Makoto Sushi – 誠寿司

5. May 2012

Weil Sushi eben manchmal das einzig Wahre ist….
Because sometimes only sushi is the real thing.

Makoto Sushi (誠寿司)

Makoto Sushi (誠寿司)

Ohne viele Worte zu verlieren, möchte ich in eine kleine, feine – allerdings erschwingliche – Welt des Sushi einführen, mich dabei aber nicht auf Sushi beschränken. Als Beispiel dient mir ein Menü im Restaurant „Makoto Sushi“ (誠寿司 / まことすし) (man könnte den Namen des Lokals mit „Das einzig wahre Sushi“ übersetzen), das nicht nur Sushi bietet, sondern auch viele andere kleine und nicht ganz so kleine Köstlichkeiten. Wer glaubt, rohen Fisch nicht essen zu können, hat hier nichts verloren. Im „Makoto Sushi“ im Kagurazaka-(神楽坂 / かぐらざか) Viertel von Shinjuku bekommt man seine Gaumengenüssen von denjenigen vorgesetzt, die wissen müssen, wie es geht: Das Lokal arbeitet mit der Tōkyō Sushi Academy zusammen.

Aber der Worte sind genug geschrieben – es sollen Bilder folgen:

Without making to much words about it, I would like to introduce a small but nice – and also rather affordable – world of sushi. However, I don’t want to restrict myself to sushi only. As an example, I take a menue served at the „Makoto Sushi“ (誠寿司 / まことすし) (one could translate the name of the restaurant as „the real sushi“) which includes not just sushi, but also some other delicacies. If you think you can’t stand raw fish, this is the wrong place for you. At the „Makoto Sushi“ in Shinjuku’s Kagurazaka (神楽坂 / かぐらざか) district, the palatal indulgances are being served by those who should know how to do it: The restaurant works closely together with the „Tōkyō Sushi Academy“.

But enough of the words – here are the pictures:

Makrele in Gurke/Baby-Kalamaris / mackerel in cucumber/baby squid

Makrele in Gurke/Baby-Kalamaris / Mackerel in cucumber/baby squid

Grüne Sojabohnen (warm) / green soybeans (warm)

Grüne Sojabohnen (warm) / green soybeans (warm)

Sake: Hakuryu / Otokosake

Sake: Hakuryu / Otokosake

Salat mit rohem Fisch / salad with raw fish

Salat mit rohem Fisch / salad with raw fish

Sashimiplatte / sashimi platter

Sashimiplatte / sashimi platter

Gelbschwanzmakrele / greater amberjack

Gelbschwanzmakrele / greater amberjack

Lachs / salmon

Lachs / salmon

Jakobsmuscheln / scallops

Jakobsmuscheln / scallops

Thunfisch / tuna

Thunfisch / tuna

frittierter Kugelfisch / fried blowfish

frittierter Kugelfisch / fried blowfish

frittierte Fischblällchen / fried fish balls

frittierte Fischblällchen / fried fish balls

frittierte Fischblällchen / fried fish balls

frittierte Fischblällchen / fried fish balls

Sushiplatte / sushi platter

Sushiplatte / sushi platter

Gemüse-Röllchen / vegetable rolls

Gemüse-Röllchen / vegetable rolls

Thunfisch, Lachsrogen, Garnele / tuna, salmon roe, shrimp

Thunfisch, Lachsrogen, Garnele / tuna, salmon roe, shrimp

Rohe Garnelen mit Frischkäse / raw shrimps with cream cheese

Rohe Garnelen mit Frischkäse / raw shrimps with cream cheese

"Kani"fornia Roll (Krabbenfleisch/crab meat)

“Kani”fornia Roll (Krabbenfleisch/crab meat)

Misosuppe / miso soup

Misosuppe / miso soup

Preis (inkl. “all-you-can-drink”): ca. 6.000 Yen

Price (incl. “all-you-can-drink”): about 6,000 Yen

Wie man hinkommt:
Z.B. mit der JR Chūō/Sōbu-Linie (中央総武線 / ちゅうおうそうぶせん) nach Iidabashi (飯田橋 / いいだばし) und von dort vom Westausgang (西口 / にしぐち) zur Kagurazaka (神楽坂 / かぐらざか). Vor dem Bishamonten-Tempel nach links abbiegen – das Lokal befindet sich auf der linken Straßenseite im Untergeschoss.

