Das große Tōhoku-Erdbeben – The Great Tōhoku Earthquake

11. March 2012

Ein Jahr danach
One Year After

Heute vor einem Jahr wurde der Nordosten Japans von einem Ereignis heimgesucht, das heute gern als „die dreifache Katastrophe“ (Erdbeben, Tsunami, Atomunfall) bezeichnet wird. Während der Rest der Welt sehr schnell das Interesse an den Nachwirkungen dieses einschneidenden Ereignisses verloren oder sich emsig darum bemüht hat, politisches Kapital daraus zu schlagen, blieben und bleiben diese in Japan allgegenwärtig.

Noch immer sind uns nicht alle Umstände der Katastrophe bekannt, noch immer gibt es unendlich viel Leid bei den Betroffenen zu beklagen. Noch leben über 300.000 Menschen in Notunterkünften, über 15.000 sind vor einem Jahr gestorben und über 3.000 gelten noch immer offiziell als vermisst.
Aber das inzwischen Geleistete ist ebenso unübersehbar, wie die Bemühungen darum, künftigen Katastrophen noch gewappneter gegenüber zu stehen.

Für all diejenigen, die sich das damals Erlebte noch einmal vor Augen führen wollen, hier noch einmal mein damaliger Blog:

Das große Tōhoku-Erdbeben (大東北地震)

Wer Zweifel daran haben sollte, ob es erforderlich ist, für ein Leben in Japan eine besondere Einstellung zu den Launen der Natur zu entwickeln, dem sei diese Zusammenstellung aller spürbaren Erdbeben in Japan vom 11. April 2011 bis zum 14. Mai 2011 empfohlen.

A year ago the Northeast of Japan was devastated by a disaster which now often called the „threefold catastrophe“ (earthquake, tsunami, nuclear accident). Whilst the rest of the world rather quickly lost its interest in the aftermath of the far-reaching catastrophe, or was eagerly trying to make political capital out of it, it has remained omnipresent in Japan.

Still not all circumstances of the catastrophe are known to us, still there is a tremendous amount of suffering with the aggrieved parties. There are still far mor than 300,000 people living in refugee homes, more than 15,000 were killed during last year’s catastrophe, and more than 3,000 are still listed as “missing”.
But the achievements are just as highly visible, as all efforts to enable the people to handle future catastrophes with even more readiness.

For all those who wish to remember what was witnessed at the time of the event and during the first weeks after, have a look at the blog I was keeping at that time:

The Great Tōhoku Earthquake (大東北地震)

And for all those who wonder whether it is necessary to develop some kind of special attitude towards the forces of nature in Japan, here is again a little visualisation of all noticeable earthquakes in Japan during the time between April 11th 2011 and May 14th 2011 (the videoclip consist of one earthquake per picture; in the upper left corner of each picture data of its publication are stated, the severity of the earthquake can be learnt from the colour-code explained in the right lower corner of each picture):

 


Mukōjima – 向島 (3)

13. April 2009

Perle am Sumidagawa (Teil 3)

teil-3

Während der ersten beiden Teile meiner “Mukōjima-Trilogie” haben wir die ersten Stationen auf unserem Pilgerweg zurück gelegt – heute bringen wir unseren Rundgang zum Abschluss.

Je nachdem, wie viel Zeit man zur Verfügung hat, kann man sich an dieser Stelle entscheiden, ob man seine Pilgerschaft zu den restlichen drei Glücksgöttern fortsetzt oder sich einen Spaziergang durch die malerischen Gassen von Mukōjima gönnen soll. Ich hatte mich bei meinem ersten Besuch für die „Altstadt” entschieden. Ein besonders malerischer Teil lässt sich recht einfach erreichen, indem man in Richtung des Süßigkeitengeschäfts „Kototoi Dango” (言問団子), an dem man zuvor vorbei gekommen ist, zurück läuft und dann die breite Hauptstraße Nr. 461 (Bokutei-Dōri) (墨堤通り) in Richtung Norden einschlägt. Vorbei an der Asahi Bierbrauerei (アサヒビール) (auf der linken Straßenseite) bis zu nächsten Ampel (ca. 400 Meter vom Kototoi Dango entfernt) und dann nach rechts in die Hatonomachi Dōri (鳩の街通り/ はとのまちとおり ) (Taubenstadtstraße) abbiegt.

