of Shibuya-ku – very much in the centre of Tōkyō. The 58.5 hectare park used to be one of the Imperial Gardens and was handed over to the public after World War II.

Der Shinjuku Gyoen befindet sich zwischen dem südlichen Teil von Shinjuku-ku und dem nördlichen Teil von Shibuya-ku – so ziemlich im Zentrum von Tōkyō. Der 58,5 Hektar große Park gehörte früher zu den kaiserlichen Gärten, wurde aber nach dem 2. Weltkrieg der Öffentlichkeit übergeben.

Admission / Eintrittsgebühr:
¥200 (adults/Erwachsene), ¥50 (children/Kinder)
Closed on Mondays (if national holidays fall on a Monday, the park is closed the following day).
Montags geschlossen (fällt ein Feiertag auf Montag, bleibt der Park am darauf folgenden Tag geschlossen).


Sakura Matsuri

2. April 2009

Cherry Blossoms Festival / Kirschblütenfest
(German text follows the English text)
(Der deutsche Text folgt dem englischen)

Of course it’s a cliché to talk about cherry blossoms when writing about Japan. But that’s one that really fits – at least for a couple of weeks of the year. Even though the full bloom of the cherry trees was still a few days away, there were two big „Sakura Matsuri” (Cherry Blossom Festival) in the north-eastern parts of the city of Tōkyō, Taitō-ku and Sumida-ku, along the banks of the Sumidagawa (Sumida river).
Since one of my favourite parts of town, Mukōjima, just happens to be around that area, having a spring-stroll there was an obvious thing to do.
I know, I’m planning to put away a bit of the “typical Japanese” stereotypes – but this day was one that just wasn’t made for it. It all started with these charming ladies serving tea near the Sakura bashi (bridge).

Es ist handelt sich natürlich um ein Klischee, wenn man im Zusammenhang mit Japan von der Kirschblüte schreibt. Aber dieses Klischee ist eines, das wirklich passt – zumindest während einiger Wochen des Jahres. Obwohl die Kirschblüte noch ein paar Tage entfernt war, gab es Ende März 2009 zwei große „Sakura Matsuri” (Kirschblütenfestivals) im Nordosten Tōkyōs entlang der Uferpromenaden des Sumidagawa (Sumida-Fluss), in den benachbarten Stadtteilen Taitō-ku und Sumida-ku.
Und da eine meiner Lieblingsecken Tōkyōs, Mukōjima, dort gleich um die Ecke liegt, war ein kleiner Frühlingsspaziergang die natürlichste Sache der Welt für mich.
Ich weiß, ich weiß, ich will mit dieser Webseite eigentlich ein paar der Klischees über Japan aus dem Weg räumen, aber dieser Tag hat zur Beseitigung von Klischees ganz einfach nicht getaugt. Das fing schon mit diesen charmanten, jungen Damen an, die in der Nähe der Sakura bashi (Kirschblüten-Brücke) Tee und andere Getränke servierten.


The whole area was in a very festive mood. I’ve never seen so many excursion boats, called “yakata bune” (house boat) on the river. And despite the fact that the cherry blossoms were rather scarce, everybody was having a good time on the “traditional” blue plastic covers (aoi biniiru shiito).

Das Areal rechts und links des Sumidagawa war in einer volksfestähnlichen Stimmung. Ich habe in all den Jahren nie so viele “Yakata Bune” (Hausboot) genannte Ausflugsschiffe auf dem Fluss gesehen, wie an diesem Tag. Und obwohl die Kirschbäume erst sehr spärlich blühten, schienen alle eine denkbar gute Zeit auf ihren “traditionellen” blauen Plastikplanen (aoi biniiru shiito) zu haben.

The sakura (cherry blossom) season is not just one which is famous outside Japan, it is also one time of the year which the Japanese really treasure and which they seem to be yearning for. Seeing a big city like Tōkyō virtually turning pink for some days is quite an experience.
I’ll post some more once the cheery trees are at their full bloom.

Die Sakura- (Kirschblüten-) Zeit ist nicht nur ein Ereignis, für das Japan weltweit bekannt ist, sie ist auch einer der Anlässe des Jahres, die Japaner selbst sehr hoch schätzen und nach der sie sich das ganze Jahr über zu sehnen scheinen. Und es ist ja auch ein ganz besonderes Erlebnis, wenn eine ganze Stadt sich für ein paar Tage in ein rosafarbenes Blütenmeer hüllt.
Ich in meinen nächsten Artikeln werde noch mehr Bilder von der Kirschblüte zeigen, sobald die Blüte im vollen Gange ist.

How to get to the places above:
Take the Asakusa- or Ginza subway lines to Asakusa station, take exit no. 4 or 5 and cross the Sumida river via the Azuma bashi (bridge). Walk north on the east-banks of Sumidagawa, cross Sakura bashi and take the west-banks of Sumidagawa to return to Asakusa station.

Und wie kommt man zu den Orten, von denen ich oben gesprochen habe?
Mit der Asakusa- oder Ginza-Linie der U-Bahn bis zur Station Asakusa. Ausgang 4 und 5 bringen einen auf die Westseite des Sumidagawa, der über die Azuma bashi (Azuma-Brücke) in östlicher Richtung überquert werden kann. Zunächst in nördlicher Richtung entlang des Ostufers des Sumidagwa, dann über die Sakura bashi und am Westufer des Sumidagawa wieder nach Asakusa zurück.

For all those who are interested in Mukōjima, more details will be given in the respective articles below (unfortunately, in German only):.

Mukōjima / 向島 – Perle am Sumidagawa (1)

Mukōjima / 向島 – Perle am Sumidagawa (2)

Mukōjima / 向島 – Perle am Sumidagawa (3)

Und für all diejenigen, die sich für Mukōjima interessieren: Darüber gibt es auf dieser Webseite noch drei dezidierte Artikel:

Mukōjima / 向島 – Perle am Sumidagawa (1)

Mukōjima / 向島 – Perle am Sumidagawa (2)

Mukōjima / 向島 – Perle am Sumidagawa (3)


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.