How to get there:
Take, for example, the JR Chūō/Sōbu line (中央総武線 / ちゅうおうそうぶせん) to Iidabashi (飯田橋 / いいだばし) and there the west exit (西口 / にしぐち) to Kagurazaka (神楽坂 / かぐらざか). Turn left just right in front of the Bishamonten temple – the restaurant is on the left hand side of the street in the basement.

Adresse/Address:
Hilltop-Building B1F
3-6-3 Kagurazaka
Shinjuku-ku
Tōkyō

東京都新宿区神楽坂3-6-3
ヒルトップビルB1F

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:
12:00 Uhr bis 15:00 Uhr
17:00 Uhr bis 23:00 Uhr
(letzte Bestellung: 22:00 Uhr, letzte Getränkebestellung: 22:30 Uhr)

Samstag, Sonntag, Feiertag:
12:00 Uhr bis 15:00 Uhr
17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
(letzte Bestellung: 21:00 Uhr, letzte Getränkebestellung: 21.30 Uhr)

Business Hours:
Monday to friday:
noon – 3:00 pm
5:00 pm – 11:00 pm
(last order: 10:00 pm, last drink order: 10:30 pm)

Saturday, sunday, holiday:
noon to 3:00 pm
5:00 pm – 10:00 pm
(last order: 9:00 pm, last drink order: 9:30 pm)


Das große Kirschblütenfinale / Cherry Blossom’s Grand Finale

17. April 2011

Wenn die Kirschblütensaison im Shinjuku Gyoen zu Ende geht
When the cherry blossom season comes to an end at Shinjuku Gyoen
(Der englische Text folgt dem deutschen)
(The English text follows the German text) 

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Nachdem die Kirschblüte in diesem Jahr eine gute Woche länger als sonst auf sich hatte warten lassen, hat uns überwiegend trockenes Wetter eine lange Dauer der sonst doch eher fragilen Blütenpracht beschert. Fast wie ein letztes Aufbäumen vor dem endgültigen Ende der Kirschblütensaison in Tōkyō, haben sich wenigstens ein paar der besonders prächtigen Bäume heute noch einmal ganz besonders ins Zeug gelegt.

Von der verschwenderischen Pracht, die es heute im Shinjuku Gyoen (新宿御苑 / しんじゅくぎょえん) bei strahlendem Sonnenschein zu bewundern gab, sollen die untenstehenden Bilder wenigstens einen kleinen Eindruck vermitteln. Außerdem ist es natürlich auch schön zu sehen, dass den Tōkyōtern die Lust am „花見”(はなみ / hanami), dem traditionellen Kirschblütenbetrachten, auch in diesem Jahr nicht vergangen ist.

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

After the cherry blossoms were delayed by about a week this year, mostly dry weather made it possible for the fragile blossoms to stay with us for a little while longer. Almost like in a last effort before the end of this year’s cherry blossom season some of the particularly gorgeous trees pushed themselves to their best.

Today’s pictures may give you at least a glimpse of the lavish grandeur which could be admired at Shinjuku Gyoen (新宿御苑 / しんじゅくぎょえん) today. Furthermore, it’s also good so see that even this year Tōkyōites haven’t lost their passion for „花見”(はなみ / hanami), the traditional cherry blossom viewing. 

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Ort des Geschehens:
Der Shinjuku Gyoen befindet sich zwischen dem südlichen Teil von Shinjuku-ku (新宿区 / しんじゅくく) und dem nördlichen Teil von Shibuya-ku (渋谷区 / しぶやく) – so ziemlich im Zentrum von Tōkyō. Der 58,5 Hektar große Park gehörte früher zu den kaiserlichen Gärten, wurde aber nach dem 2. Weltkrieg der Öffentlichkeit übergeben.

Eintrittsgebühr:
¥200 Erwachsene), ¥50 (Kinder)
1-Jahres-Dauerkarte: ¥2.000

Öffungszeiten:
Montags geschlossen (fällt ein Feiertag auf Montag, bleibt der Park am darauf folgenden Tag geschlossen).