Hatonomachi Dōri

Ich bin mir ziemlich sicher: Wer vorher schon andere „shitamachi” (下町 / したまち) (Unterstädte) Tōkyōs gesehen hat und diese schon faszinierend fand, wird sich in die Hatonomachi Dōri erst recht verlieben. Hier fühlt man sich wirklich in eine längst vergangene Welt kleinbürgerlicher Beschaulichkeit zurück versetzt. Die unzähligen, kleinen Geschäfte, die malerischen Seitengassen und Wohngebäude sind ganz einfach den Besuch und das Durchschlendern wert. Dabei ist Mukōjima hier – z.B. im Vergleich mit Yanaka (einer anderen, berühmteren „shitamachi”) – in erfrischender Weise untouristisch. Hier scheinen „wirklich” noch Leute zu leben. Wohnhäuser und Geschäfte sind authentischer, weniger marktschreierisch, liebenswerter eben. Ein halbes Stündchen durch die Gassen zu schlendern, ist jedenfalls ein Erlebnis, das (zumindest für mich) die Grandiosität anderer, berühmterer Sehenswürdigkeiten Tōkyōs bei Weitem in den Schatten stellt. Vielleicht wirkt hier alles nicht so supermodern, wie in andern Teilen Tōkyōs, aber Mukōjima „lebt” und ist alles andere als im superschicken Charme des neuen Tōkyō erstarrt. Wer hätte gedacht, dass ich „Landleben” mitten in der Stadt würde finden können?

Hatonomachi Dōri

Hatonomachi Dōri

Am südöstlichen Ende der Hatonomachi Dōri hat man dann die Möglichkeit, entweder über die Mito Kaidō, eine breite, nicht mehr ganz so charmante Einkaufs- und Geschäftsstraße, zurück zum Sumida Kōen zu laufen (ca. 1.500 Meter), oder seinen Pilgerweg zu den anderen drei Glückgöttern Mukōjimas fortsetzen.

Im Norden befindet sich noch der Mukōjima Hyakkaen (向島百花園 / むこうじまひゃっかえん) (Garten der hundert Blumen) den ich bisher noch nicht besucht habe (deswegen gibt es hier auch noch keine Bilder). Dorthin gelangt man über die Mito Kaidō bis zur Kreuzung „Higashi Mukōjima” (東向島), wo man sich nach links (Westen) hält und auf die Meiji Dōri (明治通り / めいじとおり) wechselt. Nach ca. 400 Metern liegt der Garten auf der linken Seite der Meiji Dōri. Und auch wenn sich hier weder ein Schrein noch ein Tempel befinden, ist der Garten Heimstätte für Fukurokuju (福禄寿 / ふくろくじゅ), die Gottheit des Reichtums, der Weisheit und des langen Lebens. Gegen ein geringes Entgelt kann der Park betreten werden.

Folgt man vom Mukōjima Hyakken der Meiji-Dōri weiter in nordwestlicher Richtung bis zur Kreuzung Shirahigebashi Higashimusubi (白鬚橋東結 / しらひげばしひがしむすび) und biegt dort nach links auf die Bokutei-Dōri (墨堤通り) in südlicher Richtung ab, findet man nach ca. 300 Metern linker Hand den Shirahige Jinja (白鬚神社 / しらひげじんじゃ), der Schrein des „weißbärtigen Gottes”. Der Schrein war während der Krönungsfeierlichkeiten des jetzigen Kaisers (Heisei / 平成 / へいせい) von Terroristen niedergebrannt worden – davon ist heute nichts mehr zu sehen. Die hübsche kleine Anlage erinnert heute wieder an ihre Ursprünge in der Mitte des 10. Jahrhunderts. Der Name des Schreins erklärt sich auch aus seiner Beziehung zu Jurōjin (寿老神 / じゅろうじん), der Gottheit des langen Lebens und der Gesundheit, der meist als langbärtiger Alter dargestellt wird.

Shirahige Jinja / 白鬚神社

Shirahige Jinja / 白鬚神社

Shirahige Jinja / 白鬚神社

Shirahige Jinja / 白鬚神社

Ziemlich weitab liegt die „Heimstätte” des siebten Glücksgottes, Bishamonten (毘沙門天 / びしゃもんてん), der Schutzgöttin des Militärs, aber auch der Selbstverteidigungskünste, des Sports (inkl. Golf): Der Tamon-ji (多聞寺 / たもんじ) – ein sehr schmucker, wohl-gepflegter, kleiner Tempel, dem Bishamonten offensichtlich wohlgesonnen ist. Wer den langen Fußweg vom Shirahige-Jinja vermeiden möchte (ca. 3 km), kann ihn entweder mit der Tōbu Isesaki-Linie von Higashi Mukōjima Bahnhof (東向島駅 / ひがしむこうじまえき) nach Kanegafuchi Bahnhof (鐘ヶ淵駅 / かねがふち) (nur eine Station entfernt) erreichen. Von dort zu Fuß zurück zur Bokutei-Dōri (墨堤通り) und dann ab der Kreuzung Kanegafuchi Rikkyō (鐘ヶ淵 陸橋 / かねがふちりっきょう) in nördlicher Richtung. Und dort schaut man dann wahrscheinlich am besten in einen mitgebrachten Stadtplan. Aber bitte nicht erschrecken: Der Tempel selbst liegt zwar in einem ganz schnuckeligen Wohngebiet, ist aber umgeben von einem großen und ziemlich hässlichen Gewerbegebiet und der Hochstraße des “Shuto Expressway Nr. 6″.
Der Tamon-ji gilt als eines der ältesten erhaltenen Bauwerke Tōkyōs und stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Außerdem befindet sich hinter dem Haupttor des Tempels rechter Hand ein kleines Mahnmal, das an die Zerstörungen, die die Stadt während des 2. Weltkriegs erlitten hat, erinnert.

Tamon-ji / 多聞寺

Tamon-ji / 多聞寺

Tamon-ji / 多聞寺 - 2. Weltkrieg-Mahnmal

Tamon-ji / 多聞寺 - 2. Weltkrieg-Mahnmal

Tamon-ji / 多聞寺

Tamon-ji / 多聞寺

Und wer sich dann schon so weit in den Norden von Sumida-ku vorgewagt hat, wird wohl mit der Bahn zum Anfangspunkt des Spaziergangs zurück kehren wollen. Am besten kehrt man deswegen zur Station Kanegafuchi (鐘ヶ淵駅 / かねがふち) zurück und nimmt die Tōbu Isesaki-Linie nach Asakusa (浅草 / あさくさ) (vier Stationen bis zur Endstation) – der Weg zu den U-Bahnen, die etwas südlich des Bahnhofs von Asakusa liegen, wo unser Rundgang begonnen hatte, ist beschildert.

Mehr zu Mukōjima in:
Mukōjima – Perle am Sumidagawa (1)
Mukōjima – Perle am Sumidagawa (2)


Mukōjima – 向島 (2)

12. April 2009

Perle am Sumidagawa (Teil 2)

teil-21

Nachdem wir im letzten Artikel den Ushijima-Jinja gesehen haben, setzen wir heute unseren Pilgergang zu den sieben Glücksgöttern Mukōjimas fort:

Entweder entlang der Uferpromenade des Sumidagawa oder auf einer der östlich parallel verlaufenden Straßen dringt man nun weiter in Richtung Norden vor. Schon nach wenigen 100 Metern erreicht man so den Mimeguri Jinja (三囲神社 / みめぐりじんじゃ), (Bild 8) wo man bereits den ersten beiden der sieben Glücksgötter huldigen kann. Im Mimeguri Jinja sind Daikokuten (大黒天 / だいこくてん), der Gott des Reichtums, der Ernte, der Nahrung und der Küche und Ebisu ( 恵比寿 / えびす) der Gott des Reichtums, Patron der Transportmittel, der Fischerei und des Handels, aber auch der Taucher zu Hause.