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Shinjuku Gyoen / 新宿御苑

Location:
Shinjuku Gyoen is located between the southern part of Shinjuku-ku (新宿区 / しんじゅくく) and the northern part of Shibuya-ku (渋谷区 / しぶやく) – very much in the centre of Tōkyō. The 58.5 hectare park used to be one of the Imperial Gardens and was handed over to the public after World War II.

Admission Fee:
¥200 (adults), ¥50 (children)
1-Year-Ticket: ¥2,000

Opening Hours:
Closed on Mondays (if national holidays fall on a Monday, the park is closed the following day).


Hakone (箱根) – Ein Kurzurlaub (1)

20. August 2010

Die Anreise

Zu den beliebtesten Ausflugszielen für den großstadtgeplagten Bewohner von Tōkyō zählt der Nationalpark von Hakone – eigentlich: Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark (富士箱根伊豆国立公園 / ふじはこねいずこくりつこうえん) – der knapp 100 km südwestlichen von Tōkyō in der Nachbarprovinz Kanagawa (神奈川 / かながわ) liegt. Hier, in einem kleinen Vorgebirge unweit des Fuji-san (富士山), gibt es nicht nur eine hübsche Landschaft zu bestaunen, sondern auch besonders viele heiße Thermalquellen und entsprechend viele Ryokan (旅館 / りょかん) – Hotels im japanischen Stil.

Und um die geht es in dieser kleinen Serie von Artikeln: um das Wohnen und die Verpflegung in einem solchen Ryokan, und natürlich auch um das Baden in den heißen Mineralwasserquellen.

Vor das entspannende Vergnügen haben die Götter natürlich die Anreise gestellt. Vorzugsweise legt man die Strecke mit der Bahn zurück. Selbst auch das ist, was andere Bahnunternehmen nur noch als Werbeslogan kennen, aber in der Realität längst hinter sich gelassen haben: Urlaub von Anfang an! Am bequemsten kommt man vom Tōkyōter Bahnhof Shinjuku (新宿 / しんじゅく) mit den komfortablen Schnellzügen der Odakyū Dentetsu K.K. (小田急電鉄株式会社 / おだきゅうでんてつかぶしきかいしゃ), kurz: Odakyū-Linie, nach Hakone Yumoto (箱根湯本 / はこねゆもと). Was viele wahrscheinlich gar nicht wissen: „Odakyū“ ist eine Kurzform für „Odawara Schnellzug“ (小田原急行 / おだわらきゅうこう).
Hakone Yumoto ist sozusagen das „Tor zum Nationalpark Hakone“. Von hier erreicht man alle Winkel des Gebiets mit Bergbahnen und Bussen (und natürlich auch mit dem Auto).

Die Schnellzüge der Odakyū-Linie heißen „Romancecar“ (wobei die Aussprache dem Katakana-Englischen „ロマンスカー“ folgt: sprich: „romansukaa“) und sind wirklich sehr komfortabel. Die Fahrt von Shinjuku nach Hakone Yumoto dauert gut 1 ½ Stunden und kostet in dieser Variante 2.020 Yen (für die einfache Strecke) pro Person. In den Zügen gibt es ausschließlich reservierte Sitze.

Werfen wir zunächst einen Blick auf meine unlängst benutzen Fahrkarten:

Oben die beiden Fahrkarten für die Hinfahrt (links das Ticket zum Normalpreis von 1.150 Yen für die einfache Strecke, rechts das Zusatz-Ticket für den Schnellzug zum Preis von 870 Yen für die einfache Strecke). Und unten die beiden Fahrkarten für die Rückfahrt.

Ticket: Shinjuku - Hakone - Shinjuku

Ticket: Shinjuku - Hakone - Shinjuku

Und nun schauen wir uns noch ein paar der Schnellzüge an, die auf dieser Strecke verkehren oder verkehrten. Zunächst die älteste Bauart des „Romancecar“, die mir noch von eigener Benutzung bekannt ist: Die Bauart 3100 NSE, die im Jahre 1963 in Dienst gestellt und erst 2000 aus dem Verkehr gezogen wurde.