Mimeguri Jinja

Dem unbedarften Besucher des kleinen, aber feinen Schreins fällt zunächst der ziemlich neuwertige Zugangsbereich auf, der erst letztes Jahr in hellem Granit ausgestaltet wurde. Dass der Schrein kein ganz armer sein kann, erklärt sich aber schon aus der Tatsache, dass er sozusagen der „Hausschrein” der Familien des Mitsui-Konzerns und des Mitsukoshi-Konzerns ist. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann man u.U. die kompletten Führungsspitzen der Konzerne hier versammelt sehen, um für eine gedeihliche Entwicklung des Unternehmens zu beten. Und Ebisu ist ja in jedem Fall der richtige Glückgott, um ihn um Unterstützung im Handel zu bitten.
Was vielleicht etwas ungewöhnlich ist: Der Schrein wird sowohl von steinernen Wachhunden als auch „Wach”-Füchsen beschützt, die am Zugang zum Hauptschrein stehen (Bild 9). Die Füchse stehen dem Schreingebäude näher, weil sie als „Kommunikatoren” zur Hauptgottheit des Schreins, Inari (稲荷 / いなり), gelten. Auf der rechten Seite des Zugangs zum Hauptschrein erinnert ein in einen großen Naturstein gehauenes Haiku (俳句 / はいく) (17-silbiges, japanisches Gedicht) an eine wundersame Bewandtnis des Jahres 1693. Damals sollen die Bauern sich am Schrein eingefunden haben, um mit Gebeten für Regen für die bedrohlich trockenen Reisfelder zu bitten. Der Dichter, Takarai Kikaku, der zufällig vorbei ging, fühlte sich von der Verzweiflung der Bauern angesprochen und komponierte das besagte Haiku. Und siehe da: Schon am nächsten Tag wurden die Reisfelder von einem kräftigen Regen überflutet. Da sag’ nur einer, mit Dichtkunst allein ließe sich die Welt nicht ernähren!

Mimeguri Jinja

Die anderen, meist sehr kleinen Schreine auf dem Gelände sind eher etwas unscheinbar bis ein wenig herunter gekommen. Interessant sind aber die Statuen eine alten Frau und eines alten Mannes (Bild 10), die zwischen den Zugängen zu zwei weiteren Schreinen hinter dem Hauptgebäude des Schreins zu finden sind. Sie stellen Zauberer dar, die die Fähigkeit hatten, sich mit den Füchsen zu unterhalten, die wiederum der Göttin Inari (稲荷 / いなり) die Wünsche der Menschen überbringen konnten. Diese Statuen sollen aus dem frühen 18. Jahrhundert stammen.
Für Deutsche sicher auch nicht gänzlich uninteressant: Auf dem Schreingelände befindet sich eine Gedenktafel, die an Wilhelm Höhn erinnert, einen Deutschen, der in der Meiji-Zeit (1868-1912) das preußische Polizeisystem in Japan eingeführt hat. Sein Diensteifer, seine Pünktlichkeit und seine stets blitzblank gewienerten Stiefel werden darauf lobend erwähnt. Er muss wohl ein mustergültiger Preuße gewesen sein. Der Vollständigkeit halber sei aber auch erwähnt, dass er auch nach Jahren des Lebens und Arbeitens in Japan die japanische Küche abgelehnt hat und offensichtlich von „deutschen” Gepflogenheiten kaum abgewichen ist.

Mimeguri Jinja

Vom Mimeguri Jinja bietet sich wieder ein kleiner Abstecher zur Uferpromenade an, um einen Blick auf die Sakurabashi ( 桜橋 / さくらばし) (Kirschblütenbrücke) zu werfen. Unter den mächtigen Autobahnbrückenanlagen am östlichen Ufer des Sumidagawa, die man auf dem Weg zur Sakurabashi unterqueren muss, haben die Obdachlosen Zelte und Planenhäuser aufgebaut.
Die Sakurabashi ist im Zuge der „Revitalisierung” des Ufers des Sumidagawas erbaut worden. Mit ihrer eigenartigen X-Form steht sie ausschließlich Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung.