Romancecar 3100 NSE (1963-2000)

Romancecar 3100 NSE (1963-2000)

Die Bauart 3100 NSE hatte sich offensichtlich sehr bewährt. Erst im Dezember 1980 wurde die Bauart 7000 LSE in Dienst gestellt, die auch heute noch unterwegs ist.

Romancecar 7000 LSE (seit 1980)

Romancecar 7000 LSE (seit 1980)

Romancecar 7000 LSE (seit 1980)

Romancecar 7000 LSE (seit 1980)

Romancecar 7000 LSE (seit 1980)

Romancecar 7000 LSE (seit 1980)

Im Dezember 1987 folgte die Bauart 10000 HiSE, die sich äußerlich gar nicht mal so gravierend von ihrer Vorgängerversion unterscheidet und im Innern ähnlich komfortabel ausgestattet ist.

Romancecar 10000 HiSE (seit 1987)

Romancecar 10000 HiSE (seit 1987)

Die Bauart 20000 RSE, die im März 1991 ihren Weg auf die Schienen fand, habe ich selbst bisher noch nie benutzt. Deswegen gibt es von dieser Bauart auch keine Bilder hier.

Im März 1996 folgten die Züge der Bauart 30000 EXE, die äußerlich zu den weniger „futuristischen“ gehören, aber von der inneren Ausstattung her den anderen Bahnen kaum nachstehen.

Romancecar 30000 EXE (seit 1996)

Romancecar 30000 EXE (seit 1996)

Romancecar 30000 EXE (seit 1996)

Romancecar 30000 EXE (seit 1996)

Im März 2005 leistete sich die Odakyū-Linie die vielleicht schicksten aller bisher auf ihrem Netz fahrenen Züge, die „Romancecar 50000 VSE“.

Romancecar 50000 VSE (seit 2005)

Romancecar 50000 VSE (seit 2005)

Romancecar 50000 VSE (seit 2005)

Romancecar 50000 VSE (seit 2005)

Romancecar 50000 VSE (seit 2005)

Romancecar 50000 VSE (seit 2005)

Romancecar 50000 VSE (seit 2005)

Romancecar 50000 VSE (seit 2005)

Romancecar 50000 VSE (seit 2005)

Romancecar 50000 VSE (seit 2005)

Das bisher jüngste Kind in der Reihe der „Romancecar“ ist die im März 2008 in Dienst gestellte Baureihe „60000 MSE“

Romancecar 60000 MSE (seit 2008)

Romancecar 60000 MSE (seit 2008)

Romancecar 60000 MSE (seit 2008)

Romancecar 60000 MSE (seit 2008)

Romancecar 60000 MSE (seit 2008)

Romancecar 60000 MSE (seit 2008)

Romancecar 60000 MSE (seit 2008)

Romancecar 60000 MSE (seit 2008)

Der bisher immer sehr provinziell wirkende Bahnhof von Hakone Yumoto wurde 2009 komplett erneuert. Bei der Ankunft empfängt uns eine moderne, freundliche Bahnhofshalle.

Bahnhof Hakone Yumoto (箱根湯本駅)

Bahnhof Hakone Yumoto (箱根湯本駅)

Das Ziel unserer kleinen Reise ist heute Miyanoshita (宮ノ下 / みやのした) im Gebiet des Hakone Nationalparks. Und dorthin bringt uns, direkt von unserem Romancecar-Zielbahnhof Hakone Yumoto (箱根湯本 / はこねゆもと) die Hakone-Tozan-Linie (箱根登山鉄道線 / はこねとざんてつどうせん) – wer sie bei sich trägt, kann diese Bergbahn mit seiner Suica- oder Pasmo-Karte benutzen. Ansonsten gibt es natürlich auch hier Fahrkartenautomaten, die den U-Bahn-Automaten Tōkyōs sehr ähneln. Die Bedienung sollte also keine allzu große Herausforderung bedeuten.

Hakone-Tozan Linie (箱根登山鉄道線)

Hakone-Tozan Linie (箱根登山鉄道線)

Die teilweise sehr betagten Züge der Bergbahn (auch heute noch sind Bahnen in Betrieb, die 1950 in Dienst gestellt wurden – modernere, klimatisierte, natürlich auch) gehören zum „abenteuerlichen“ Teil der Reise, da die Bahn aus eigener Kraft Steigungen von bis zu 8% und Kurven mit einem Radius von gerade mal 30 Metern überwinden muss. Um auf kürzerer Strecke von 108 Metern Seehöhe in Hakone Yumoto in 553 Meter Seehöhe in Gora (強羅 / ごうら) zu kommen, ändert die Bahn in einem Zick-Zack-Kurs ihre Fahrtrichtung an drei Punkten bis Miyanoshita. Außerdem überquert sie Schluchten, schlängelt sich durch dichte Wälder (im späten Frühjahr ist die Strecke teilweise gesäumt von ganzen Meeren von Hortensienblüten) und liefert uns schließlich nach einer halben Stunde unterhaltsamer Fahrt in einer Höhe von 448 Metern nach drei Stationen in Miyanoshita ab (Fahrpeis: 260 Yen).

Hakone-Tozan Linie (箱根登山鉄道線)

Hakone-Tozan Linie (箱根登山鉄道線)

Siehe auch:
Hakone (箱根) – Ein Kurzurlaub (2)

Das Ryokan (旅館)          
Hakone (箱根) – Ein Kurzurlaub (3)
Das Wohnen
       
Hakone (箱根) – Ein Kurzurlaub (4)
Das Essen


Tōkyō bei Nacht / Tōkyō at Night

9. August 2009

Gesehen vom Tōkyō Tower (東京タワー)
Seen from Tōkyō Tower (東京タワー)
(Der englische Text folgt dem deutschen)
(English text follows the German text)

Toranomon (虎ノ門)

Toranomon (虎ノ門)

Heute muss ich nicht viele Worte machen, sondern will die nachts vom Tōkyō Tower (東京タワー) aus „eingefangenen“ Blicke auf das Lichtermeer Tōkyōs wiedergeben (am Ende gibt es auch noch ein paar Daten zum Tōkyō Tower). Auf viele mögen diese Bilder faszinierend wirken – soviel sei aber dazu gesagt: Sie können noch nicht einmal ansatzweise die atemberaubenden Eindrücke wiedergeben, die einem ein nächtlicher Besuch auf dem Tōkyō Tower bietet.

No need to speechify things today. All I want to do is give you a little impression of the sea of lights that can be seen from Tōkyō Tower (東京タワー) at night (below you’ll also find some details about the Tōkyō Tower itself). These pictures may fascinate you – but I have to warn you: What you’d see during a visit to Tōkyō Tower at night would be much more breathtaking in reality.

Aoyama / Shinjuku (青山 / 新宿)

Aoyama / Shinjuku (青山 / 新宿)

Roppongi Hills (六本木ヒルズ)

Roppongi Hills (六本木ヒルズ)

Shiba (芝)

Shiba (芝)

Rainbow Bridge / Odaiba (レインボーブリッジ / お台場)

Rainbow Bridge / Odaiba (レインボーブリッジ / お台場)

Shiba Kōen / Shiba (芝公園 / 芝)

Shiba Kōen / Shiba (芝公園 / 芝)

Shimbashi (新橋)

Shimbashi (新橋)

Hama-Rikyū-Onshi Teien/Sumidagawa (浜離宮恩賜庭園 / 隅田川)

Hama-Rikyū-Onshi Teien/Sumidagawa (浜離宮恩賜庭園 / 隅田川)

Shimbashi (新橋)

Shimbashi (新橋)

Ginza (銀座)

Ginza (銀座)

Toranomon (虎ノ門)

Toranomon (虎ノ門)