Nach einem kurzen Blick den Fluss hinauf und hinunter kann man die nächsten beiden Glücksgötter ansteuern. An der Zufahrt zur Hochstraße biegt man hierzu nach Osten (rechts) von der Uferpromenade ab, vorbei am „Kototoi Dango” (言問団子) (Bild 11), einem Geschäft, wo man japanische Süßigkeiten kaufen kann (Reismus-Kugeln auf Holzspießchen, in süße Soße eingelegt) und biegt an der nächsten Ampel wieder in südlicher Richtung ab. Gleich in der nächsten Straße erreicht man so den Chōmei-ji (長命寺 / ちょうめいじ), wo Benzaiten (弁財天 / べんざいてん), die Gottheit der Literatur, Kunst, Wissenschaft, Freude, Tugend, des langen Lebens, des Wohlwollens; die Patronin der Handwerkskunst (inkl. PC und Elektronik) besucht werden kann. Benzaiten, wird meist mit einer Biwa (琵琶 / びわ) (japanische Laute) im Arm dargestellt. Ansonsten ist die Betonkonstruktion des Chōmei-ji wenig ansprechend – da nutzt auch das Wissen darum, dass der Tempel im 16. Jahrhundert seinen Ursprung nahm, wenig. Heute ist er Heimstätte für einen florierenden Kindergarten.

Kototoi Dango

Um so sehenswerter ist der Kōfuku-ji (弘福寺 / こうふくじ) gleich nebenan (Bild 12, Bild 13). Hier ist der Glücksgott Hoteison (布袋尊 / ほていそん), der Beschützer des harmonischen Miteinander, in Familie, Geschäft und Schule, Ziel der Pilger. Er wird meist als dicker Zen-Mönch, der einen Beutel trägt, dargestellt. Der Kōfuku-ji mit seiner gewaltigen, chinesisch anmutenden Holzarchitektur, ist ein wahres Schmuckstück. Wer sich dafür interessiert, kann hier hier handgearbeitete Tabletts aus dem Holz der Zeder von Nikko erwerben. Aber ich habe mir lieber das Tempelgelände, seine große Glocke und den Friedhof (Bild 14) angesehen. Ich war fasziniert von dem kleinen, bückenartigen Gang, der das Hauptgebäude des Tempels mit dem angrenzenden Wohn- und Verwaltungsgebäude verbindet. Auch wenn alles auf sehr beengtem Raum Platz finden musste, war ich doch besonders begeistert von der altertümlichen und besonders friedvollen Atmosphäre der Anlage. Und chinesische Architektur in dieser feinen Art bekommt man in Tōkyō auch nicht allzu oft zu sehen.

Kōfuku-ji

Kōfuku-ji

Kōfuku-ji

Fortsetzung folgt…..

Mehr zu Mukōjima in “Mukōjima – Perle am Sumidagawa (1)
Mehr zu Mukōjima in “Mukōjima – Perle am Sumidagawa (3)


Ueno Kōen/Yanaka – Sakura

7. April 2009

Cherry Blossoms at Ueno Park and in Yanaka
Kirschblüte im Ueno Park und in Yanaka

(German text follows the English text)
(Der deutsche Text folgt dem englischen)

Today I’ll just share some pictures with you an don’t want to trouble you with a lengthy text. In continuation of my “sakura (cherry blossoms) season” outings, yesterday I visited another one of Tōkyō’s large parks, Ueno Kōen. It’s probably one of the more famous parks for “hanami” (cherry blossoms viewing), if not the most famous one. Even though it’s not as pretty as Shinjuku Gyoen and maybe not so much a “family park” as Yoyogi Kōen, it’s one of the “must”-parks in Tōkyō as far as sightseeing is concerned. Therefore, there will be a dedicated article on Ueno Kōen in the future. For today just enjoy the pictures and yesterday’s magnificent weather.
Some of the pictures I took in Yanaka, the part of town in the North of Ueno Kōen. One of the old “shitamachi” – also to be taken up in an article later.