Tōkyō Tower (東京タワー) – technische Daten:
Mit einer Höhe von 333 Metern ist der Tōkyō Tower noch immer einer der höchsten Türme seiner Art (selbsttragender Stahlturm) und die Tōkyōter sind auch heute noch unbändig stolz darauf, dass er noch ein Stückchen höher ist als sein großes „Vorbild“, der Eiffelturm, und dabei nur etwa die Hälfte wiegt (ein Zeichen dafür, dass Ingenieure seit den Tagen von Herrn Eiffel eben auch noch ein bisschen was dazu gelernt haben).
Seine Form erinnert sehr stark an den Eiffelturm in Paris, auch wenn ihm schon durch seine rot-weiße Lackierung (notwendig, da er als „Luftfahrthindernis“ eingestuft wird) nicht der dezente Charme des Stahlturms von Paris zu eigen sein kann.
Der Tōkyō Tower hat Aussichtsplattformen in einer Höhe von 150 Metern (zwei Stockwerke mit Cafés und Andenkenläden) und ein „Special Observatory“ in 250 Metern Höhe.
Der Turm spreizt seine vier Beine über einem kubusförmigen, vierstöckigen Gebäude, das mehrere Andenkenläden, ein Wachsfigurenkabinett, Spielhallen, Restaurants und Museen beherbergt.
Eröffnet wurde der Turm im Jahre 1958.

Tōkyō Tower (東京タワー) – technical data:
With a total height of 333 meters, Tōkyō Tower is still one of the tallest of its kind. And the local people are still extraordinarily proud of it that it’s even a bit taller than its great „prototype“, the Eiffel Tower in Paris, and that it weights only about half of it (an obvious sign for the advancement architecture had taken since the days of Monsieur Eiffel).
The shape of Tōkyō Tower largely resembles the one of the Eiffel Tower. However the red and white coating of the tower (as a widely visible sign for the air traffic) doesn’t allow to re-create the charm of its „older brother“ in Paris.
The Tōkyō Tower has observatories in 150 meters height (two floors with cafes and shops) and a „Special Observatory“ in 250 meters height.
Beneath the four legs of the tower you’ll find a cubic building with four floors, housing lots of souvenir shops, play halls, restaurants, museums and wax works.
Tōkyō Tower was opened to the public in 1958.

Tōkyō Tower (東京タワ)

Tōkyō Tower (東京タワ)

Adresse:
4-2-8 Shiba-Kōen, Minato-ku, Tōkyō 105-0011, Japan

Öffnungszeiten:
Täglich von 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Letzter Einlass:
Hauptaussichtsplattform (150 m): 21.45 Uhr
Special Observatory (250 m): 21.30 Uhr

Eintrittsgebühr:
Erwachsene
(Schüler: Oberstufe oder älter)
Hauptaussichtsplattform (150 m): 820 Yen
Special Observatory (250 m): 600 Yen
(also 1.420 Yen zusammen)

Schüler (Grundschule/Mittelstufe):
Hauptaussichtsplattform (150 m): 460 Yen
Special Observatory (250 m): 400 Yen
(also 860 Yen zusammen)

Kinder ab 4 Jahren:
Hauptaussichtsplattform (150 m): 310 Yen
Special Observatory (250 m): 350 Yen
(also 660 Yen zusammen)

Main Observatory (大展望台)

Main Observatory (大展望台)

Address:
4-2-8 Shiba-Kōen, Minato-ku, Tōkyō 105-0011, Japan

Opening Hours:
Daily 9.00 a.m. – 10.00 p.m.
Last admission:
Main Observatory (150 m): 9.45 p.m.
Special Observatory (250 m): 9.30 p.m.

Admission Fees:
Adulds (Senior Highschool Students or older):
Main Observatory (150 m): 820 Yen
Special Observatory (250 m): 600 Yen
(i.e. 1.420 Yen in total)

Children (Primary School/Junior Highschool):
Main Observatory (150 m): 460 Yen
Special Observatory (250 m): 400 Yen
(i.e. 860 Yen in total)

Childen (4 years and older):
Main Observatory (150 m): 310 Yen
Special Observatory (250 m): 350 Yen
(i.e. 660 Yen in total)

Wie man hinkommt:
Es gibt keinen wirklich „günstig“ liegenden Bahnhof, um zum Tōkyō Tower zu kommen – ohne Stadtplan wird man auch von den untenstehenden, am nächsten liegenden Bahnhöfen kaum seinen Weg finden.

  • Metropolitan Subway Oedo Linie:
    Akabanebashi Bahnhof./Akabanebashi Gate, 5 Min. Fußweg
  • Tōkyō Metro Hibiya Linie:
    Kamiyacho Bahnhof, Ausgang Nr. 1, 7 Min. Fußweg
  • Metropolitan Subway Mita Linie:
    Onarimon Bahnhof, Ausgang Nr. A1, 6 Min. Fußweg
  • Metropolitan Subway Asakusa Linie:
    Daimon Bahnhof, Ausgang Nr. A6, 10 Min. Fußweg
  • JR Yamanote Linie:
    Hamamatsucho Bahnhof, Nordausgang, 15 Min. Fußweg

How to get there:
There is no really convenient station close to Tōkyō Tower. You’d better keep your city map handy, even if you choose one of the stations (closest to the Tower) below.

  • Metropolitan Subway Oedo Line:
    Akabanebashi Station./Akabanebashi Gate, 5 min. walk
  • Tōkyō Metro Hibiya Line:
    Kamiyacho Station, Exit No. 1, 7 min. walk
  • Metropolitan Subway Mita Line:
    Onarimon Station, Exit No. A1, 6 min. walk
  • Metropolitan Subway Asakusa Line:
    Daimon Station, Exit No. A6, 10 min. walk
  • JR Yamanote Line:
    Hamamatsucho Station, North Exit, 15 min. walk

Und bald bekommt der Tōkyō Tower einen Rivalen:
Da die Hochhäuser der Großstadt inzwischen so hoch sind, dass der gute, alte Tōkyō Tower seine Mühe hat, seine Fernsehsignale dorthin auszustrahlen, wo sie gebraucht werden, befindet sich derzeit der „Tōkyō Sky Tree“ im Bau. Er soll bis zum Jahr 2012 im Stadtbezirk Sumida mit einer Höhe von knapp 650 Metern entstehen.
Siehe auch: Tōkyō Sky Tree – Wenn hoch nicht mehr hoch genug ist

And there will be a rival for Tōkyō Tower soon:
Since the sky scrapers of Tōkyō have reached a height that blocks the Tōkyō Towers TV signals, the „Tōkyō Sky Tree“ is going to be built. By 2012 it’s planned to be completed in the Sumida ward of Tōkyō with a height of almost 650 meters.
See also: Tōkyō Sky Tree – When high isn’t high enough any more


Tōkyō – einst & jetzt / before & after

11. July 2009

Eine Stadt wächst und gedeiht
A Prospering City
(Der englische Text folgt dem deutschen)
(English text follows the German text)

Erschien mir Tōkyō schon bei meinem ersten Besuch (1988) als wahnsinnig moderne und quirlige Stadt, habe ich mir während meines letzten Besuches noch einmal durch Bildvergleich vor Augen geführt, wie relativ (und vergänglich) doch Eindrücke von “Moderne” sein können. Einige meiner 1988/1989 gemachten Aufnahmen zeigen zufällig einen ähnlichen Bildausschnitt wie kürzlich aufgenommene Bilder – in beiden Fällen sind sie auf der obersten Aussichtsplattform des Tōkyō Tower (東京タワー) entstanden.

Eindrucksvoller kann man die rasante Entwicklung einer Stadt kaum dokumentieren.
Die eingezeichneten Pfeile sollen die Orientierung ein bisschen erleichtern.

Already during my first visit (1988) Tōkyō gave me the impression of an ultramodern and lively city. However, when I compared photographs I’d taken then with recently taken ones, I had to realise that impressions of modernity are rather transitory. Some of the pictures taken in 1988/1989 accidentally show similar frames as the pictures taken recently. In both cases they were taken at the “Special Observatory” of Tōkyō Tower (東京タワー).

The fast-paced development of a city can hardly be document more impressively.
The inserted arrows shall make the orientation a bit easier.
 

Blick nach Nordosten: Shimbashi / View to North-East: Shimbashi

Blick nach Nordosten: Shimbashi / View to North-East: Shimbashi

Blick nach Südosten: Buch von Tōkyō / View to South-East: Tōkyō Bay

Blick nach Südosten: Buch von Tōkyō / View to South-East: Tōkyō Bay

Blick nach Nordwesten: Akasaka / View to North-West: Akasaka

Blick nach Nordwesten: Akasaka / View to North-West: Akasaka

Blick nach Nordwesten / View to North-West: Roppongi / Aoyama / Shinjuku

Blick nach Nordwesten / View to North-West: Roppongi / Aoyama / Shinjuku


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