Heute will ich nur ein paar Bilder mit Euch teilen und Euch nicht mit langen Texten belästigen. Um meine “Sakura (Kirschblüten)-Saison”-Ausflüge fortzusetzen, war ich gestern nämlich in einem anderen der großen Parks Tōkyōs, dem Ueno Kōen. Dieser Park ist wahrscheinlich einer der berühmten für “Hanami” (Kirschblütenbetrachten), wenn nicht gar der bermühmteste. Und auch wenn er nicht so hübsch wie der Shinjuku Gyoen und vielleicht auch nicht ein “Familienpark” wie der Yoyogi Kōen ist, so ist er doch eine der Sehenswürdigkeiten Tōkyōs, die man ganz einfach gesehen haben muss. Deswegen wird es irgendann auch noch einen gesonderten “Ueno”-Artikel auf dieser Seite geben. Heute genießt einfach nur die Bilder und das herrliche Wetter, dass wir gestern hatten.
Einige der Bilder habe ich in Yanaka aufgenommen, das im Norden an den Ueno Kōen grenzt. Eine der alten “shitamachi”, die auch irgendwann noch in einem eigenen Artikel gewürdigt werden soll.

Location / Ort:
Ueno Kōen is located in the south of Taitō-ku and can conveniently be reached from various lines that approach Ueno Station. Maybe the easiest are the JR Yamanote or Keihin Tōhoku-Lines; take the ”Park Exit” (Kōen Guchi) at Ueno Station.
Yanaka and its cemetary are located in the north of Ueno and can be reached either from the JR-Station Nippori (JR Yamanote-Line, Keihin Tōhoku-Line, etc.) or the stations Nezu or Sendagi of the Chiyoda Subway Line. But don’t worry, more detailed information will be given in conjunction with a Yanaka-special.

Der Ueno Kōen befindet ich im Süden von Taitō-ku und ganz bequem mit mehreren Linien, die den Bahnhof von Ueno anfahren, erreicht werden. Am einfachsten geht es wahrcheinlich mit der JR Yamanote-Linie oder der Keihin Tōhoku-Linie; der am nächsten gelegene Ausgang ist der “Kōen Guchi” (Park Ausgang) im Bahnhof von Ueno.
Yanaka und sein Friedhof befinden sich im Norden von Ueno und können entweder vom JR-Bahnhof “Nippori” (JR Yamanote-Linie, Keihin Tōhoku-Linie usw.) oder den U-Bahnstationen “Nezu” oder “Sendagi” der Chiyoda-Linie erreicht werden. Aber keine Angst! Genauere Informationen folgen noch mit einem Yanaka-Artikel.


Yoyogi Kōen – Hanami

6. April 2009

Cherry Blossom Viewing at Yoyogi Park
Kirschblütenbetrachten im Yoyogi Park

(German text follows the English text)
(Der deutsche Text folgt dem englischen)

Without getting myself “involved” in the pleasures of the “Cherry Blossom Viewing”, I paid the nearby Yoyogi Kōen (Yoyogi Park) a visit yesterday to rather watch the hustle and bustle. Even though there where hardly more people than in Shinjuku Gyoen on Saturday, the whole atmosphere was even more carnival-like, due to the fact that the park is open to the public without admission.
All those who still feel “lonely” at a place like this may wish to discuss some matters with their therapist….

Ohne mich selbst an den Lustbarkeiten des “Kirschblütenbetrachtens” zu beteiligen, habe ich gestern dem Treiben im ebenfalls nahe gelegenen Yoyogi Kōen (Yogogi Park) zugesehen. Insgesamt waren dort zwar wahrscheinlich auch nicht mehr Menschen versammelt, als am Samstag im Shinjuku Gyoen, aber da der Park frei zugänglich ist, war die Stimmung noch etwas volksfestmäßiger.
Wer sich hier noch allein und verlassen fühlt, sollte vielleicht mal seinen Therapeuten befragen….


 Location / Ort:
Yoyogi Kōen is located in the centre of Shibuya-ku, right next to the famous Meiji Jingū (Meiji Shrine). It can easily be reached via the JR Yamanote-Line, Harajuku Station (take the “minami guchi”/south exit) or the Chiyoda-Line’s (subway) Yoyogi-Kōen Station (take exit no. 4).

Der Yoyogi Kōen befindet ich im Zentrum von of Shibuya-ku, gleich neben dem berühmten Meiji Jingū (Meiji Schrein). Man gelangt dorthin ganz bequem mit entweder der JR Yamanote-Linie, Harajuku Bahnhof (“minami guchi”/Südausgang) oder der U-Bahnlinie, Chiyoda-sen, Station Yoyogi-Kōen (Ausgang Nr. 4).


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